Abschiedsworte der Geschäftsführerin von EnergieSchweiz

14.12.2016

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Am 22. Dezember geht meine Zeit im BFE nach über drei Jahren zu Ende. Für mich war es eine reiche Zeit, reich an Erfahrungen, tollen Projekten und neuen Beziehungen. Nun werde ich mich selbständig machen. Doch eigentlich steige ich auch aus.

Ich steige aus, aus einem Leben, das über die letzten 37 Jahre von Beruf, Familie, Karriere und Erfolg geprägt war, aber auch von ständiger Präsenz, hoher Leistungsbereitschaft und Rastlosigkeit. Change hat mir nie Angst gemacht, sondern war mir immer eine willkommene Herausforderung. Denn Veränderung heisst für mich, dass Dinge besser werden und Menschen wachsen können. Jetzt mache ich selbst den Schritt ins Unbekannte und erlaube mir, nicht zu wissen, wie mein Leben ab Januar aussehen wird und lasse Neues entstehen, indem ich loslasse.

Die Zeit im BFE habe ich genossen. Die Arbeit hat mir grossen Spass gemacht, und ich habe unglaublich tolle Menschen kennengelernt, sowohl intern wie auch bei unseren Partnern. Was ich mir manchmal gewünscht hätte, wäre etwas mehr Offenheit für Experimente und den Mut, unsere Botschaften stärker zu positionieren trotz politischen Widerstands und etwas weniger Bürokratie, wissend, dass das BFE wohl noch heilig ist, verglichen mit anderen Ämtern. Wobei ich übrigens Bürokratie nur dann schlimm finde, wenn sie uns Dinge tun lässt, die keinen Sinn machen, weder für uns noch für den Steuerzahler, aber darüber könnte man wohl einen eigenen Beitrag schreiben.

Ich bin froh zu wissen, dass mein Nachfolger*, der neue Geschäftsführer von EnergieSchweiz, bereits gefunden ist und im Januar seine Arbeit aufnimmt. Ich wünsche ihm viel Energie, Freude und politisches Geschick. Ich bin überzeugt, dass EnergieSchweiz mit ihm weiter erfolgreich sein kann und dass viele neue Projekte initialisiert und tolle Ideen umgesetzt werden können. Zugleich ist es eine Chance, um sich mutig von Altem zu befreien und Raum für Neues zu schaffen.

Welche Beziehungen werden zu mir persönlich fortbestehen, wenn ich mal nicht mehr Geschäftsführerin von EnergieSchweiz bin? Ich freue mich darauf, dies herauszufinden und möchte die Kontakte gerne weiterpflegen – in der einen oder anderen Form. Gerne wünsche ich euch eine erfahrungsreiche Zeit und bin gespannt darauf, was das kommende Jahr an Herausforderungen bringt.

Daniela Bomatter, Geschäftsführerin EnergieSchweiz

*Der neue Geschäftsführer von EnergieSchweiz heisst Patrick Kutschera. Der 52-jährige Walliser ist Chemie-Ingenieur ETH und war in seiner beruflichen Laufbahn in verschiedenen Fach- und Managementpositionen bei der RESiQ AG, Swisscom, Holcim und weiteren Unternehmen tätig. Patrick Kutschera ist verheiratet und hat zwei Töchter.