Energie aus Infrastrukturanlagen

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Qualität und Sicherheit steht bei den Infrastrukturanlagen für die Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Abfallentsorgung im Vordergrund. Doch meist bestehen erhebliche Energieeinsparpotenziale. Durch den Einsatz von effizienten Technologien kann eine Senkung des Energieverbrauchs erreicht werden. Die Anlagen verbrauchen aber nicht nur Energie, sie produzieren auch welche. Die Produktion und der Verkauf von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien können daher zusätzliche Erträge generieren.

Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt hat das Ingenieurbüro Holinger im Jahr 2012 eine nationale Studie über das Energieeffizienz- und Energieproduktionspotenzial von Abwasserreinigungsanlagen durchgeführt. Diese Studie evaluiert zusätzlich verschiedene Massnahmen, wie dieses Potenzial bestmöglich genutzt werden kann. Eine andere Potenzialanalyse, welche von EnergieSchweiz in Auftrag gegeben und durch den Verein Infrawatt realisiert wurde, beschäftigt sich mit dem Verbrauch von elektrischen Antrieben bei Infrastrukturanlagen sowie damit verbundenen Massnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs.

 

Abwärmenutzung bei Infrastrukturanlagen

Mit der Nutzung von Abwärme aus den KVA und dem Abwasser könnten theoretisch rund 30 Prozent der Gebäude in der Schweiz beheizt und gekühlt werden. Diese Abwärmenutzung ist umweltfreundlich und CO2-neutral, die Technologie seit Jahren erprobt und im Vergleich zu konventionellen Erdöl- und Erdgasheizungen wirtschaftlich konkurrenzfähig.

Hier finden Sie mehr zu "Erneuerbar Heizen mit Fernwärme

Kehrichtverbrennung

Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) produzieren heute einen grossen Teil des Stroms aus erneuerbaren Energien in der Schweiz (ohne die Wasserkraft) und dieser Output kann noch deutlich gesteigert werden. Mittels Turbinen kann in KVA aus Abfall Strom erzeugt werden. Strom aus Abfall gilt zu 50 Prozent als erneuerbar, da etwa die Hälfte der Abfälle aus erneuerbaren, organischen Ressourcen besteht. Auch Effizienzmassnahmen lohnen sich: Untersuchungen an mehreren KVA haben gezeigt, dass in vielen Fällen durch vielfältige Massnahmen der Eigenstromverbrauch um 10 bis 30 Prozent gesenkt werden kann und dass sich die Investitionen in wenigen Jahren zurückzahlen.

Die Wärmegewinnung aus der Verbrennung von Abfällen in KVA ist ebenfalls praxiserprobt und gilt als sicher und konkurrenzfähig. Die Wärme wird in der Regel in ein Fernwärmenetz eingespeist und dient zur Beheizung von Gebäuden bzw. von ganzen Quartieren.

Aus der «Ressource» Abfall können neben Energie auch Wertstoffe zurückgewonnen werden. Das Recycling dieser Stoffe führt zu einer substantiellen Einsparung an Energie gegenüber der Gewinnung der Primärrohstoffe. Vermehrt betreiben die KVA selbst solche Recyclinganlagen.

Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen

Alle Kehrichtverbrennungsanlagen und ihre Kennzahlen finden Sie auf unserem Geodatenmodell:

 

 

Kläranlagen

Abwasserreinigungsanlagen (ARA) verbrauchen in einer Gemeinde über 10 Prozent des Stromverbrauchs für die kommunalen Aufgaben und über 90% des Stromverbrauchs der ARA liegt bei den elektrischen Antriebssystemen wie die Potentialanalyse zeigt. Im Gleichschritt mit der Technologieentwicklung bei der Abwasserreinigung braucht es auch eine regelmässige Überprüfung der Energieeffizienz. Oft sind noch grosse Sparpotenziale vorhanden. Mit einer regelmässigen Ermittlung der Energiekennwerte können die Energiepotenziale abgeschätzt werden. Energieanalysen sind ein Instrument, die machbaren und wirtschaftlichen Maßnahmen zu eruieren und diese Potenziale auch umzusetzen. Wie die betrieblichen Sofortmassnahmen, die durch einfache Checklisten, schnell identifizieren können und die sich leicht ohne viel Aufwand umsetzen lassen, wie dieses Beispiel zeigt: Grobcheck für Kläranlagen. Weitere wertvollen Einsparpotentiale können neben den Sofortmassnahmen durch eine Feinanalyse auch identifiziert wie zum Beispiel bei der Feinanalyse des ARA Kloten Opfikon.

Viele ARA in der Schweiz produzieren aber auch Energie. Mittels Blockheizkraftwerken kann aus Klärgas erneuerbarer Strom produziert und aus der Abwärme der interne Wärmebedarf abgedeckt werden. Im Abwasser kann zudem eine riesige Wärmewärme gewonnen und zum Heizen von Gebäuden oder Siedlungsgebieten rund um die Kläranlage verwendet werden. Dabei können durchaus Distanzen von einem und mehreren Kilometern überwunden werden. Strom aus Klärgas gilt als erneuerbar und hat eine sehr gute Umweltbilanz.

 

Wasserversorgung

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Der Energieaufwand für die Gewinnung, die Aufbereitung und die Verteilung von Trinkwasser ist sehr hoch. Oft gehören sie in einer Gemeinde zu den grössten Stromverbrauchern. Durch eine Optimierung des Betriebsregimes und den Einsatz von effizienten Pumpen kann der Energieverbrauch in der Wasserversorgung vielerorts gesenkt werden.

In manchen Gemeinden besteht zudem die Möglichkeit das Trinkwasser im Leitungsnetz zur Stromerzeugung zu nutzen – selbstverständlich ohne Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität. Zur Abklärung der Machbarkeit eines solchen Trinkwasserkraftwerkes zahlt EnergieSchweiz für Infrastrukturanlagen den Gemeinden einen Beitrag an eine Grobanalyse. Auch Wärme kann aus dem Trinkwasser gewonnen und zum Heizen von Gebäuden verwendet werden.

 

 

Energie aus Infrastrukturanlagen

Qualität und Sicherheit steht bei den Infrastrukturanlagen für die Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Abfallentsorgung im Vordergrund. Doch meist bestehen erhebliche Energieeinsparpotenziale. Durch den Einsatz von effizienten Technologien kann eine Senkung des Energieverbrauchs erreicht werden. Die Anlagen verbrauchen aber nicht nur Energie, sie produzieren auch welche. Die Produktion und der Verkauf von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien können daher zusätzliche Erträge generieren.

Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt hat das Ingenieurbüro Holinger im Jahr 2012 eine nationale Studie über das Energieeffizienz- und Energieproduktionspotenzial von Abwasserreinigungsanlagen durchgeführt. Diese Studie evaluiert zusätzlich verschiedene Massnahmen, wie dieses Potenzial bestmöglich genutzt werden kann. Eine andere Potenzialanalyse, welche von EnergieSchweiz in Auftrag gegeben und durch den Verein Infrawatt realisiert wurde, beschäftigt sich mit dem Verbrauch von elektrischen Antrieben bei Infrastrukturanlagen sowie damit verbundenen Massnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs.

 

Abwärmenutzung bei Infrastrukturanlagen

Mit der Nutzung von Abwärme aus den KVA und dem Abwasser könnten theoretisch rund 30 Prozent der Gebäude in der Schweiz beheizt und gekühlt werden. Diese Abwärmenutzung ist umweltfreundlich und CO2-neutral, die Technologie seit Jahren erprobt und im Vergleich zu konventionellen Erdöl- und Erdgasheizungen wirtschaftlich konkurrenzfähig.

Hier finden Sie mehr zu "Erneuerbar Heizen mit Fernwärme

Kehrichtverbrennung

Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) produzieren heute einen grossen Teil des Stroms aus erneuerbaren Energien in der Schweiz (ohne die Wasserkraft) und dieser Output kann noch deutlich gesteigert werden. Mittels Turbinen kann in KVA aus Abfall Strom erzeugt werden. Strom aus Abfall gilt zu 50 Prozent als erneuerbar, da etwa die Hälfte der Abfälle aus erneuerbaren, organischen Ressourcen besteht. Auch Effizienzmassnahmen lohnen sich: Untersuchungen an mehreren KVA haben gezeigt, dass in vielen Fällen durch vielfältige Massnahmen der Eigenstromverbrauch um 10 bis 30 Prozent gesenkt werden kann und dass sich die Investitionen in wenigen Jahren zurückzahlen.

Die Wärmegewinnung aus der Verbrennung von Abfällen in KVA ist ebenfalls praxiserprobt und gilt als sicher und konkurrenzfähig. Die Wärme wird in der Regel in ein Fernwärmenetz eingespeist und dient zur Beheizung von Gebäuden bzw. von ganzen Quartieren.

Aus der «Ressource» Abfall können neben Energie auch Wertstoffe zurückgewonnen werden. Das Recycling dieser Stoffe führt zu einer substantiellen Einsparung an Energie gegenüber der Gewinnung der Primärrohstoffe. Vermehrt betreiben die KVA selbst solche Recyclinganlagen.

Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen

Alle Kehrichtverbrennungsanlagen und ihre Kennzahlen finden Sie auf unserem Geodatenmodell:

 

 

Kläranlagen

Abwasserreinigungsanlagen (ARA) verbrauchen in einer Gemeinde über 10 Prozent des Stromverbrauchs für die kommunalen Aufgaben und über 90% des Stromverbrauchs der ARA liegt bei den elektrischen Antriebssystemen wie die Potentialanalyse zeigt. Im Gleichschritt mit der Technologieentwicklung bei der Abwasserreinigung braucht es auch eine regelmässige Überprüfung der Energieeffizienz. Oft sind noch grosse Sparpotenziale vorhanden. Mit einer regelmässigen Ermittlung der Energiekennwerte können die Energiepotenziale abgeschätzt werden. Energieanalysen sind ein Instrument, die machbaren und wirtschaftlichen Maßnahmen zu eruieren und diese Potenziale auch umzusetzen. Wie die betrieblichen Sofortmassnahmen, die durch einfache Checklisten, schnell identifizieren können und die sich leicht ohne viel Aufwand umsetzen lassen, wie dieses Beispiel zeigt: Grobcheck für Kläranlagen. Weitere wertvollen Einsparpotentiale können neben den Sofortmassnahmen durch eine Feinanalyse auch identifiziert wie zum Beispiel bei der Feinanalyse des ARA Kloten Opfikon.

Viele ARA in der Schweiz produzieren aber auch Energie. Mittels Blockheizkraftwerken kann aus Klärgas erneuerbarer Strom produziert und aus der Abwärme der interne Wärmebedarf abgedeckt werden. Im Abwasser kann zudem eine riesige Wärmewärme gewonnen und zum Heizen von Gebäuden oder Siedlungsgebieten rund um die Kläranlage verwendet werden. Dabei können durchaus Distanzen von einem und mehreren Kilometern überwunden werden. Strom aus Klärgas gilt als erneuerbar und hat eine sehr gute Umweltbilanz.

 

Wasserversorgung

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Der Energieaufwand für die Gewinnung, die Aufbereitung und die Verteilung von Trinkwasser ist sehr hoch. Oft gehören sie in einer Gemeinde zu den grössten Stromverbrauchern. Durch eine Optimierung des Betriebsregimes und den Einsatz von effizienten Pumpen kann der Energieverbrauch in der Wasserversorgung vielerorts gesenkt werden.

In manchen Gemeinden besteht zudem die Möglichkeit das Trinkwasser im Leitungsnetz zur Stromerzeugung zu nutzen – selbstverständlich ohne Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität. Zur Abklärung der Machbarkeit eines solchen Trinkwasserkraftwerkes zahlt EnergieSchweiz für Infrastrukturanlagen den Gemeinden einen Beitrag an eine Grobanalyse. Auch Wärme kann aus dem Trinkwasser gewonnen und zum Heizen von Gebäuden verwendet werden.

 

 


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