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Was ist Biomasse?

biomasse_457pxBiomasse bezeichnet in erster Linie pflanzliches Material, das nicht über geologische Prozesse verändert wurde (im Gegensatz zu fossilen Energiequellen wie Erdöl, Kohle oder Erdgas). Der entscheidende Vorteil: Wird Biomasse zur Energiegewinnung verwendet, wird dabei nur so viel CO2 freigesetzt, wie zuvor in der Biomasse gebunden war. Daher ist Biomasse grundsätzlich klimaneutral.

Man unterscheidet zwischen verholzter Biomasse (Waldholz, Feldgehölze,  Altholz, Restholz usw.) und übriger Biomasse (Hofdünger wie Gülle und Mist, Ernterückstände, Abfälle aus der Lebensmittelindustrie, der Gastronomie und Grüngut aus Haushalten usw.). Praktisch keine Rolle spielen in der Schweiz die Energiepflanzen - also Pflanzen wie zum Beispiel Raps oder Mais, die eigens für die Energiegewinnung angebaut werden.

Holzartige Biomasse wird vornehmlich verbrannt und für die Wärmegewinnung verwendet. Mehr darüber finden Sie auf unserer Seite zur Holzenergie.

Übrige (wenig verholzte) Biomasse kann in einer Biogasanlage zu Biogas vergoren und anschliessend in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt oder zu Treibstoff aufbereitet werden. Wenn Abfallprodukte eingesetzt werden, hat Biomethan - der aus Biogas gewonnene Treibstoff - die beste Ökobilanz aller Biotreibstoffe.

Auf den Seiten der Informationsstelle Biomasseschweiz.ch finden Sie alles Wissenswerte rund um die Produktion, Förderung und Nutzung von Energie aus übriger Biomasse (ohne Holz).

Wussten Sie, dass...

... die stofflichen Reste der biogenen Abfälle auch als Dünger und Bodenverbesserer in der Landwirtschaft eingesetzt werden können?