Wie Gebäude zu Stromproduzenten werden

18.8.2015

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Schweizweit gibt es derzeit rund 100 realisierte Plusenergie-Gebäude (PEG), welche über das Jahr gerechnet im Betrieb mehr Strom erzeugen als sie verbrauchen. Der Verein energie-cluster.ch veranstaltet vom 29. Oktober bis 2. Dezember fünf Kurse zum Thema «Plusenergie-Gebäude / Plusenergie-Areale» für Architekten, Planer, Hauseigentümer, Investoren und weitere Interessierte.

«Das Plusenergie-Gebäude setzt neue Massstäbe für nachhaltiges Bauen», ist Dr. Ruedi Meier, Präsident des Vereins energie-cluster.ch überzeugt. Deshalb setzt energie-cluster.ch alles daran, die Idee und ihre Umsetzung einem breiten Publikum, insbesondere aber Fachleuten, zugänglich zu machen. Die Vision ist ein Gebäudeparks, der über das Jahr gerechnet im Betrieb mehr Strom erzeugt als er verbraucht.

Der Kurs «Plusenergie-Gebäude (PEG) / Plusenergie-Areale» von energie-cluster.ch vermittelt den Teilnehmenden, warum das Plusenergie-Haus ökonomisch und ökologisch Sinn macht. Schlüsselkomponenten sind eine gute Dämmung, eine effiziente Haustechnik und Solaranlagen (Photovoltaik / Solarthermie). Die Eigenschaften des PEG werden auch in der SIA 2031 definiert. Speziell bei Sanierungen werden alle vorhandenen Gebäudegegebenheiten optimal ausgenutzt. In Plusenergie-Arealen ergänzen sich einzelne PEG. Diese werden über thermische und elektrische Netze zusammengefasst. Ein optimiertes Lastmanagement mit Speichersystemen ist ein weiteres Element des PEG-Konzepts.

Ausgewiesene Experten aus Architektur, Wirtschaft, Forschung und Entwicklung zeigen im Rahmen des PEG-Kurses anhand von realisierten Beispielen verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten für Plusenergie-Gebäude. PEG ist für Einfamilienhäuser, Neubauten und Renovationen keine Herausforderung mehr, sondern sollte Standard sein. Im Fokus des Kurses stehen insbesondere das Mehrfamilienhaus, Dienstleistungsbauten und Areale. Der höhere Energiebedarf pro Quadratmeter Baugrundfläche und die begrenzte Dachfläche stellen bei diesen Bautypen höhere Anforderungen an das Erreichen einer positiven Jahresenergiebilanz. Ästhetisch ansprechende, Energie produzierende Fassaden werden in die Betrachtung miteinbezogen. Die Podiumsdiskussionen, Pausen und die betreute Tischmesse erlauben einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Referenten und Expertenfirmen.

Weitere Angaben über die exakten Kursdaten und -orte sowie die Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der Website von energie-cluster.ch.


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