Spielt es eine Rolle, ob ich meine Kaffeemaschine den ganzen Tag über eingeschaltet lasse?
Ja. Und zwar
aus folgenden Gründen: Drei Millionen Kaffeemaschinen stehen in
Haushalten und Büros im Einsatz. Und sie verbrauchen jährlich rund
400 Millionen Kilowattstunden. Das ist so viel, wie die Stadt
Luzern benötigt. Wichtig zu wissen: Drei Viertel davon entfallen
aufs Warmhalten im Bereitschafts-Modus. Wer die Maschine immer
ausschaltet und sich die Zeit nimmt zu warten, bis sie aufgeheizt
ist, kann enorm Energie sparen. Natürlich ist es auch wichtig, dass
man ein möglichst stromsparendes Modell benützt. Seit Herbst 2009
gibt es die Energieetikette
auch für Kaffeemaschinen.
Das Energiesparpotential ist beträchtlich: Würden ab sofort nur
noch stromsparende Kaffeemaschinen gekauft, die einen um 30 bis 50
Prozent geringeren Strombedarf aufweisen, so könnten in der ganzen
Schweiz pro Jahr zwischen 25 und 40 Millionen Franken an
Stromkosten eingespart werden. Immerhin werden jährlich rund
500'000 neue Kaffeemaschinen verkauft. Eine Marktübersicht finden
Sie auf der Webseite von energyday.
Mit welcher Kaffeemaschine spare ich Strom?
Seit kurzem sind die Kaffeemaschinen mit einer Energieetikette versehen. Zeigt sie ein A, verbraucht die Maschine wenig Strom. Von solchen mit D bis G ist abzuraten, da diese Maschinen zu viel Energie verschwenden.
Darf die Kaffeemaschine im Stand-by laufen?
Besser nicht. Kaffeemaschinen brauchen jährlich 400 Millionen Kilowattstunden. Der grösste Teil verpufft fürs Warmhalten und im Stand-by. Kaufen Kaffeetrinker Geräte mit automatischer Abschaltfunktion, wird der Verbrauch um 50 Prozent reduziert.
Kann ich bei der Kaffeemaschine einen Energiesparmodus aktivieren?
Manche Maschinen verfügen über diesen Modus, der die Thermoblocktemperatur absenkt. Im Menu und der Bedienungsanleitung kann kontrolliert werden, ob die Funktion aktiviert ist. Wenn nicht, gilt: unbedingt einschalten.