Wie kommt der Ökostrom in meine Steckdose?
Ökostrom ist nicht
gleich Ökostrom: Sie haben die Wahl, ob Ihr Strom aus erneuerbaren
Energiequellen, also mit Wasserkraft, aus Biomasse, mit Windkraft,
aus Kehricht oder mit Hilfe der Sonne produziert wird und
gleichzeitig noch weitere Umweltschutzanforderungen erfüllt. Ein
guter Wegweiser für die Qualität der Ökostromangebote sind Labels,
die belegen, dass die Produktion garantiert aus erneuerbaren
beziehungsweise umweltfreundlichen Energien stammt. Auf dem
Schweizer Strommarkt ist das Qualitätszeichen Naturemade sowie das
Gütesiegel des deutschen TÜV am meisten
verbreitet.
Sie können jederzeit zu Ökostrom wechseln. Dazu braucht es keine
Anpassungen bei Ihnen zu Hause: Bildlich gesprochen stammt der
Strom aus einem Stromsee, der durch verschiedene Zuflüsse wie
Kernenergie, Erdgas, Wasserkraft oder Solarenergie gespeist wird.
Je nachdem für welchen Strom Sie sich entscheiden, wird der
bestellte Zufluss auf- und der abbestellte Zufluss zugedreht.
Je mehr Personen sich demnach für Ökostrom entscheiden, desto
grösser wird der Anteil von umweltgerecht produziertem Strom aus
erneuerbaren Energien im Stromsee. Mit Ihrer Wahl des
Stromproduktes entscheiden Sie, ob Sie Strom aus Kernkraft,
fossilen Energien oder erneuerbaren Energien fördern. Der Aufpreis
für ökologischen Strom beträgt meist nur wenige Rappen. Lassen Sie
sich dazu von Ihrem Energieversorger beraten.