Rückblick und Ausblick: Dekadenbericht und neue Programmstrategie

27.2.2020

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Seit nunmehr drei Jahrzehnten hat EnergieSchweiz zahlreiche Impulse setzen können. Im neu erschienenen Dekadenbericht stellt das Programm die mit Partnern umgesetzten Leuchturmprojekte der letzten Jahre vor. Gleichzeitig ist nun auch definiert, wo der Weg hingehen soll. Das Generalsekretariat UVEK hat die Programmstrategie für die neue Dekade 2021-2030 am 16. Dezember 2019 verabschiedet. Beide Dokumente sind zum Download erhältlich.

Der Rückblick: Der Dekadenbericht

Im neu erschienen Dekadenbericht vermittelt EnergieSchweiz einen Eindruck der grossen Bandbreite an Themen, Projekten und Partnern des Aktionsprogramms und stellt seine Leuchtturmprojekte vor, zeigt aber auch auf, wieso Projekte nicht immer gelingen.

Seit nunmehr drei Jahrzehnten hat EnergieSchweiz zusammen mit seinen Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Konsum zahlreiche Impulse setzen können. Starke und nachhaltige Impulse, aber auch dezentere und vielleicht weniger dauerhafte. Sie alle haben aber eines gemeinsam: die Überzeugung, dass die Förderung der Eigeninitiative am Anfang stehen soll, um gewünschte Entwicklungen herbeizuführen.

Entwicklung steht für Wandel und Bewegung. Setzt man Impulse dort, wo sich etwas bewegt, entfalten sie mehr Wirkung. Dies gilt nicht nur in der Physik, sondern hat sich auch für EnergieSchweiz in der zu Ende gehenden Dekade bewahrheitet. Der angebrochene Strukturwandel im Energiesektor honoriert mehr denn je neue Ideen und innovative Konzepte zur Förderung von freiwilligen Verhaltensänderungen in energie- und klimasensiblen Bereichen.

Der Dekadenbericht von EnergieSchweiz ist in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar. Sie können ihn hier herunterladen oder bei EnergieSchweiz kostenlos bestellen: energieschweiz@bfe.admin.ch.

Der Ausblick: Die Programmstrategie 2021 - 2030

Die Programmstrategie für die Jahre 2021 bis 2030 hat zum Ziel, EnergieSchweiz flexibler zu führen, um der erhöhten Dynamik im Energiemarkt entgegen zu kommen. Nachdem EnergieSchweiz den Fokus im letzten Jahrzehnt auf acht Schwerpunktgebiete gesetzt hatte, wird nun eine inhaltliche Fokussierung angestrebt. Die bisherigen Schwerpunkte werden durch drei prioritäre Handlungsfelder ersetzt:

  • Gebäudeeffizienz und erneuerbare Energien für private Haushalte
  • Mobilität von privaten Haushalten und Unternehmen
  • Anlagen und Prozesse in Industrie und Dienstleistungen

Diese drei Bereiche sind verantwortlich für 74 Prozent des Endenergieverbrauchs der Schweiz. Entsprechend sollen für Massnahmen in diesen drei Handlungsfeldern mindestens drei Viertel des Gesamtbudgets von EnergieSchweiz eingesetzt werden.

Die prioritären Handlungsfelder werden durch weitere Handlungsfelder und Querschnittsthemen ergänzt bzw. unterstützt. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Netze und Speicher, Aus- und Weiterbildung, Städte und Gemeinden, Kommunikation, Zusammenarbeit mit dem Klimaprogramm des BAFU und Digitalisierung.

Für die Erarbeitung der Programmstrategie wurde eine Vernehmlassung durchgeführt. Die finalisierte Fassung kann hier heruntergeladen werden.


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