Fördergelder und Vergütungen

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Neue Photovoltaikanlagen werden vom Bund finanziell unterstützt. Für Fördergelder können Sie sich bei Swissgrid, der Schweizer Stromnetzbetreiberin und Vollzugsstelle für Fördersysteme, anmelden.

Neue thermische Solaranlagen werden von den Kantonen unterstützt. In Ihrem Kanton stehen Ihnen Finanzhilfen in Form von Fördergeldern oder Vergütungen zur Verfügung.

Solarwärme

Trennlinie Grau

Thermische Solaranlagen werden von den Kantonen unterstützt. EnergieSchweiz führt eine aktuelle Liste der verfügbaren Fördergelder nach Wohnort. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

Photovoltaik

Trennlinie Grau

Der Bund unterstützt kleine Photovoltaikanlagen mit Einmalvergütungen (EIV), die nach der Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt werden. Die Einmalvergütung beträgt höchstens 30 Prozent der Kosten einer Referenzanlage.

Das Bundesamt für Energie untersucht jährlich den Markt und berechnet die Kosten einer Referenzanlage aufgrund von Rechnungen und Offerten. Die Höhe der EIV hängt von der Art der Anlage ab:

Kleine angebaute und freistehende Anlage (2 - 9,9 kWp)

Trennlinie Orange

Datum der
Inbetriebnahme

ab 1.1.2013

ab 1.1.2014

ab 1.4.2015

ab 1.10.2015
Grundbeitrag (CHF)1500140014001400
Einmalvergütung (CHF/kWp)1000850680500

Trennlinie Orange

Beispiel (gültig ab 1. Oktober 2015): für eine 9kWp-Anlage, die nach dem 30.09.2015 in Betrieb geht, beträgt die Vergütung CHF 5900.-. Diese setzt sich aus einem Grundbeitrag von CHF 1400.- und einen Leistungsbeitrag von CHF 4500.- (9 x CHF 500.-) zusammen.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen. Der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh. Bei Anlagen, die durch die Einmalvergütung gefördert werden, bleiben die Herkunftsnachweise bei den Stromproduzenten. Herkunftsnachweise sind Dokumente, die die Herkunft des erzeugten Stroms garantieren und für jede Kilowattstunde aus erneuerbaren Energiequellen automatisch erstellt werden.

Welche Leistung wird Ihre Anlage haben? Berechnen Sie sie mit dem Solarrechner. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

 

Kleine integrierte Anlage (2 - 9,9 kWp)

Was sind integrierte Anlagen? Photovoltaikanlagen werden nur dann als «integriert» betrachtet, wenn sie in Bauten integriert sind und neben der Stromproduktion zusätzlich dem Wetterschutz, dem Wärmeschutz oder der Absturzsicherung dienen.

Trennlinie Orange

Datum der Inbetriebnahme ab 1.1.2013 ab 1.1.2014 ab 1.4.2015 ab 1.10.2015
Grundbeitrag (CHF)2000180018001800
Einmalvergütung (CHF/kWp)12001050830610

Trennlinie Orange

Beispiel (gültig ab 1. Oktober 2015): Hans will auf seinem Dach eine 9 kWp-Anlage installieren. Er erhält einen Grundbeitrag von CHF 1800.- und einen Leistungsbeitrag von CHF 5490.- (9 x CHF 610.-). Für seine Anlage bekommt Hans somit CHF 7290.-.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen. Der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh. Bei Anlagen, die durch die Einmalvergütung gefördert werden, bleiben die Herkunftsnachweise bei den Stromproduzenten. Herkunftsnachweise sind Dokumente, die die Herkunft des erzeugten Stroms garantieren und für jede Kilowattstunde aus erneuerbaren Energiequellen automatisch erstellt werden.

Welche Leistung wird Ihre Anlage haben? Berechnen Sie sie mit dem Solarrechner. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

 

Mittelgrosse Anlage (10 - 29,9 kWp)

Der Bund unterstützt mittelgrosse Photovoltaikanlagen (zwischen 10 und 29,9 kWp) auf zwei Arten. Die Anlagenbesitzer können zwischen einer Einmalvergütung oder der kostendeckenden Einspeisevergütung wählen.

Einmalvergütung oder kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)?

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist eine für 20 Jahre garantierte Förderhilfe des Bundes. Sie ermöglicht den Betreibern von Solaranlagen, ihren Strom zu einem Preis zu verkaufen, der ihren Produktionskosten entspricht (Selbstkostenpreis).

Die Einmalvergütung ist eine einmalige Förderhilfe des Bundes, die nach der Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt wird und höchstens 30 Prozent der Kosten einer Referenzanlage beträgt. Bei Anlagen, die durch die Einmalvergütung gefördert werden, bleiben die Herkunftsnachweise bei den Stromproduzenten. Herkunftsnachweise sind Dokumente, die die Herkunft des erzeugten Stroms garantieren und für jede kWh aus erneuerbaren Energiequellen automatisch erstellt werden.

Ein Betreiber, der heute eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung zwischen 10 und 29,9 kW für die KEV anmeldet, wird mehrere Jahre warten müssen, bis er in den Genuss der KEV kommt. Denn auf der aktuellen KEV-Warteliste stehen derzeit (Dezember 2015) rund 36‘700 Anlagen, und es gilt der Grundsatz: Je später angemeldet, desto später die Aufnahme in die KEV. Dabei ist zu beachten, dass für bereits realisierte Anlagen die Jahre auf der Warteliste nicht vergütet werden. Hat man sich für die KEV entschieden, wird deshalb dringend empfohlen, eine Solaranlage erst nach Erhalt des positiven KEV-Entscheids von Swissgrid zu installieren.

Aufgrund der sehr langen Wartezeit auf der KEV-Warteliste, wird den Anlagenbetreibern deshalb geraten, sich nach der Inbetriebnahme der Anlage für die Einmalvergütung zu entscheiden. Dabei werden diese Anlagen mit rund 30 Prozent der Investitionskosten einer Referenzanlage gefördert. Der Vorteil ist, dass der Betrag innert weniger Monate nach Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt wird. Diese Empfehlung gilt auch für Anlagen, die ab Dezember 2011 für die KEV angemeldet wurden.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen. Der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh.

Rentabilität der beiden Modelle: Eine private Photovoltaikanlage mit einem Eigenverbrauch von mindestens 30% ist in den meisten Fällen mit der Einmalvergütung (EIV) rentabler als mit der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV). Bei kommerziellen Anlagen ist es in immer mehr Fällen attraktiver die EIV und nicht die KEV zu wählen.

Steuervergünstigungen: In allen Kantonen ausser Luzern und Graubünden kann die Investition in eine Photovoltaikanlage einmalig von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Die Kosten einer KEV-Anlage können vollumfänglich in Abzug gebracht werden, während die Höhe des Abzugs bei einer Anlage mit Einmalvergütung um rund 30% tiefer ausfällt. Im Übrigen kann auch die Einmalvergütung besteuert werden, sofern diese in einem anderen Jahr ausbezahlt wird, als die Investitionskosten in Abzug gebracht werden.

Welche Leistung wird Ihre Anlage haben? Berechnen Sie sie mit dem Solarrechner. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

 

Grosse Installation (>30 kWp)

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist eine für 20 Jahre garantierte Förderhilfe des Bundes. Sie ermöglicht den Betreibern von Solaranlagen, ihren Strom zu einem Preis zu verkaufen, der ihren Produktionskosten entspricht (Selbstkostenpreis). Da die KEV stark nachgefragt wird, stehen zurzeit 36‘700 Projekte auf der Warteliste für diese Vergütung. Die Liste wächst monatlich um 1000 neu gemeldete Anlagen.

Die Energiestrategie 2050 wird gegenwärtig im Parlament beraten. Massnahmen zur schnelleren Abarbeitung der Warteliste werden vorgeschlagen. Allerdings werden diese nicht vor 2017 (wahrscheinlich 2018) in Kraft treten.

Projekte, die (noch) keinen positiven Bescheid erhalten haben, verfügen über keinerlei Ansprüche in Bezug auf die KEV. Die gesetzlich zur Verfügung stehenden Fördermittel sind spätestens ab 2018 ausgeschöpft, so dass keine weiteren KEV-Bescheide ausgestellt werden können. Nur wenn das Parlament im Rahmen der Energiestrategie 2050 einen höheren Kostendeckel für die Fördermittel festlegt, könnten weitere Anlagen in die Förderung aufgenommen werden.

Wenn Projektträger die Möglichkeit haben, ihren Strom selbst zu konsumieren, wird empfohlen, sich für die Einmalvergütung in Kombination mit der Möglichkeit zum Eigenverbrauch zu entscheiden.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen (der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh).

Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

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Fördergelder und Vergütungen

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Neue Photovoltaikanlagen werden vom Bund finanziell unterstützt. Für Fördergelder können Sie sich bei Swissgrid, der Schweizer Stromnetzbetreiberin und Vollzugsstelle für Fördersysteme, anmelden.

Neue thermische Solaranlagen werden von den Kantonen unterstützt. In Ihrem Kanton stehen Ihnen Finanzhilfen in Form von Fördergeldern oder Vergütungen zur Verfügung.

Solarwärme

Trennlinie Grau

Thermische Solaranlagen werden von den Kantonen unterstützt. EnergieSchweiz führt eine aktuelle Liste der verfügbaren Fördergelder nach Wohnort. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

Photovoltaik

Trennlinie Grau

Der Bund unterstützt kleine Photovoltaikanlagen mit Einmalvergütungen (EIV), die nach der Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt werden. Die Einmalvergütung beträgt höchstens 30 Prozent der Kosten einer Referenzanlage.

Das Bundesamt für Energie untersucht jährlich den Markt und berechnet die Kosten einer Referenzanlage aufgrund von Rechnungen und Offerten. Die Höhe der EIV hängt von der Art der Anlage ab:

Kleine angebaute und freistehende Anlage (2 - 9,9 kWp)

Trennlinie Orange

Datum der
Inbetriebnahme

ab 1.1.2013

ab 1.1.2014

ab 1.4.2015

ab 1.10.2015
Grundbeitrag (CHF)1500140014001400
Einmalvergütung (CHF/kWp)1000850680500

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Beispiel (gültig ab 1. Oktober 2015): für eine 9kWp-Anlage, die nach dem 30.09.2015 in Betrieb geht, beträgt die Vergütung CHF 5900.-. Diese setzt sich aus einem Grundbeitrag von CHF 1400.- und einen Leistungsbeitrag von CHF 4500.- (9 x CHF 500.-) zusammen.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen. Der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh. Bei Anlagen, die durch die Einmalvergütung gefördert werden, bleiben die Herkunftsnachweise bei den Stromproduzenten. Herkunftsnachweise sind Dokumente, die die Herkunft des erzeugten Stroms garantieren und für jede Kilowattstunde aus erneuerbaren Energiequellen automatisch erstellt werden.

Welche Leistung wird Ihre Anlage haben? Berechnen Sie sie mit dem Solarrechner. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

 

Kleine integrierte Anlage (2 - 9,9 kWp)

Was sind integrierte Anlagen? Photovoltaikanlagen werden nur dann als «integriert» betrachtet, wenn sie in Bauten integriert sind und neben der Stromproduktion zusätzlich dem Wetterschutz, dem Wärmeschutz oder der Absturzsicherung dienen.

Trennlinie Orange

Datum der Inbetriebnahme ab 1.1.2013 ab 1.1.2014 ab 1.4.2015 ab 1.10.2015
Grundbeitrag (CHF)2000180018001800
Einmalvergütung (CHF/kWp)12001050830610

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Beispiel (gültig ab 1. Oktober 2015): Hans will auf seinem Dach eine 9 kWp-Anlage installieren. Er erhält einen Grundbeitrag von CHF 1800.- und einen Leistungsbeitrag von CHF 5490.- (9 x CHF 610.-). Für seine Anlage bekommt Hans somit CHF 7290.-.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen. Der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh. Bei Anlagen, die durch die Einmalvergütung gefördert werden, bleiben die Herkunftsnachweise bei den Stromproduzenten. Herkunftsnachweise sind Dokumente, die die Herkunft des erzeugten Stroms garantieren und für jede Kilowattstunde aus erneuerbaren Energiequellen automatisch erstellt werden.

Welche Leistung wird Ihre Anlage haben? Berechnen Sie sie mit dem Solarrechner. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

 

Mittelgrosse Anlage (10 - 29,9 kWp)

Der Bund unterstützt mittelgrosse Photovoltaikanlagen (zwischen 10 und 29,9 kWp) auf zwei Arten. Die Anlagenbesitzer können zwischen einer Einmalvergütung oder der kostendeckenden Einspeisevergütung wählen.

Einmalvergütung oder kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)?

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist eine für 20 Jahre garantierte Förderhilfe des Bundes. Sie ermöglicht den Betreibern von Solaranlagen, ihren Strom zu einem Preis zu verkaufen, der ihren Produktionskosten entspricht (Selbstkostenpreis).

Die Einmalvergütung ist eine einmalige Förderhilfe des Bundes, die nach der Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt wird und höchstens 30 Prozent der Kosten einer Referenzanlage beträgt. Bei Anlagen, die durch die Einmalvergütung gefördert werden, bleiben die Herkunftsnachweise bei den Stromproduzenten. Herkunftsnachweise sind Dokumente, die die Herkunft des erzeugten Stroms garantieren und für jede kWh aus erneuerbaren Energiequellen automatisch erstellt werden.

Ein Betreiber, der heute eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung zwischen 10 und 29,9 kW für die KEV anmeldet, wird mehrere Jahre warten müssen, bis er in den Genuss der KEV kommt. Denn auf der aktuellen KEV-Warteliste stehen derzeit (Dezember 2015) rund 36‘700 Anlagen, und es gilt der Grundsatz: Je später angemeldet, desto später die Aufnahme in die KEV. Dabei ist zu beachten, dass für bereits realisierte Anlagen die Jahre auf der Warteliste nicht vergütet werden. Hat man sich für die KEV entschieden, wird deshalb dringend empfohlen, eine Solaranlage erst nach Erhalt des positiven KEV-Entscheids von Swissgrid zu installieren.

Aufgrund der sehr langen Wartezeit auf der KEV-Warteliste, wird den Anlagenbetreibern deshalb geraten, sich nach der Inbetriebnahme der Anlage für die Einmalvergütung zu entscheiden. Dabei werden diese Anlagen mit rund 30 Prozent der Investitionskosten einer Referenzanlage gefördert. Der Vorteil ist, dass der Betrag innert weniger Monate nach Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt wird. Diese Empfehlung gilt auch für Anlagen, die ab Dezember 2011 für die KEV angemeldet wurden.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen. Der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh.

Rentabilität der beiden Modelle: Eine private Photovoltaikanlage mit einem Eigenverbrauch von mindestens 30% ist in den meisten Fällen mit der Einmalvergütung (EIV) rentabler als mit der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV). Bei kommerziellen Anlagen ist es in immer mehr Fällen attraktiver die EIV und nicht die KEV zu wählen.

Steuervergünstigungen: In allen Kantonen ausser Luzern und Graubünden kann die Investition in eine Photovoltaikanlage einmalig von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Die Kosten einer KEV-Anlage können vollumfänglich in Abzug gebracht werden, während die Höhe des Abzugs bei einer Anlage mit Einmalvergütung um rund 30% tiefer ausfällt. Im Übrigen kann auch die Einmalvergütung besteuert werden, sofern diese in einem anderen Jahr ausbezahlt wird, als die Investitionskosten in Abzug gebracht werden.

Welche Leistung wird Ihre Anlage haben? Berechnen Sie sie mit dem Solarrechner. Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

 

Grosse Installation (>30 kWp)

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist eine für 20 Jahre garantierte Förderhilfe des Bundes. Sie ermöglicht den Betreibern von Solaranlagen, ihren Strom zu einem Preis zu verkaufen, der ihren Produktionskosten entspricht (Selbstkostenpreis). Da die KEV stark nachgefragt wird, stehen zurzeit 36‘700 Projekte auf der Warteliste für diese Vergütung. Die Liste wächst monatlich um 1000 neu gemeldete Anlagen.

Die Energiestrategie 2050 wird gegenwärtig im Parlament beraten. Massnahmen zur schnelleren Abarbeitung der Warteliste werden vorgeschlagen. Allerdings werden diese nicht vor 2017 (wahrscheinlich 2018) in Kraft treten.

Projekte, die (noch) keinen positiven Bescheid erhalten haben, verfügen über keinerlei Ansprüche in Bezug auf die KEV. Die gesetzlich zur Verfügung stehenden Fördermittel sind spätestens ab 2018 ausgeschöpft, so dass keine weiteren KEV-Bescheide ausgestellt werden können. Nur wenn das Parlament im Rahmen der Energiestrategie 2050 einen höheren Kostendeckel für die Fördermittel festlegt, könnten weitere Anlagen in die Förderung aufgenommen werden.

Wenn Projektträger die Möglichkeit haben, ihren Strom selbst zu konsumieren, wird empfohlen, sich für die Einmalvergütung in Kombination mit der Möglichkeit zum Eigenverbrauch zu entscheiden.

Die überschüssige Produktion können Sie auf dem Strommarkt verkaufen. Die Elektrizitätsunternehmen müssen den Strom zu einem marktgerechten Preis abnehmen (der Preis kann jährlich schwanken und beträgt derzeit im Durchschnitt 6 bis 10 Rp./kWh).

Weitere Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die am häufigsten gestellten Fragen.

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