Heizung ersetzen lohnt sich auch finanziell

28.5.2020

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Tiefere Betriebs- und Wartungskosten, höherer Wohnkomfort, Wertsteigerung und Klimaschutz: Mehrere Gründe sprechen für den Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem.

Wenn die Heizung kurzfristig ausfällt, kommt selten ein alternatives Heizsystem zum Zug. Oftmals wird die bestehende Ölheizung mit dem gleichen Heizsystem ersetzt – «das geht doch am schnellsten und kostet weniger», denkt sich der Eigenheimbesitzer. Doch der erste Blick täuscht. Die Investitionskosten für klimafreundliche Heizsysteme sind in der Regel zwar höher als für den Eins-zu-eins-Ersatz einer Öl- oder Gasheizung, nicht jedoch, wenn die Gesamtkosten über den Lebenszyklus betrachtet werden.

Vorausplanen und profitieren

Eine vorausschauende Planung und die Ermittlung des Investitionsbedarfs sind zwei zentrale Punkte, um den Heizungsersatz finanzieren zu können. Die Webseite des Programms «erneuerbar heizen» zeigt Ihnen, wie Sie den Heizungsersatz in sieben Schritten richtig planen. Bei der Finanzierung sind folgende Aspekte besonders zu berücksichtigen:

Nutzung Liegenschaft klären

Die erste und wichtigste Frage ist: Wie will man die Liegenschaft langfristig nutzen? Wollen Sie bspw. auch später im Haus bleiben? Wenn man diesen ersten Schritt einhält, setzt man sich bereits früh mit dem Thema auseinander, hat einen langfristigen Plan und ist nicht gezwungen ereignisgetrieben zu handeln. So kann individuell ein Plan erstellt werden, wie die meist höheren Anfangsinvestitionen gestemmt werden können. Erste Hinweise zu den Kosten einer erneuerbaren Heizung liefert der Heizkostenrechner.

Energetischer Stand prüfen

Für die optimale Planung der Finanzierung ist auch zu klären, wie der aktuelle Zustand des Hauses ist. Je nach Alter und Sanierungsbedarf der Liegenschaft und des Heizsystems macht es Sinn, eine Innen- oder Aussensanierung, einen Heizungsersatz oder sogar eine Gesamterneuerung zu prüfen. Das Programm «erneuerbar heizen» bietet mit der Impulsberatung ein ideales Instrument. Vor Ort schauen sich geschulte Beraterinnen und Berater die Situation an. Die meisten Kantone übernehmen einen Teil der Kosten der Impulsberatung.

Investitionsbedarf und Finanzierung aufeinander abstimmen

Mit den Resultaten der Impulsberatung und allenfalls weiterer Sanierungsabklärungen lässt sich feststellen, welche Investitionen nötig und welche aus freien Stücken gewünscht sind. Zu diesem Zeitpunkt zeichnet sich dann der Investitionsbedarf ab. Und dieser liefert die Basis für eine Finanzierungsplanung: Macht es Sinn, die Investition zu staffeln oder auf einmal zu bezahlen? Gilt es die bestehende Hypothek aufzustocken oder fliesst demnächst Geld aus der Pensionskasse oder einer Erbschaft? Welche Steuerfragen gilt es zu berücksichtigen? Sobald dies detailliert mit dem Bankberater besprochen wurde, geht es an die Umsetzung.

Fördermassnahmen

Zudem darf nicht unterschätzt werden, dass für den Umstieg auf erneuerbare Systeme zurzeit diverse Fördermassnahmen zur Verfügung stehen. Einen Überblick, wo man Fördergelder beantragen kann finden Sie auf www.dasgebaeudeprogramm.ch.

Mehr Informationen und konkrete Fallbeispiele rund um die Finanzierung von erneuerbaren Heizsystemen finden Sie auf www.erneuerbarheizen.ch/finanzierung. 

 

 

 


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