Wenn Zwiebelschalen Vollgas geben

3.6.2015

{{translation.caption}}:


Bio-Abfälle füllen durchschnittlich einen Drittel unserer Abfallsäcke und landen in der Kehrrichtverbrennung. Dadurch wird ein grosses Potenzial verschenkt, da sich nicht nur Garten- und Rüstabfälle, sondern auch Speisereste zu klimafreundlichem Biogas vergären lassen. Biomasse Suisse hat mit Unterstützung von EnergieSchweiz eine Broschüre veröffentlicht, welche Gemeinden dabei helfen soll, ihre Bio-Abfall-Sammlung auszubauen und zu optimieren.

Schweizweit werden jährlich rund 200 Kilogramm Bio-Abfälle pro Einwohner entsorgt. Obwohl viele Gemeinden organische Reststoffe bereits getrennt sammeln, nutzen sie ihr Potenzial bei Weitem nicht aus. Denn nicht nur Garten- und Rüstabfälle, sondern auch Speisereste wie Brot, Käse, Fleisch oder Fisch lassen sich zu klimafreundlichem Biogas vergären. Im Gärprozess entsteht CO2-neutrale Energie, die anschliessend als Ökostrom, Wärme oder Treibstoff genutzt werden kann. Bei der Energieproduktion bleibt aber immer eine wertvolle Biosubstanz übrig, das sogenannte Gärgut. Daraus können wiederum nährstoffreicher Dünger oder Kompost für die Landwirtschaft oder den Gartenbau hergestellt werden.

Die Broschüre «Wenn Zwiebelschalen Vollgas geben» zeigt Gemeinden auf, wie sie ihr Optimierungspotenzial bestimmen, die passende Logistik wählen, die Finanzierung abklären und loslegen können. Die Optimierung der Bio-Abfall-Sammlung zahlt sich für Gemeinden gleich mehrfach aus: Einerseits können sie dadurch mehr erneuerbare Energie und natürlichen Dünger produzieren und andererseits die Kosten reduzieren.

 


Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie auf unserer Webseite weitersurfen, erklären Sie sich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.