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Wie werden Gemeinden, Städte, Quartiere und Regionen bei der Umsetzung von Energiemassnahmen unterstützt?

gemeinde_221pxStädte und Gemeinden spielen eine wesentliche Rolle in der schweizerischen Energiepolitik, denn sie haben eine wichtige Vorbildfunktion für die Bevölkerung und Wirtschaft. Zudem sind sie für die gemeindeeigenen Energieerzeugungsanlagen sowie für die Umsetzung der kantonalen Vorschriften und des Bundesrechts verantwortlich. Deshalb sind die Gemeinden stark in das Programm von  EnergieSchweiz eingebunden und werden bei der Entwicklung und Umsetzung von massgeschneiderten Programmen und Aktionen rund ums Thema Energie begleitet.

 

Regionen, Gemeinden und Städte die erneuerbare Energien, die Stromeffizienz und umweltverträgliche Mobilität fördern, können mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet werden. Energiestädte erhalten zusätzliche Unterstützung zum Beispiel mit Fachberatung und Weiterbildungskursen oder bei der Energiebuchhaltung oder Weiterbildungskurse. Die Bundesämter für Energie und für Raumentwicklung sind Gemeinden auch bei der Gestaltung nachhaltiger Quartiere behilflich. Ergänzende Informationen zur 2000-Watt-Gesellschaft finden Sie auf der Plattform www.2000watt.ch. EnergieSchweiz unterstützt die Gemeinden auch auf ihrem Weg zur energetischen Autonomie.

Was bedeutet ‚2000-Watt-Gesellschaft‘?

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein energiepolitisches Modell der ETH Zürich. Das Ziel ist, dass jeder Mensch bloss noch 2'000 Watt konstante Leistung verbraucht, inklusive Industrie, Transport und graue Energie. Heute nutzen die Schweizer rund 6'000 Watt. In der 2000-Watt-Gesellschaft hätte jeder 48 Kilowattstunden Energie pro Tag zur Verfügung. Damit kann man zwei Stunden duschen, 50 Waschmaschinen laufen oder 20 Glühbirnen brennen lassen. Jährlich verbräuchte jeder 17'500 Kilowattstunden.