Schöne Ströme - neue Solarmodule für Dächer und Fassaden

18.6.2020

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Schwarz und sehr technisch: So sieht ein typisches Solarmodul aus. Seit Kurzem haben Architekten und Bauherren eine grössere Auswahl und können Photovoltaik harmonisch ins Gebäude und ins Quartier integrieren. Neue stromproduzierende Baustoffe entstehen.

Auf der Mehrheit der Schweizer Dächer finden sich heute Solaranlagen mit mono- und polykristallinen Zellen auf Basis von Silizium, dem Halbleitermaterial, aus dem auch Computerchips bestehen. Erst seit Kurzem werden vor allem an Fassaden mehr und mehr in Glas eingepackte Solarzellen angebracht – schon lange bekannt von Taschenrechnern und anderen solarbetriebenen Geräten. Architekt René Schmid hat 2016 im Auftrag der Umwelt Arena bei einem Mehrfamilienhaus in Brütten (ZH), das nicht am Stromnetz hängt, die ganze Fassade mit Dünnschichtmodulen eingekleidet und die Glasmodule speziell behandelt, damit sie Passanten und Autofahrern nur matt im Sonnenlicht erscheinen.

Rundgang durchs Quartier der Schönvoltaik

Musste Schmid damals noch forschen und entwickeln, etablieren sich heute Lösungen, die den Schönheitsmakel aller Solarzellen – auch des klassischen, hocheffizienten monokristallinen Typs – überdecken. Buchstäblich, nämlich mit farbigen, strukturierten oder bedruckten Gläsern über den Solarzellen. Sogar transparente oder terracottafarbene Dachziegel mit integrierten Solarzellen lassen sich herstellen. Doch auch andere neue Technologien sorgen für schönen Strom am Gebäude. 

 

Weiss: Bei diesem Pilotprojekt in Männedorf (ZH) ist die gesamte Fassade aktiv, die weissen Module mit Beschichtung von Solaxess nutzen unsichtbare Lichtwellen. Dieses Projekt wird auch in der Umwelt Arena Schweiz vorgestellt.


Angepasst: Ein horizontales Band von PV-Modulen in den Farben der dahinterliegenden Materialien: Holz, Metall (türkis) und Faserzement (rot). Die matten Glas-Glas-Module wurden digital bedruckt. Die ÜserHuus AG, ein Spinoff der Hochschule Luzern, leitete dieses Projekt in Watford, London.


Bifazial: Die PV-Fassadenanlage des Plusenergie-Doppeleinfamilienhauses in Wil (SG) nutzt neben der direkten Sonneneinstrahlung auch das von der Fassade reflektierte Sonnenlicht. Die erwärmte Luft zwischen PV-Anlage und Fassade wird für den Betrieb einer Wärmepumpe verwendet.


Klassisch: An der Solarfassade sind die typischen Streifen auf den PV-Modulen noch zu erkennen.


Der ganze Beitrag ist im aktuellen Energiejournal von EnergieSchweiz nachzulesen.

 

 

 


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