Wie kann die Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden verbessert werden?
Der von EnergieSchweiz mitbegründete
Verein energo verfolgt unter anderem das Ziel,
den Energiebedarf grösserer öffentlicher Gebäude und Gebäudeparks -
von Verwaltungsbauten über Spitäler, Kliniken und Pflegeheimen bis
hin zu Universitäten und Sportanlagen - nachhaltig zu senken. Der
Verein hilft Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden mit einem
dreistufigen Modell, die Gebäudetechnik in den von ihnen
betriebenen Gebäuden zu optimieren und zu modernisieren. Dabei
werden die Betreiber von über 70 energo-zertifizierten
Ingenieurbüros unterstützt, die vor Ort die Einsparpotenziale
untersuchen und auswerten.
Für eine Betriebsoptimierung
muss zuerst der Energieverbrauch eines Gebäudes erfasst und
analysiert werden (Energieverbrauchsanalyse). Daraus leitet energo
konkrete Massnahmen ab, wie die Energieeffizienz verbessert werden
kann (Betriebsoptimierung). Bereits durch ein perfektes Abstimmen
der Gebäudetechnik kann der Energieverbrauch um 10 bis 15 Prozent
gesenkt werden.
Bei einer Modernisierungsberatung
durch energo werden die Energieverbrauchsanalyse und die
Betriebsoptimierung mit Investitionsmassnahmen ergänzt. Durch
gezielte Erneuerungen bei der Gebäudetechnik sowie der Gebäudehülle
kann die Energieeffizienz zusätzlich um 15 bis 40 Prozent
gesteigert werden, was die Kosten und CO2-Emissionen entsprechend
reduziert.
Das Engagement seiner Kunden wie beispielsweise der Schweizerischen
Post hat es energo ermöglicht, allein im Jahr 2010
Energiekosteneinsparungen von 25 Millionen Schweizer Franken zu
erreichen. Dies entspricht rund 810 Terajoule Energie in Form von
Wärme und Strom - oder dem Jahresverbrauch von 17'300
Einfamilienhäusern.