Druckerei wird zur Energielieferantin

3.2.2016

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Die Druckerei von Ah in Sarnen produziert fast kein CO2: dank Wärmerückgewinnung und Grundwasserwärmepumpe. Ihren Stromverbrauch hat die Druckerei im Rahmen einer Zielvereinbarung minimiert. Und seit Neuestem liefert die Druckerei dem Nachbarn gar überschüssige Wärme. Geschäftsführer Fridolin von Ah führt durch seinen Betrieb.

In unserer Publireportage erfahren Sie mehr darüber, wie die Druckerei von Ah ihren Stromverbrauch mittels Zielvereinbarungen minimiert hat.

 

 

 

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Interview

Stefan Eggimann vom Beratungsbüro Weisskopf Partner GmbH berät die von Ah Druck AG im Auftrag der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW)

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Stefan Eggimann, Sie haben bei der von Ah Druck AG einen Energie-Checkup durchgeführt. Was muss man sich darunter vorstellen? Ich schaute mir vor Ort die Gebäudehülle, die Gebäudetechnik und den Produktionsprozess an und schlug anschliessend Massnahmen zur Optimierung vor. Danach verpflichtete sich die Druckerei in einer Zielvereinbarung im KMU-Modell, bestimmte Energiesparmassnahmen umzusetzen.

Für wen eignet sich das KMU-Modell? Das KMU-Modell ist für kleine und mittlere Unternehmen gedacht, die keinen eigenen Energiebeauftragten haben, jährlich weniger als 1500 Tonnen CO2 ausstossen und weniger als eine Million Franken für Energie ausgeben. Mit dem Programm können KMU ihr Energieeffizienz-Potenzial einfach in Erfahrung bringen und mit wirtschaftlichen Massnahmen ausschöpfen. Der Einstieg in das KMU-Modell lohnt sich schon ab jährlichen Energiekosten von 20’000 Franken.

Was kostet das KMU-Modell? Die Dienstleistung kostet ab 1000 Franken pro Jahr. Verschiedene Stiftungen, Unternehmen und Elektrizitätswerke übernehmen einen Teil dieser Kosten.

Treffen Sie manchmal auch auf skeptische Geschäftsleitungsmitglieder? Nicht jeder Unternehmer will ein Pionier sein. Manch einer wartet lieber ab und schaut zuerst, ob die Neuerung beim Nachbarn funktioniert. Gelungene Projekte bringen oft einen Stein ins Rollen – wie in Sarnen, wo der anfänglich skeptische Nachbar heute begeistert ist von der neuen Heizung und gleich selbst in eine Photovoltaikanlage investiert hat.


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