Serverräume und Rechenzentren als Standbein der Schweizer Wirtschaft

{{translation.caption}}:


Server in Unternehmen – Keine leichte Aufgabe

Für den Betrieb der eigenen Server-Infrastruktur bauen Unternehmen in ihren Räumlichkeiten Serverräume oder gar ein separates Rechenzentrum. Die Anforderungen an diese Räume oder Gebäude sind hoch, denn darin laufen Unternehmensapplikationen und befinden sich unternehmenskritische Daten, die jederzeit verfügbar sein müssen. Ein unsicherer Serverraum stellt entsprechend ein erhebliches Risiko dar. Anforderungen an Serverräume und Rechenzentren sind beispielsweise: 

  • Schutz vor unbefugtem Zugang
  • Schutz vor äusseren Schäden durch Hitze oder Wasser.
  • Gleichmässige und redundante Stromversorgung – auch im Fall eines Stromausfalls
  • Konstante Kühlung der Anlage
  • Regelmässige Wartung, um Ausfälle und Datenverluste zu vermeiden

Solche Anforderungen machen den Betrieb einer eigenen Server-Infrastruktur zu einer komplexen Aufgabe. Unternehmen benötigen entsprechende Kenntnisse Ihrer Infrastruktur und müssen gleichzeitig einiges in den Betrieb investieren. Die ständige Zunahme des Datenvolumens und die Entwicklung neuer Technologien erfordern zusätzlich einen ständigen Ausbau und Nachrüstungen von Serverräumen und Rechenzentren. 

 

 «Alleine das infrastrukturseitige Effizienzpotenzial in Schweizer Serverräumen und Rechenzentren ist mit 17 Prozent sehr hoch. Unter Einbezug der IT-seitigen Potenziale sind gesamthaft und ohne betriebliche Einschränkungen gar über 50% Energieeffizienssteigerung erreichbar.»
Prof. Adrian Altenburger, Hochschule Luzern – Technik & Architektur
 

 

Make or buy – Das Rechenzentrum in der Wolke

Aufgrund des hohen Aufwands, den der Betrieb eines Serverraumes /Rechenzentrums mit sich bringt, haben viele Unternehmen ihre Server-Infrastruktur bei externen Spezialisten ausgelagert. Dort sind die Daten sicher und hochverfügbar. Unternehmen können dabei ihre eigenen Server und Racks ins Rechenzentrum des Spezialisten stellen oder Leistungen und Services direkt aus der Infrastruktur des Anbieters beziehen. Letzteres wird auch als Cloud bezeichnet und hat zusätzlich den Vorteil, dass jeweils nur so viel Rechenleistung oder Speicherplatz bezogen wird, wie gerade nötig ist.

Die eigene Infrastruktur optimieren

Unternehmen, die ihren eigenen Serverraum oder ihr eigenes Rechenzentrum betreiben, profitieren davon, ihre Server-Infrastruktur so gut wie möglich zu optimieren. Eine Studie von Amstein+Walthert (2014) im Auftrag des Bundesamts für Energie hat ergeben, dass Serverräume und Rechenzentren rund 3 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Schweiz ausmachen. Dieser Wert ist signifikant für den Strommarkt. Das infrastrukturseitige Einsparpotenzial (USV, Kühlung etc) liegt in der Schweiz bei rund 280 GWh, was 17 Prozent des heutigen Gesamtstromverbrauchs von Serverräumen und Rechenzentren entspricht. Unter Einbezug der IT-seitigen Effizienzpotenziale (z.B. neue Speichertechnologien oder Virtualisierung) kann gemäss einer weiteren Studie von Amstein+Walthert (2015) gar ein Effizienzpotenzial von 50% erreicht werden.

In Serverräumen/Rechenzentren kommen teils sehr unterschiedliche Geräte zum Einsatz: Verschiedene Speichertechnologien, Rechenserver, Netzwerkgeräte, Firewalls, Stromversorgungsapparate, Klimageräte, Alarmanlagen, Sicherheitsanlagen und viele mehr. Der Betrieb und das Zusammenspiel dieser Geräte können durch Effizienzsteigerungs-Massnahmen massgeblich verbessert werden. Oft machen kleine Anpassungen bereits einen grossen Unterschied in der Energieeffizienz aus. Diese Massnahmen sind neben Stromeinsparungen auch mit anderen Vorteilen für Unternehmen verbunden, wie zum Beispiel mit Platz- und Kosteneinsparungen.

Erfahren Sie mehr zum Thema Energieeffizienz-Massnahmen oder finden Sie anhand von Beispielen aus der Praxis heraus, wie Unternehmen erfolgreich Massnahmen umsetzen.

 

Quellen:

Serverräume und Rechenzentren als Standbein der Schweizer Wirtschaft


{{translation.caption}}:

Server in Unternehmen – Keine leichte Aufgabe

Für den Betrieb der eigenen Server-Infrastruktur bauen Unternehmen in ihren Räumlichkeiten Serverräume oder gar ein separates Rechenzentrum. Die Anforderungen an diese Räume oder Gebäude sind hoch, denn darin laufen Unternehmensapplikationen und befinden sich unternehmenskritische Daten, die jederzeit verfügbar sein müssen. Ein unsicherer Serverraum stellt entsprechend ein erhebliches Risiko dar. Anforderungen an Serverräume und Rechenzentren sind beispielsweise: 

  • Schutz vor unbefugtem Zugang
  • Schutz vor äusseren Schäden durch Hitze oder Wasser.
  • Gleichmässige und redundante Stromversorgung – auch im Fall eines Stromausfalls
  • Konstante Kühlung der Anlage
  • Regelmässige Wartung, um Ausfälle und Datenverluste zu vermeiden

Solche Anforderungen machen den Betrieb einer eigenen Server-Infrastruktur zu einer komplexen Aufgabe. Unternehmen benötigen entsprechende Kenntnisse Ihrer Infrastruktur und müssen gleichzeitig einiges in den Betrieb investieren. Die ständige Zunahme des Datenvolumens und die Entwicklung neuer Technologien erfordern zusätzlich einen ständigen Ausbau und Nachrüstungen von Serverräumen und Rechenzentren. 

 

 «Alleine das infrastrukturseitige Effizienzpotenzial in Schweizer Serverräumen und Rechenzentren ist mit 17 Prozent sehr hoch. Unter Einbezug der IT-seitigen Potenziale sind gesamthaft und ohne betriebliche Einschränkungen gar über 50% Energieeffizienssteigerung erreichbar.»
Prof. Adrian Altenburger, Hochschule Luzern – Technik & Architektur
 

 

Make or buy – Das Rechenzentrum in der Wolke

Aufgrund des hohen Aufwands, den der Betrieb eines Serverraumes /Rechenzentrums mit sich bringt, haben viele Unternehmen ihre Server-Infrastruktur bei externen Spezialisten ausgelagert. Dort sind die Daten sicher und hochverfügbar. Unternehmen können dabei ihre eigenen Server und Racks ins Rechenzentrum des Spezialisten stellen oder Leistungen und Services direkt aus der Infrastruktur des Anbieters beziehen. Letzteres wird auch als Cloud bezeichnet und hat zusätzlich den Vorteil, dass jeweils nur so viel Rechenleistung oder Speicherplatz bezogen wird, wie gerade nötig ist.

Die eigene Infrastruktur optimieren

Unternehmen, die ihren eigenen Serverraum oder ihr eigenes Rechenzentrum betreiben, profitieren davon, ihre Server-Infrastruktur so gut wie möglich zu optimieren. Eine Studie von Amstein+Walthert (2014) im Auftrag des Bundesamts für Energie hat ergeben, dass Serverräume und Rechenzentren rund 3 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Schweiz ausmachen. Dieser Wert ist signifikant für den Strommarkt. Das infrastrukturseitige Einsparpotenzial (USV, Kühlung etc) liegt in der Schweiz bei rund 280 GWh, was 17 Prozent des heutigen Gesamtstromverbrauchs von Serverräumen und Rechenzentren entspricht. Unter Einbezug der IT-seitigen Effizienzpotenziale (z.B. neue Speichertechnologien oder Virtualisierung) kann gemäss einer weiteren Studie von Amstein+Walthert (2015) gar ein Effizienzpotenzial von 50% erreicht werden.

In Serverräumen/Rechenzentren kommen teils sehr unterschiedliche Geräte zum Einsatz: Verschiedene Speichertechnologien, Rechenserver, Netzwerkgeräte, Firewalls, Stromversorgungsapparate, Klimageräte, Alarmanlagen, Sicherheitsanlagen und viele mehr. Der Betrieb und das Zusammenspiel dieser Geräte können durch Effizienzsteigerungs-Massnahmen massgeblich verbessert werden. Oft machen kleine Anpassungen bereits einen grossen Unterschied in der Energieeffizienz aus. Diese Massnahmen sind neben Stromeinsparungen auch mit anderen Vorteilen für Unternehmen verbunden, wie zum Beispiel mit Platz- und Kosteneinsparungen.

Erfahren Sie mehr zum Thema Energieeffizienz-Massnahmen oder finden Sie anhand von Beispielen aus der Praxis heraus, wie Unternehmen erfolgreich Massnahmen umsetzen.

 

Quellen: