EnergieSchweiz-Kolumne: Windenergie

20.7.2016

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Wissen Sie warum Windenergieanlagen meistens weiss angemalt sind? Oder wann in der Schweiz die erste Anlage ans Netz ging?

Antworten zu diesen und ähnlichen Fragen finden sie auf www.suisse-eole.ch. Ich finde das Thema spannend, nicht zuletzt weil Diskussionen um Windenergie oft emotional und wenig informiert stattfinden. In der Schweiz kann und soll sich die Windenergie noch stark entwickeln. Im Jahr 2015 produzierten insgesamt 34 grosse Schweizer Windenergieanlagen Strom. Damit konnte der Stromverbrauch von rund 28‘000 Haushalten gedeckt werden. Das ist nicht viel im Vergleich mit unserem Nachbarn Österreich, wo bereits 1.5 Millionen Haushalte mit Windstrom versorgt werden.

Schweizer Windenergieanlagen sollen bis zum Jahr 2020 rund sechsmal und bis 2050 rund vierzigmal so viel Strom produzieren wie im Jahr 2015. Geeignete Standorte befinden sich auf den Jurahöhen, aber auch in den Alpen und Voralpen und im westlichen Mittelland.

Die Planung von Windparks wird oft durch Einsprachen und Rekurse verzögert, obwohl bei der Planung und Umsetzung auf Umwelt-, Natur- und Tierschutz in besonderem Masse Rücksicht genommen werden. Ich finde es lohnt sich, sich an kompetenten Orten zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden, anstatt «Sekundär-Meinungen» zu vertreten. Das macht ja in unserer verrückten Welt auch nicht nur für das Thema Windenergie Sinn.

Daniela Bomatter, Geschäftsführerin von EnergieSchweiz, in der Juli-Ausgabe des Hausmagazins

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Was halten die betroffenen Anwohnenden von der Windenergie in der Schweiz?

Suisse Eole hat nachgefragt und charmante Antworten von den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klasse der Gemeinde Entlebuch (LU), dem Tourismusdirektor von Andermatt Flurin Riedi, der Gemeinderätin Aline Erard, dem Landwirt Henri Spycher und der Lehrerin Fabienne Chiarelli erhalten: