Gebäudelabels Schweiz

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Energieeffiziente und klimaschonende Gebäude und Areale dank Labels

Damit wir in der Schweiz energieeffiziente und klimaschonende Gebäude und Areale planen, bauen, betreiben und erneuern können, benötigen wir die richtigen Instrumente. Gebäudelabels vereinfachen die Planung, indem sie konkrete Anforderungen an das zu renovierende Gebäude, bzw. Areal stellen und Anleitungen für den Bau oder die energetische Sanierung liefern.

Die Labels leisten einen Beitrag zu den Zielen der Energie- und Klimapolitik sowie der Strategie Nachhaltige Entwicklung. Ausserdem wird durch die Zertifizierung sichergestellt, dass die Anforderungen an ein modernes Gebäude erfüllt sind. Durch die Gebäudelabels können Sie Energiekosten sparen und den Wert Ihrer Immobilie steigern.

Gebäudelabels Schweiz im Überblick

Die verschiedenen Labels sind transparent positioniert und voneinander abgegrenzt. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen im Umfang der zu berücksichtigen Kriterien, sowie im Anwendungsbereich (z.B. einzelnes Gebäude oder ganzes Areal). Der Gebäudeenergieausweis der Kantone GEAK, MINERGIE, der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS Hochbau und die 2000-Watt-Areale sind eigenständige, vom Bund und den Kantonen resp. der Wirtschaft getragene Labels. Sie bilden die Gebäudelabelfamilie der Vision für den Gebäudepark Schweiz 2050 des Bundesamts für Energie BFE.

    Der GEAK ist der Gebäudeenergieausweis der Kantone. Er bewertet die Qualität der Gebäudehülle und die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes. Der GEAK Plus beinhaltet zusätzlich einen Beratungsbericht, welcher energetische Sanierungsvarianten vorschlägt und bewertet. Alle Informationen erhalten Sie unter www.geak.ch.

    

MINERGIE ist ein Gebäudestandard für bestehende oder neue Bauvorhaben und steht für höchste Qualitätsansprüche und Wohnkomfort. Es gibt drei Basisstandards:

  • MINERGIE erfüllt überdurchschnittliche Ansprüche an Qualität, Komfort und Energie.
  • MINERGIE-P bezeichnet Niedrigstenergie-Bauten und erfüllt maximale Ansprüche an Qualität, Komfort und Energie.
  • MINERGIE-A steht für Gebäude, deren Jahresertrag der Photovoltaikanlage mindestens den Energiebedarf des Gebäudes abdeckt.

Die drei Basisstandards sind mit dem ECO-Zusatz für eine ökologische und gesunde Bauweise kombinierbar. Für die Bau- und Betriebsphase stehen die MQS-Produkte zur Verfügung. Alle Informationen erhalten Sie unter www.minergie.ch.

    Mit dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS Hochbau wurde ein übergreifendes Konzept für das nachhaltige Bauen in der Schweiz geschaffen. Er deckt das Gebäude an sich und den Standort im Kontext seines Umfeldes ab. Er ermöglicht es, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen und möglichst umfassend in Planung, Bau und Betrieb mit einzubeziehen. Voraussetzung hierfür ist die Sicht auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Alle Informationen finden Sie unter
www.snbs.ch.

    

Das Label 2000-Watt-Areal geht über die Betrachtung eines einzelnen Gebäudes hinaus. Ein 2000-Watt-Areal steht für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimafreundlichkeit eines ganzen Quartiers. Quantitative Vorgaben sichern die Einhaltung der Ziele der Energiestrategie 2050 sowie der CO2 -Emissionsvorgaben nach Paris 2015. Dabei werden der Aufwand an Primärenergie sowie den CO2-Ausstoss für Erstellung, Betrieb und der induzierten Mobilität des Areals berücksichtigt. Ein qualitativer Kriterienkatalog unterstützt den Aufbau eines vielfältigen Lebensraums und sorgt für einen attraktiven Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe, Restaurants und Büroflächen.

Das 2000-Watt-Areal-Zertifikat kann in der Planungsphase angewendet werden, für bestehende Quartiere in einem Erneuerungsprozess oder für Areale im Betrieb. Alle Informationen finden Sie unter www.2000watt.swiss.

Zusammenarbeit der Labels

Um Synergien zu nutzen und die hohe Qualität der Labels aufrecht zu halten, haben die Trägervereine eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Darin verpflichten sie sich eine engere Zusammenarbeit anzustreben. In Zukunft sollen die Labels stärker nachgefragt und zu selbsttragenden Geschäftsmodellen werden. Dazu werden Berechnungsmethoden harmonisiert, Möglichkeiten der Digitalisierung verstärkt genutzt und die Erbringung der Leistungen gemeinsam koordiniert.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Medienmitteilung Gebäudelabels Schweiz vom 12. Mai 2020.

Charta Gebäudelabels Schweiz

Die Energiestrategie 2050 (neue Energiepolitik) sieht für den schweizerischen Gebäudepark einen Verbrauch von 55 TWh im Jahr 2050 vor. Zudem hat der Bundesrat zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaübereinkommens beschlossen, die CO2-Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu senken.
Der Gebäudepark Schweiz beanspruchte 2018 witterungsbereinigt etwa 96 TWh oder fast 45% des Endenergieverbrauchs der Schweiz (Quelle: Bundesamt für Energie, 2019). Rund 88% davon entfallen auf die Raumwärme und das Warmwasser. Noch immer wird 2/3 dieser Energie mit Erdöl und Erdgas bereitgestellt. Der grösste Teil des Gebäudeparks Schweiz muss saniert werden.

Die vier Labels unterstützen die Energie- und Klimaziele der Schweiz, indem sie sich dazu bekennen, dass jedes Bauprojekt im Neubau und bei der Gebäudesanierung nach einem hohen Energie- oder Nachhaltigkeitsstandard geplant, gebaut, zertifiziert und betrieben wird. Sie haben dies als Erstunterzeichnende der Charta Gebäudelabels Schweiz bekräftigt.

 

Gebäudelabels Schweiz

Energieeffiziente und klimaschonende Gebäude und Areale dank Labels

Damit wir in der Schweiz energieeffiziente und klimaschonende Gebäude und Areale planen, bauen, betreiben und erneuern können, benötigen wir die richtigen Instrumente. Gebäudelabels vereinfachen die Planung, indem sie konkrete Anforderungen an das zu renovierende Gebäude, bzw. Areal stellen und Anleitungen für den Bau oder die energetische Sanierung liefern.

Die Labels leisten einen Beitrag zu den Zielen der Energie- und Klimapolitik sowie der Strategie Nachhaltige Entwicklung. Ausserdem wird durch die Zertifizierung sichergestellt, dass die Anforderungen an ein modernes Gebäude erfüllt sind. Durch die Gebäudelabels können Sie Energiekosten sparen und den Wert Ihrer Immobilie steigern.

Gebäudelabels Schweiz im Überblick

Die verschiedenen Labels sind transparent positioniert und voneinander abgegrenzt. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen im Umfang der zu berücksichtigen Kriterien, sowie im Anwendungsbereich (z.B. einzelnes Gebäude oder ganzes Areal). Der Gebäudeenergieausweis der Kantone GEAK, MINERGIE, der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS Hochbau und die 2000-Watt-Areale sind eigenständige, vom Bund und den Kantonen resp. der Wirtschaft getragene Labels. Sie bilden die Gebäudelabelfamilie der Vision für den Gebäudepark Schweiz 2050 des Bundesamts für Energie BFE.

    Der GEAK ist der Gebäudeenergieausweis der Kantone. Er bewertet die Qualität der Gebäudehülle und die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes. Der GEAK Plus beinhaltet zusätzlich einen Beratungsbericht, welcher energetische Sanierungsvarianten vorschlägt und bewertet. Alle Informationen erhalten Sie unter www.geak.ch.

    

MINERGIE ist ein Gebäudestandard für bestehende oder neue Bauvorhaben und steht für höchste Qualitätsansprüche und Wohnkomfort. Es gibt drei Basisstandards:

  • MINERGIE erfüllt überdurchschnittliche Ansprüche an Qualität, Komfort und Energie.
  • MINERGIE-P bezeichnet Niedrigstenergie-Bauten und erfüllt maximale Ansprüche an Qualität, Komfort und Energie.
  • MINERGIE-A steht für Gebäude, deren Jahresertrag der Photovoltaikanlage mindestens den Energiebedarf des Gebäudes abdeckt.

Die drei Basisstandards sind mit dem ECO-Zusatz für eine ökologische und gesunde Bauweise kombinierbar. Für die Bau- und Betriebsphase stehen die MQS-Produkte zur Verfügung. Alle Informationen erhalten Sie unter www.minergie.ch.

    Mit dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS Hochbau wurde ein übergreifendes Konzept für das nachhaltige Bauen in der Schweiz geschaffen. Er deckt das Gebäude an sich und den Standort im Kontext seines Umfeldes ab. Er ermöglicht es, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen und möglichst umfassend in Planung, Bau und Betrieb mit einzubeziehen. Voraussetzung hierfür ist die Sicht auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Alle Informationen finden Sie unter
www.snbs.ch.

    

Das Label 2000-Watt-Areal geht über die Betrachtung eines einzelnen Gebäudes hinaus. Ein 2000-Watt-Areal steht für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimafreundlichkeit eines ganzen Quartiers. Quantitative Vorgaben sichern die Einhaltung der Ziele der Energiestrategie 2050 sowie der CO2 -Emissionsvorgaben nach Paris 2015. Dabei werden der Aufwand an Primärenergie sowie den CO2-Ausstoss für Erstellung, Betrieb und der induzierten Mobilität des Areals berücksichtigt. Ein qualitativer Kriterienkatalog unterstützt den Aufbau eines vielfältigen Lebensraums und sorgt für einen attraktiven Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe, Restaurants und Büroflächen.

Das 2000-Watt-Areal-Zertifikat kann in der Planungsphase angewendet werden, für bestehende Quartiere in einem Erneuerungsprozess oder für Areale im Betrieb. Alle Informationen finden Sie unter www.2000watt.swiss.

Zusammenarbeit der Labels

Um Synergien zu nutzen und die hohe Qualität der Labels aufrecht zu halten, haben die Trägervereine eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Darin verpflichten sie sich eine engere Zusammenarbeit anzustreben. In Zukunft sollen die Labels stärker nachgefragt und zu selbsttragenden Geschäftsmodellen werden. Dazu werden Berechnungsmethoden harmonisiert, Möglichkeiten der Digitalisierung verstärkt genutzt und die Erbringung der Leistungen gemeinsam koordiniert.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Medienmitteilung Gebäudelabels Schweiz vom 12. Mai 2020.

Charta Gebäudelabels Schweiz

Die Energiestrategie 2050 (neue Energiepolitik) sieht für den schweizerischen Gebäudepark einen Verbrauch von 55 TWh im Jahr 2050 vor. Zudem hat der Bundesrat zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaübereinkommens beschlossen, die CO2-Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu senken.
Der Gebäudepark Schweiz beanspruchte 2018 witterungsbereinigt etwa 96 TWh oder fast 45% des Endenergieverbrauchs der Schweiz (Quelle: Bundesamt für Energie, 2019). Rund 88% davon entfallen auf die Raumwärme und das Warmwasser. Noch immer wird 2/3 dieser Energie mit Erdöl und Erdgas bereitgestellt. Der grösste Teil des Gebäudeparks Schweiz muss saniert werden.

Die vier Labels unterstützen die Energie- und Klimaziele der Schweiz, indem sie sich dazu bekennen, dass jedes Bauprojekt im Neubau und bei der Gebäudesanierung nach einem hohen Energie- oder Nachhaltigkeitsstandard geplant, gebaut, zertifiziert und betrieben wird. Sie haben dies als Erstunterzeichnende der Charta Gebäudelabels Schweiz bekräftigt.

 


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