Laufende KOMO-Projekte

Die Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität KOMO unterstützt derzeit folgende Projekte:

 

Für Jugendliche von 10 bis 16 Jahren wird ein Sicherheitsmodul fürs Velofahren aufgebaut. Bike2School Safety ergänzt im Angebot der «Allianz Schule+Velo» das Sicherheitsmodul für diese Altersklasse.

  • Gesamtkosten: CHF 330'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 75'000.–
  • Dauer: 2018–2020
  • Kontakt: Swiss Cycling, Sven Montgomery,
    sven.montgomery@swiss-cycling.ch
  • Mehr Informationen: www.schule-velo.ch

Massnahmen

  • Erarbeitung eines Schulungsmoduls, in welchem die wichtigsten Inhalte des bestehenden Angebots «bikecontrol» und der Velofahrkurse von Pro Velo kombiniert werden.

Ziele

  • Im Angebot der «Allianz Schule+Velo» wird das bis dato fehlende Sicherheitsmodul für Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren aufgebaut.
  • Dank den gewonnenen Fähigkeiten wird das subjektive und objektive Sicherheitsempfinden der Jugendlichen gestärkt, so dass sie vermehrt das Fahrrad als Fortbewegungsmittel wählen.

 

In einem Pilotprojekt werden Echtzeitdaten in den Routenplaner von routeRANK integriert. routeRANK ist die Basis von verschiedenen Routenplanern (z.B. TCS Routenplaner, mobiverbier.ch), die kombinierte Mobilitätsformen berücksichtigen (z.B. Park+Ride).

  • Gesamtkosten: CHF 203'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 75'000.–
  • Dauer: 2018–2019
  • Kontakt: routeRANK AG, Jochen Mundiger, info@routerank.com
  • Mehr Informationen: https://business.routerank.com

Massnahmen

  • Integration von Echtzeitdaten in den Routenplaner von routeRANK
  • Testeinsatz dieser Erweiterung im TCS Routenplaner
  • Auswertung des Testeinsatzes und weitere Verbesserungen des Instruments
  • Kommunikation der Ergebnisse

Ziele

  • Stärkere Akzeptanz des multimodalen Routenplaners aufgrund der besseren Datenbasis
  • Effiziente Nutzung der Verkehrsinfrastruktur aufgrund realistischen Fahrzeiten im Routenplaner und einer besseren Verteilung der Verkehrsnachfrage
  • Stärkere Vernetzung der verschiedenen Mobilitätsformen (ÖV, Auto, Car-Sharing, Park+Ride etc.) und dadurch Förderung der kombinierten Mobilität

 

Um Pendelwege analysieren zu können, wird das Instrument commuteRANK für Mobilitätsberatende angepasst und nutzbar gemacht. commuteRANK berechnet alle Pendelwegoptionen und berücksichtigt dabei auch kombinierte Mobilitätsformen, d. h. Kombinationen von verschiedenen Verkehrsmitteln.

  • Gesamtkosten: CHF 175'660.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 60'000.–
  • Dauer: 2018–2019
  • Kontakt: routeRANK AG, Jochen Mundinger, info@routerank.com
  • Mehr Informationen: https://business.routerank.com

Massnahmen

  • Anpassungen des Instruments commuteRANK, damit es für Mobilitätsberatende in Unternehmen nutzbar ist
  • Markttest des entwickelten Instruments bei 20 Mobilitätsberatenden
  • Auswertung der Testprojekte und weitere Verbesserungen des Instruments
  • Kommunikation der Ergebnisse

Ziele

  • Markteinführung eines Instruments für Mobilitätsberatende in Unternehmen, um Pendelwege von Mitarbeitenden besser analysieren zu können
  • Verbesserte Mobilitätsmassnahmen in Unternehmen
  • Verbreitung dieses Instruments bei Mobilitätsberatenden von Unternehmen

 

Ein digitales Instrument wird entwickelt, um die Fussgängerfreundlichkeit einer Gemeinde zu erfassen. Mit verschiedenen Indikatoren wird die Fussverkehrsqualität erfasst und anschliessend ein Ranking zwischen mehreren Schweizer Städten durchgeführt.

  • Gesamtkosten: CHF 425'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 140'000.–
  • Dauer: 2018–2020
  • Kontakt: umverkehR, Silas Hobi, shobi@umverkehr.ch
  • Mehr Informationen: www.umverkehr.ch

Massnahmen

  • Entwicklung eines digitalen Instrumentes  zur Erhebung der Fussverkehrsqualität in Gemeinden
  • Durchführung eines Rankings der Fussverkehrsqualität zwischen mindestens zehn Schweizer Städten
  • Weiterentwicklung des Fussverkehrstest zu einem hochstehenden Planungsinstrument

Ziele

  • Die Städte werden animiert, die Fussverkehrsinfrastruktur zu verbessern
  • Die Bevölkerung wird sensibilisiert und motiviert, zu Fuss zu gehen
  • Zunahme des Anteils Fussverkehr in Schweizer Städten

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Mit «Park+Regio» wird ein regionales Park+Ride-Konzept für die Bezirke Morges, Nyon und Gros-de-Vaud entwickelt. Die Einbindung von Echtzeitdaten in eine Reservations-App ermöglicht eine Übersicht der verfügbaren Parkplätze. Über ein regionales Park+Ride-Leitsystem werden die Parkplätze intelligent verwaltet.

  • Gesamtkosten: CHF 741'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 80'000.–
  • Dauer: 2018–2020
  • Kontakt: ARCAM, Robin Hottelier, robin.hottelier@arcam-vd.ch
  • Mehr Informationen: www.arcam-vd.ch

Massnahmen

  • Entwicklung eines regionalen Park+Ride-Konzepts
  • Einbindung von Echtzeitdaten in eine Reservations-App für die Park+Ride-Parkplätze und Implementierung an vier Pilotstandorten
  • Evaluation der Auswirkungen des Park+Ride-Reservationssystems auf das Mobilitätsverhalten und den Energieverbrauch

Ziele

  • Implementierung einer Reservations-App, die auch in anderen Regionen angewendet werden kann
  • Durch Verbesserungen des Park+Ride-Angebots verschiebt sich die Wahl des Verkehrsmittels zugunsten der kombinierten Mobilität und des ÖVs
  • Weniger Stau und Verkehr in den Agglomerationen

 

Die VLD-App optimiert und professionalisiert die Dienstleistung «Velo-Hauslieferdienst». Die dafür entwickelte App standardisiert und verbessert die Prozesse von Velo-Hauslieferdiensten. Eine Zusammenarbeit mit Velolieferdiensten und dem Detailhandel ermöglicht ein marktfähiges Produkt.

  • Gesamtkosten: CHF 324'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 100'000.–
  • Dauer: 2017–2019
  • Kontakt: Verein Velo-Lieferdienste Schweiz VLD,
    Noëlle Fischer, noelle.fischer@bfmag.ch
  • Mehr Informationen: www.velolieferdienste.ch

Massnahmen

  • Entwicklung einer VLD-App für Kunden/innen und Fahrer/innen sowie eines «Cockpits» für die Betreiber der Velohauslieferdienste, in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vereins Velo-Lieferdienste Schweiz (VLD) sowie dem Detailhandel.

Ziele

  • Optimierung und Professionalisierung der Dienstleistung «Velo-Hauslieferdienst»
  • Velo-Hauslieferdienste werden attraktiver, wodurch die Nachfrage erhöht wird
  • Reduktion der Auto-Fahrten für Einkäufe
  • vereinfachter Markteintritt von neuen Velo-Hauslieferdiensten

 

Die Tansports publics fribourgeois (TPF) lancieren ein Pilotprojekt mit autonom fahrenden Shuttle-Bussen, welche das Marly Innovation Center (MIC) in Marly, Kanton Fribourg, als neue öffentliche Verkehrslinie erschliessen. Die autonom fahrenden Shuttle-Busse stellen den Anschluss von abgelegenen Quartieren ans ÖV-Netz sicher, wo die konventionelle Erschliessung mit dem ÖV zu teuer wäre.

  • Gesamtkosten: CHF 1'485'500.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 200'000.–
  • Dauer: 2017–2020
  • Kontakt: Transports publics fribourgeois, Laura Andres, laura.andres@tpf.ch
  • Mehr Informationen: www.tpf.ch

Massnahmen

  • Inbetriebnahme von zwei autonom fahrenden Fahrzeugen als Verbindung zwischen Marly, Epinettes und dem Marly Innovation Center
  • Ermitteln der Kundenreaktion und Kundenzufriedenheit

Ziele

  • Pilotprojekt um die Integration von autonomen fahrenden Shuttle-Bussen ins bestehende ÖV-Netz zu testen: Betrieb gemäss Fahrplan oder nach Bedarf
  • Verstärkte Nutzung des (erweiterten) ÖV-Angebots und dadurch Reduktion des motorisierten Individualverkehrs

 

Das Projekt beabsichtigt die konsequente Umsetzung der Positionierung von Braunwald als «autofreien Ort». Hierzu werden in Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren bestehende reglementarische und weitere Grundlagen angepasst und konsequent umgesetzt.

  • Gesamtkosten: CHF 223'200.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 50'000.–
  • Dauer: 2016–2018
  • Kontakt: Gemeinde Glarus, Standortförderung, Urs Keiser, urs.keiser@glarus-sued.ch
  • Mehr Informationen: www.glarus-sued.ch

Massnahmen

  • Anpassung der reglementarischen und weiterer Grundlagen zur konsequenten Umsetzung von «Braunwald autofrei»
  • Einbezug aller relevanten Akteure aus Politik, Gewerbe, Tourismus etc.

Ziele

  • konsequente Umsetzung der Vorgaben bei Beschaffung und Zulassung von Fahrzeugen
  • die in Braunwald verkehrenden Fahrzeuge entsprechen der Besonderheit des Ortes und der Positionierung von «Braunwald autofrei»
  • auch bei zunehmender Gästefrequenz keine Zunahme der gefahrenen MIV-Kilometer in Braunwald

 

Während der Wintersaison wird jeweils von Mittwoch bis Samstag ein Abendbus entlang des Haslibergs eingeführt. Bisher besteht nach Betriebsschluss des Postautos um 20 Uhr keine ÖV-Verbindung mehr. Somit wird mit der Abendverbindung eine Angebotslücke geschlossen.

  • Gesamtkosten: CHF 54'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 21'600.–
  • Dauer: 2016–2019
  • Kontakt: Einwohnergemeinde Hasliberg, Sandra Weber, sandra.weber@hasliberg.ch
  • Mehr Informationen: www.zukunfthasliberg.ch

Massnahmen

  • Einführung einer kostengünstigen ÖV-Abendverbindung entlang der Postautoroute (von Brünig-Hasliberg nach Hasliberg-Reuti)
  • Anpassung des Fahrplans an die letzte Zugverbindung und die letzte Gondelfahrt

Ziele

  • Angebotslücke im ÖV entlang des Haslibergs schliessen
  • Abendbus wird eine feste Ergänzung zum bestehenden ÖV-Angebot
  • Abendbusbetrieb als Mehrwert für Gäste, die einheimische Bevölkerung sowie die Region
  • Verstärkte Nutzung des ÖV-Angebots und dadurch Reduktion von MIV-Fahrten

 

Das bestehende Bikesharing-Netz von Locarno wird auf weite Teile der Region Locarnese ausgedehnt. Das Bike-Sharing-Netz umfasst schlussendlich 16 Gemeinden mit insgesamt ca. 60'000 EinwohnerInnen. An den Verleihstationen können sowohl herkömmliche Fahrräder als auch Elektro-Fahrräder ausgeliehen werden.

  • Gesamtkosten: CHF 377'500.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 135'000.–
  • Dauer: 2016–2019
  • Kontakt: Stadt Locarno, Ufficio Tecnico Comunale, Luigi Conforto, conforto.luigi@locarno.ch
  • Mehr Informationen: www.ticino.ch

Massnahmen

  • Errichtung von 82 neuen Verleihstationen mit insgesamt 387 Fahrrädern; davon sind 115 herkömmliche Fahrräder und 272 sind Elektro-Fahrräder

Ziele

  • Ausbau des Bikesharing-Netzes in den 16 beteiligten Gemeinden
  • das gesamte Netz der Region Locarnese (inkl. des bereits bestehenden Netzes in Locarno) besteht schlussendlich aus 97 Stationen und 487 Fahrrädern
  • der Verkauf von 1500 Jahresabos und 3000 Tageskarten wird anvisiert

 

In dem Projekt werden verschiedene Angebotsmodelle für selbstfahrende Shuttlebusse als Zubringer zum Bahnhof (First-/Last-Mile) entwickelt und in einem Pilotbetrieb getestet. Die verschiedenen Möglichkeiten wie Betrieb der Shuttlebusse nach Taktfahrplan, als On-Demand-Service oder ausgerichtet auf den ÖV-Fahrplan werden erprobt und miteinander verglichen.

  • Gesamtkosten: CHF 2'569'315.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 500'000.–
  • Dauer: 2017–2018
  • Kontakt: SBB AG, Zoltan Laszlo, zoltan.laszlo@sbb.ch
  • Mehr Informationen: https://news.sbb.ch

Massnahmen

  • Entwicklung und Pilotierung von Angebotsmodellen für selbstfahrende Shuttlebusse
  • digitale sowie reale Integration des Angebots ins bestehende Mobilitätssystem
  • Analyse der Kundenakzeptanz sowie der Umwelt- und Energiebilanz des Angebots mit selbstfahrenden Shuttlebussen

Ziele

  • Entwicklung eines Modells (Angebot) für eine kombinierte Mobilität mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von selbstfahrenden Fahrzeugen
  • Erhaltung und Weiterentwicklung des Umweltvorteils des ÖVs und von geteilten Mobilitätsangeboten (Shared Mobility)

 

In den grössten Schweizer Städten wird ein flächendeckendes Angebot an Elektro-Cargobikes zum Verleih aufgebaut. Mit einem Cargobike, einem elektrischen Lastenvelo, können bis zu 100 kg oder zwei Kleinkinder transportiert werden. Die Cargobikes können über eine App bei einem sogenannten Host (z.B. eine Bäckerei) stundenweise ausgeliehen werden.

  • Gesamtkosten: CHF 600'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 125'000.–
  • Dauer: 2017–2018
  • Kontakt: Mobilitätsakademie, Jonas Schmid, jonas.schmid-moak@tcs.ch
  • Mehr Informationen: www.carvelo2go.ch

Massnahmen

  • Entwicklung einer App mit Bezahllösung für Cargobike-Mietende und Hosts (d.h. Cargobike-Anbietende)
  • Entwicklung eines einfachen Modells, mit dem Cargobikes von Privatpersonen oder Kleinunternehmen sowohl vermietet als auch gemietet werden können
  • Aufbau eines Cargobike-Angebots in den Städten Bern, Basel, Zürich, Winterthur, Luzern, Lausanne und Genf

Ziele

  • Elektro-Cargobike etabliert sich als nachhaltiges Stadt-Verkehrsmittel
  • Einsparung von CO2-Emissionen, weil Autofahrten durch Fahrten mit dem Cargobike ersetzt werden
  • flächendeckendes Angebot an Cargobikes in den Schweizer Städten

 

Planungs- und Gesundheitsfachleute werden für die Zusammenhänge zwischen Raum- und Verkehrsplanung und Gesundheit sensibilisiert. Daraus soll eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Fachleuten aus Planung und Gesundheit resultieren. Denn eine Infrastruktur, die eine aktive Mobilität fördert (den Fuss- und Veloverkehr), hat auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

  • Gesamtkosten: CHF 377'500.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 135'000.–
  • Dauer: 2016–2019
  • Kontakt: Schweizerische Herzstiftung, Robert C. Keller, keller@swissheart.ch
  • Mehr Informationen: www.mobilitaet-gesundheit.ch

Massnahmen

  • Inhalte für Aus- und Weiterbildungen zum Thema «Infrastruktur – aktive Mobilität – Gesundheit» erarbeiten
  • Bildungsmodule zu «Infrastruktur – aktive Mobilität – Gesundheit» in Studiengängen und Schulungen für Fachpersonal integrieren
  • relevante Akteure im Bereich Planung und Gesundheit vernetzen

Ziele

  • verstärkte Zusammenarbeit und grösseres Verständnis zwischen Fachleuten aus Planung und Gesundheit
  • vermehrte Berücksichtigung von gesundheitlichen Aspekten bei baulichen Vorhaben
  • Langsamverkehr (Fuss- und Veloverkehr) stärken und mehr Angebote für Spiel- und Bewegungsräume schaffen

 

Mit dem Aufbau eines engmaschigen Netzwerks an Coworking-Spaces in der Schweiz bringt VillageOffice die Arbeit wieder in die Nähe des Wohnortes. Damit werden Mobilitätsbedürfnisse reduziert und die Entwicklung eines vermehrt lokalen Lebensstils gefördert.

  • Gesamtkosten: CHF 2'344'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 224'000.–
  • Dauer: 2016–2018
  • Kontakt: VillageOffice Genossenschaft, David Brühlmeier, david.bruehlmeier@villageoffice.ch
  • Mehr Informationen: www.villageoffice.ch

Massnahmen

  • Aufbau eines feingliedrigen Netzwerks an dezentralen Coworking-Spaces
  • Nutzung der Coworking-Spaces im Abo-Modell durch Firmen, Startups oder Selbstständige

Ziele

  • Veränderung des Mobilitätsverhaltens durch stärkere Dezentralisierung von Arbeitsorten
  • Reduktion des Pendelaufkommens sowohl beim motorisierten Individualverkehr als auch beim ÖV
  • Stärkung von lokalen Gemeinschaften

 

Ein Netzwerk an Elektro-Cargobikes zum Verleih wird in Gemeinden aufgebaut. Die Cargobikes werden an einem zentralen Ort in der Gemeinde stationiert und können von unterschiedlichen Gruppen genutzt werden: Gemeindeverwaltung, KMUs, Vereinen sowie Privatpersonen.

  • Gesamtkosten: CHF 240'000.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 80'000.–
  • Dauer: 2016–2018
  • Kontakt: Mobilitätsakademie, Jonas Schmid, jonas.schmid-moak@tcs.ch
  • Mehr Informationen: www.carvelo.ch

Massnahmen

  • Entwicklung eines Konzepts mit dem Schweizerischen Gemeindeverband für Cargobike-Sharing in Gemeinden
  • Markterprobung mit insgesamt 20 Pioniergemeinden; dadurch Testen und Verbessern des Konzepts
  • Geschäftsmodellentwicklung und nationaler Rollout: weitere interessierte Gemeinden können das Angebot adoptieren und selbst betreiben

Ziele

  • Erfahrungsgewinn für Gemeinden mit kollaborativer Mobilität (sogenannter Shared Mobility): nutzen statt besitzen
  • Einsparung von CO2-Emissionen, weil Autofahrten durch Fahrten mit dem Cargobike ersetzt werden: grosse Wirkung dank diversen Zielgruppen
  • Geschäftsmodell ist einfach in anderen Gemeinden reproduzierbar, dadurch wird eine rasche Expansion ermöglicht

 

In der Region Appenzell AR – St. Gallen – Bodensee wird das Strassennetz einer konkreten Nutzung zugewiesen, wie beispielsweise dem Veloverkehr, der Landwirtschaft oder der Erschliessung für Wirtschaft und Bevölkerung. Dadurch sollen Unterhaltskosten gespart und unter anderem Velorouten verbessert werden.

  • Gesamtkosten: CHF 109'800.–
  • KOMO-Beitrag: CHF 43'920.–
  • Dauer: 2016–2017
  • Kontakt: Regio Appenzell AR – St. Gallen – Bodensee, Rolf Geiger, rolf.geiger@regio-stgallen.ch

Massnahmen

  • Definition von Funktionen für alle Abschnitte des Gemeindestrassennetzes
  • Kartographische Aufbereitung der Strassenabschnitte und Vergleich zwischen jetztigem und notwendigem Ausbaustandard
  • Ableiten von Unterhaltsstrategien und Entwurf einer langfristigen Investitionsplanung für die beteiligten Gemeinden

Ziele

  • Aufwertung von Wegen für den Fuss- und Veloverkehr: werden Wege stärker der Fuss- und Velobenutzung zugeordnet, haben deren Bedürfnisse bei der Planung Vorrang
  • stärkere Kosteneffizienz beim Unterhalt des Gemeindestrassennetzes
  • ein Leitfaden mit den gewonnenen Erkenntnissen und dem empfohlenen Vorgehen ermöglicht, dass das Konzept auch auf andere Regionen übertragen wird