Design Preis Schweiz: So schön kann Energieeffizienz sein

25.8.2015

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Der Design Preis Schweiz zeichnet seit über zwanzig Jahren Höchstleistungen in allen Design-Disziplinen aus. In diesem Jahr wurde erstmals der Sustainable Impact Prize vergeben und drei erfolgsversprechende Projekte aus dem Bereich der LED- und OLED-Technologie nominiert.

Design als Wirtschaftsfaktor mit hoher gesellschaftlicher, sozialer und nachhaltiger Relevanz – mit diesem Verständnis zeichnet der Design Preis Schweiz seit 1991 vielversprechende Forschungsprojekte und Produkte aus. Eine hochkarätige Jury hat in diesem Jahr von 450 Eingaben 42 nominiert – unter anderem Weltneuheiten und smarte Lösungen, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Schweiz Designs bekräftigen. Die Jury lobt die Eingaben der Edition 2015/16, weil sie sowohl mit cleveren und markterprobten Produkten, als auch mit potentiell zukunftsweisenden Innovationen überzeugt. Die am Wettbewerb teilnehmenden Hersteller und Designer setzten auf ökologische Materialien, eine energiearme Herstellung sowie auf langlebige und sauber verarbeitete Erzeugnisse.

In diesem Jahr hat der Design Preis Schweiz gemeinsam mit EnergieSchweiz die Auszeichnung Sustainable Impact Prize. Energy Efficient Lighting Technologies X Design lanciert. Im Rahmen dieser neu geschaffenen Kategorie wurden ein Forschungsprojekt und zwei Beleuchtungsprodukte aus dem Bereich der Innenraumbeleuchtung nominiert, welche die effiziente LED- oder OLED-Technologie und Design als Gesamtleistung vereinen. Anlässlich der ineltec, der führenden Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur in Basel, werden alle nominierten Beleuchtungslösungen von den beteiligten Forschern und Entwicklern präsentiert (Halle 1.0, Stand D02).

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OLEDs sind flächige Lichtquellen. Sie zeichnen sich durch diffuses aber helles Licht mit guter Farbwiedergabe aus und gelten, neben der LED, aufgrund ihrer Energieeffizienz als Leuchtmittel der Zukunft. Im Rahmen eines KTI geförderten Forschungsprojektes untersucht das OLED Design Lab auf der Basis von heute verfügbaren OLED-Modulen (Philipps Lumiblade) das gestalterische und technische Potential dieser neuen, allmählich marktreifen Technologie. Die geringe Materialstärke und Leichtigkeit der OLEDs regte ebenso zu wegweisenden Lösungen an, wie ihre digitale Steuerungsmöglichkeit und ihr systembildendes Potential. Interaktive Lichtinstallationen und Leuchten verdeutlichen, welche Rolle OLEDs etwa im Bereich der Szenografie und in der Grundausleuchtung von Räumen bald einnehmen könnten.

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Die Lampe zur Leuchte machen, oder anders gesagt: Lichtquelle und Leuchtkörper Eins werden lassen – hier nun die Lösung einer nahe liegende Idee, die Designer bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Die bahnbrechende Innovation liegt im Verfahren, das verschieden geformte, aus milchigem Pressglas gefertigte Leuchtenschirme mit fix integrierter LED-Linse kombiniert. Sie lassen sich, wie traditionelle Glühbirnen, direkt in eine Lampenfassung schrauben. Ampoules LMP präsentiert sich als Fusion von Leuchtmittel und atmosphärisch ansprechendem Leuchtkörper, die nicht zuletzt durch ihr ökonomisches und energiesparendes Potential interessant erscheint.

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Bei der R2D2 handelt es sich um eine mit LED-Licht ausgestattete Hängeleuchte, die über eine speziell entwickelte Smartphone-App angesteuert, bedient und programmiert werden kann. Mit dieser App lässt sich sowohl die Lichttemperatur als auch die Lichtintensität steuern. Dank der LED-Technik variiert dabei die Lichttemperatur stufenlos zwischen 2700 Kelvin (Warmweiss) und 6500 Kelvin (Tageslichtweiss). Ausserdem gibt die App stets Auskunft über den Energieverbrauch der Leuchte und die dadurch entstehenden Stromkosten. Die Form der Leuchteist von einer klassischen Industrieleuchte inspiriert. Ihre demonstrative Einfachheit ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten – im Wohnbereich ebenso wie im Büro.

Auch in anderen Preiskategorien spielt die Energieeffizienz eine zentrale Rolle wie beispielweise bei der mit LED-Licht bestückten Strassenleuchte GO oder bei der wärmerückgewinnenden Duschrinne Joulia-inline aus der Kategorie «Product Design Investment Goods».  

Alle nominierten und prämierten Projekte der Edition 2015/16 werden vom 31. Oktober bis 13. Dezember 2015 in Langenthal präsentiert. Die Ausstellung ist jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen 15 und 20 Uhr geöffnet (Eintritt: 6 bis 10 Franken). Für Gruppen werden massgeschneiderte Führungen und Firmenanlässe organisiert. Die Preisverleihung findet am 30. Oktober 2015 in der Markthalle Langenthal statt.


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