Wie werden Gemeinden, Städte, Quartiere und Regionen bei der Umsetzung von Energiemassnahmen unterstützt?
Städte und Gemeinden spielen eine
wesentliche Rolle in der schweizerischen Energiepolitik, denn sie
haben eine wichtige Vorbildfunktion für die Bevölkerung und
Wirtschaft. Zudem sind sie für die gemeindeeigenen
Energieerzeugungsanlagen sowie für die Umsetzung der kantonalen
Vorschriften und des Bundesrechts verantwortlich. Deshalb sind die
Gemeinden stark in das Programm von EnergieSchweiz
eingebunden und werden bei der Entwicklung und Umsetzung von
massgeschneiderten Programmen und Aktionen rund ums Thema Energie
begleitet.
Regionen, Gemeinden und Städte die erneuerbare Energien, die
Stromeffizienz und umweltverträgliche Mobilität
fördern, können mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet werden.
Energiestädte erhalten zusätzliche Unterstützung zum Beispiel mit
Fachberatung und Weiterbildungskursen oder bei der
Energiebuchhaltung oder Weiterbildungskurse. Die Bundesämter für
Energie und für Raumentwicklung sind Gemeinden auch bei der
Gestaltung nachhaltiger Quartiere
behilflich. Ergänzende Informationen zur 2000-Watt-Gesellschaft
finden Sie auf der Plattform www.2000watt.ch.
EnergieSchweiz unterstützt die Gemeinden auch auf ihrem Weg zur energetischen Autonomie.
Was bedeutet ‚2000-Watt-Gesellschaft‘?
Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein energiepolitisches Modell der ETH Zürich. Das Ziel ist, dass jeder Mensch bloss noch 2'000 Watt konstante Leistung verbraucht, inklusive Industrie, Transport und graue Energie. Heute nutzen die Schweizer rund 6'000 Watt. In der 2000-Watt-Gesellschaft hätte jeder 48 Kilowattstunden Energie pro Tag zur Verfügung. Damit kann man zwei Stunden duschen, 50 Waschmaschinen laufen oder 20 Glühbirnen brennen lassen. Jährlich verbräuchte jeder 17'500 Kilowattstunden.