Alles rund um die energetische Sanierung für Vermieter

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Über 56 Prozent der Haushalte in der Schweiz leben in einem Mietverhältnis. Diese Zahl zeigt, wie wichtig fremdgenutzte Gebäude für die Erreichung unserer energie- und klimapolitischen Ziele sind. Die energetische Sanierung einer Renditeliegenschaft stellt im Idealfall einen Gewinn für alle drei involvierten Parteien dar: Für Umwelt, Eigentümer und Mieter.

Wahl der geeigneten Massnahmen

Als Eigentümer profitieren Sie von einem höheren Marktwert ihrer Liegenschaft, wenn sie die Investitionskosten durch höhere Mieterträge finanzieren können. Folgende Parameter sollten Sie bei der Entscheidungsfindung beachten: 

Heizung und Warmwasser

In Gebäuden sind Heizung und Warmwasser die grössten Energieverbraucher. Folglich bestehen hier auch die grössten Hebel um finanzielle und ökologische Verbesserungen zu erzielen. Dabei kann es sich um den Heizungsersatz - weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energieträgern -, der Wärmedämmung oder der zusätzlichen Kombination mit einer Photovoltaikanlage handeln.

Sie möchten die Gas- Ölheizung ersetzen? Unter www.erneuerbarheizen.ch finden Sie alle Informationen, die Sie dafür brauchen.

Machen Sie vom Mietrecht Gebrauch

Der Eigentümer darf einen Teil der Investitionskosten auf die Mieter überwälzen. In welchem Umfang dies erfolgen darf, ist in der Mietrechtpraxis geregelt. Mehr dazu erfahren Sie hier

Beachten Sie das Marktumfeld

Bei Liegenschaften, bei denen die Mieten schon in der Nähe des Marktpreises liegen, besteht die Gefahr, dass durch die Überwälzung der Investitionskosten auf die Mieten der Marktpreis überschritten wird und deshalb Leerstand droht. Profitieren jedoch auch die Mieter von geringeren Heizkosten, gleicht sich das wieder aus. Gerade in strukturschwachen Regionen kann durch eine energetische Sanierung ein höherer Wohnkomfort zu niedrigeren Bruttomieten angeboten werden kann. Dies erhöht die Wettbewerbsvorteile und führt zu steigenden Einnahmen durch den höheren Nettomietzins.

Die Plattform renovabene.ch begleitet Sie mit Tipps und Hilfsmitteln durch den gesamten Prozess einer energetischen Sanierung. 

Unterstützung bei der Mieterkommunikation

Das Mieter-Vermieter-Dilemma in Mietshäusern beschreibt den möglichen Umstand, dass der Vermieter auf energetische Sanierungen verzichtet, da er selbst keinen Ertrag daraus schöpfen kann, während hingegen der Bewohner von geringeren Energiekosten profitieren würde. Möchte der Vermieter nach einer Renovierung seine Investitionskosten durch eine Erhöhung der Miete teilweise auf die Mieter überwälzen, führt dies gelegentlich zu (berechtigtem) Unverständnis bei den Mietern. Daher ist eine gute Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien und ein fundiertes Wissen über die jeweiligen Rechte sehr wichtig.

Die Plattform renovabene.ch hilft Ihnen auch bei der Wahl optimaler Kommunikationsmassnahmen durch den gesamten Prozess einer energetischen Sanierung. 

Finanzielle Förderungen

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert energetische Sanierungen. Die Subventionsleistungen sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich, daher lohnt es sich, sich frühzeitig zu informieren. Der Betrag an Fördergeldern darf nicht an die Bestandesmieter überwälzt werden.

Weitere Informationen

Die Broschüre «Mehrfamilienhäuser energetisch richtig erneuern – Empfehlungen zur strategischen Gebäudeerneuerung» dient den EigentümerInnen als Ratgeber zum richtigen Vorgehen bei energetischen Sanierungen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite des Hauseigentümerverbandes (HEV).

 

 

 

Alles rund um die energetische Sanierung für Vermieter

Über 56 Prozent der Haushalte in der Schweiz leben in einem Mietverhältnis. Diese Zahl zeigt, wie wichtig fremdgenutzte Gebäude für die Erreichung unserer energie- und klimapolitischen Ziele sind. Die energetische Sanierung einer Renditeliegenschaft stellt im Idealfall einen Gewinn für alle drei involvierten Parteien dar: Für Umwelt, Eigentümer und Mieter.

Wahl der geeigneten Massnahmen

Als Eigentümer profitieren Sie von einem höheren Marktwert ihrer Liegenschaft, wenn sie die Investitionskosten durch höhere Mieterträge finanzieren können. Folgende Parameter sollten Sie bei der Entscheidungsfindung beachten: 

Heizung und Warmwasser

In Gebäuden sind Heizung und Warmwasser die grössten Energieverbraucher. Folglich bestehen hier auch die grössten Hebel um finanzielle und ökologische Verbesserungen zu erzielen. Dabei kann es sich um den Heizungsersatz - weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energieträgern -, der Wärmedämmung oder der zusätzlichen Kombination mit einer Photovoltaikanlage handeln.

Sie möchten die Gas- Ölheizung ersetzen? Unter www.erneuerbarheizen.ch finden Sie alle Informationen, die Sie dafür brauchen.

Machen Sie vom Mietrecht Gebrauch

Der Eigentümer darf einen Teil der Investitionskosten auf die Mieter überwälzen. In welchem Umfang dies erfolgen darf, ist in der Mietrechtpraxis geregelt. Mehr dazu erfahren Sie hier

Beachten Sie das Marktumfeld

Bei Liegenschaften, bei denen die Mieten schon in der Nähe des Marktpreises liegen, besteht die Gefahr, dass durch die Überwälzung der Investitionskosten auf die Mieten der Marktpreis überschritten wird und deshalb Leerstand droht. Profitieren jedoch auch die Mieter von geringeren Heizkosten, gleicht sich das wieder aus. Gerade in strukturschwachen Regionen kann durch eine energetische Sanierung ein höherer Wohnkomfort zu niedrigeren Bruttomieten angeboten werden kann. Dies erhöht die Wettbewerbsvorteile und führt zu steigenden Einnahmen durch den höheren Nettomietzins.

Die Plattform renovabene.ch begleitet Sie mit Tipps und Hilfsmitteln durch den gesamten Prozess einer energetischen Sanierung. 

Unterstützung bei der Mieterkommunikation

Das Mieter-Vermieter-Dilemma in Mietshäusern beschreibt den möglichen Umstand, dass der Vermieter auf energetische Sanierungen verzichtet, da er selbst keinen Ertrag daraus schöpfen kann, während hingegen der Bewohner von geringeren Energiekosten profitieren würde. Möchte der Vermieter nach einer Renovierung seine Investitionskosten durch eine Erhöhung der Miete teilweise auf die Mieter überwälzen, führt dies gelegentlich zu (berechtigtem) Unverständnis bei den Mietern. Daher ist eine gute Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien und ein fundiertes Wissen über die jeweiligen Rechte sehr wichtig.

Die Plattform renovabene.ch hilft Ihnen auch bei der Wahl optimaler Kommunikationsmassnahmen durch den gesamten Prozess einer energetischen Sanierung. 

Finanzielle Förderungen

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert energetische Sanierungen. Die Subventionsleistungen sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich, daher lohnt es sich, sich frühzeitig zu informieren. Der Betrag an Fördergeldern darf nicht an die Bestandesmieter überwälzt werden.

Weitere Informationen

Die Broschüre «Mehrfamilienhäuser energetisch richtig erneuern – Empfehlungen zur strategischen Gebäudeerneuerung» dient den EigentümerInnen als Ratgeber zum richtigen Vorgehen bei energetischen Sanierungen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite des Hauseigentümerverbandes (HEV).

 

 

 


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