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Warum mit Holz heizen?

holz_457pxHolzenergie gilt als CO2-neutral, weil Bäume bei ihrem Wachstum gleich viel CO2 binden, wie bei ihrer Verbrennung oder Verrottung wieder frei wird. Zudem ist Holzenergie erneuerbar und damit nach der Wasserkraft eine der wichtigsten Formen der nachhaltigen Energiegewinnung in der Schweiz. Grössere automatische Holzfeuerungen können neben der Wärmeproduktion auch einen Beitrag zur Stromerzeugung leisten.

Holzenergie ist aber nicht gleich Holzenergie. Moderne automatische Holzfeuerungen mit entsprechenden Filteranlagen sind unproblematisch. Problematisch hingegen sind die oft ineffizienten Cheminées und Cheminéeöfen, deren Zahl sich in den letzten fünfzehn Jahren fast verdoppelt hat. Solche werden meist nicht korrekt betrieben, was zu verstärkter Bildung von gesundheitsschädlichem Feinstaub führen kann. Häufig wird zu viel oder nasses Holz verwendet oder falsch angefeuert.

Auf der Webseite des Vereins Holzenergie Schweiz finden Sie Beispiele der verschiedenen Formen des Heizens mit Holz, vom gemütlichen Specksteinofen bis hin zur modernen Pellet- und Schnitzelheizanlage sowie jede Menge Wissenswertes rund ums Thema. Der Verein mit Sitz in Zürich bietet auch individuelle Beratungen und Ausbildungen an. In vielen Kantonen gibt es zudem Förderprogramme für die Umstellung auf eine umweltfreundliche Holzheizanlage. Mehr darüber erfahren Sie bei Ihrer kantonalen Energiefach- und Energieberatungsstelle.

Wussten Sie, dass...

... beim Anfeuern im Cheminée das feine Holz auf das gröbere Holz gelegt und dann von oben angezündet werden sollte? Damit reduzieren Sie die Bildung von Feinstaub. Sobald noch Glut und etwas Flammen vorhanden sind, legen Sie immer nur kleine Mengen trockenes Holz nach.

Mehr über die Vermeidung von Feinstaub finden Sie in der Broschüre des Bundesamtes für Energie «Holzfeuerungen und Feinstaub - Ratgeber zur Vermeidung von Emissionen».