KEV

{{translation.caption}}:


Die Abkürzung KEV steht für den Begriff «Kostendeckende Einspeisevergütung». Es handelt sich um ein Instrument des Bundes, das zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird. Die KEV kann für die Ökostromerzeugung mit folgenden Technologien beantragt werden: Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse und Abfälle aus Biomasse.

Finanziert wird die KEV durch eine Abgabe der Konsumentinnen und Konsumenten auf dem Energieverbrauch. 2016 beträgt diese Abgabe 1,3 Rappen pro Kilowattstunde. Die so eingenommenen Mittel ermöglichen es, den durch erneuerbare Energien erzeugten Strom zu einem Vorzugspreis, nämlich dem kostendeckenden Preis, aufzukaufen.

Das Unterstützungsprogramm für neue erneuerbare Energien war sehr erfolgreich. Deshalb musste das Bundesamt für Energie eine Warteliste erstellen. Derzeit warten an die 36‘700 auf dieser Liste erfasste Projekte auf eine Finanzierung. Die gesetzlich zur Verfügung stehenden Fördermittel sind spätestens ab 2018 ausgeschöpft, so dass keine weiteren Anlagen in die KEV aufgenommen werden können. Im Rahmen der Energiestrategie 2050 prüft das Parlament zurzeit die Möglichkeit, die Abgabe zur Finanzierung der KEV zu erhöhen. Damit stünden mehr Finanzmittel für die zahlreichen Vorhaben auf der Warteliste zur Verfügung. Erst wenn das Parlament im Rahmen der Energiestrategie 2050 einen höheren Kostendeckel für die Fördermittel (jetzt bei 1.5 Rp./kWh) festlegt, könnten weitere Anlagen in die Förderung aufgenommen werden. Die Inkraftsetzung der Energiestrategie 2050 kann nicht vor 2017 (wahrscheinlich 2018) erfolgen.

Für Anlagen auf der Warteliste ist mit vielen Jahren Wartezeit zu rechnen. Die Warteliste wird weiterhin nach Anmeldedatum abgebaut werden.

Anlagen auf der Warteliste haben keinen Anspruch auf eine Vergütung. Der Bau einer Anlage ohne positiven Bescheid erfolgt auf eigenes Risiko. Erst mit Erhalt eines positiven Bescheids besteht ein Anrecht auf Vergütung.

Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid wurde vom Bundesamt für Energie mit der Zuteilung der KEV und der Registrierung der Projekte auf der Warteliste betraut.

KEV

{{translation.caption}}:


Die Abkürzung KEV steht für den Begriff «Kostendeckende Einspeisevergütung». Es handelt sich um ein Instrument des Bundes, das zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird. Die KEV kann für die Ökostromerzeugung mit folgenden Technologien beantragt werden: Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse und Abfälle aus Biomasse.

Finanziert wird die KEV durch eine Abgabe der Konsumentinnen und Konsumenten auf dem Energieverbrauch. 2016 beträgt diese Abgabe 1,3 Rappen pro Kilowattstunde. Die so eingenommenen Mittel ermöglichen es, den durch erneuerbare Energien erzeugten Strom zu einem Vorzugspreis, nämlich dem kostendeckenden Preis, aufzukaufen.

Das Unterstützungsprogramm für neue erneuerbare Energien war sehr erfolgreich. Deshalb musste das Bundesamt für Energie eine Warteliste erstellen. Derzeit warten an die 36‘700 auf dieser Liste erfasste Projekte auf eine Finanzierung. Die gesetzlich zur Verfügung stehenden Fördermittel sind spätestens ab 2018 ausgeschöpft, so dass keine weiteren Anlagen in die KEV aufgenommen werden können. Im Rahmen der Energiestrategie 2050 prüft das Parlament zurzeit die Möglichkeit, die Abgabe zur Finanzierung der KEV zu erhöhen. Damit stünden mehr Finanzmittel für die zahlreichen Vorhaben auf der Warteliste zur Verfügung. Erst wenn das Parlament im Rahmen der Energiestrategie 2050 einen höheren Kostendeckel für die Fördermittel (jetzt bei 1.5 Rp./kWh) festlegt, könnten weitere Anlagen in die Förderung aufgenommen werden. Die Inkraftsetzung der Energiestrategie 2050 kann nicht vor 2017 (wahrscheinlich 2018) erfolgen.

Für Anlagen auf der Warteliste ist mit vielen Jahren Wartezeit zu rechnen. Die Warteliste wird weiterhin nach Anmeldedatum abgebaut werden.

Anlagen auf der Warteliste haben keinen Anspruch auf eine Vergütung. Der Bau einer Anlage ohne positiven Bescheid erfolgt auf eigenes Risiko. Erst mit Erhalt eines positiven Bescheids besteht ein Anrecht auf Vergütung.

Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid wurde vom Bundesamt für Energie mit der Zuteilung der KEV und der Registrierung der Projekte auf der Warteliste betraut.