MuKEn 2014

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Die «Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich 2014» (MuKEn 2014) sollen verschiedene Massnahmen vorschlagen, um die Energieeffizienz im Gebäudebereich zu verbessern. Mit der Übernahme dieser Massnahmen erfüllen die Kantone die bundesrechtlichen Vorgaben. Die neuen Vorschriften können in bestimmten Kantonen rasch, in anderen erst 2019 oder 2020 umgesetzt werden.

Neubauten: Minimale Solarmodul-Fläche als Pflicht

«Die wichtigste Neuerung der MuKEn 2014 ist die Pflicht, bei Neubauten minimale Solarmodul-Flächen vorzusehen.» Marc Muller, Fachspezialist Solarenergie, Bundesamt für Energie

Mit der Umsetzung der MuKE 2014 wird bei Neubauten eine Solarmodul-Fläche von mindestens 10 Wp/m2 Geschossfläche (oder Energiebezugsfläche EBF) Pflicht.

Diese neue Pflicht entspricht mindestens Anlagen mit folgender Leistung:

  • 2 kWp für ein Einfamilienhaus von 200 m2 (2 Etagen mit je 100 m2)
  • 8 kWp für ein Mehrfamilienhaus von 800 m2 (4 Etagen mit je 200 m2)
  • 30 kWp für eine Industriebaute von mindestens 3000 m2

Mit diesem gesetzlichen Minimum wird die Installation von sehr kleinen Anlagen gefördert. Wirtschaftlich gesehen entspricht es nicht der optimalen Grösse der Anlagen. Es sollten durchschnittlich 20 Wp pro m2 Geschossfläche installiert werden.

Renovierung: Austausch von Wärmeerzeugern

Nach der Übernahme der MuKEn 2014 in den kantonalen Gesetzen wird der Austausch von Wärmeerzeugern bewilligungspflichtig sein. Beim Ersatz eines Öl- oder Gasheizkessels werden die Hausbesitzer schon bald darauf achten müssen, dass der Anteil an nichterneuerbarer Energie 90 % des massgebenden Bedarfs nicht überschreitet.

Konkret bedeutet diese Variante, dass entweder die Wärmeerzeugung völlig neu gestaltet, umfangreiche Isolationsarbeiten vorgenommen oder eine neue Solaranlage installiert werden müssen.

Einfamilienhaus

Die unten aufgeführten Solarlösungen stellen deshalb eine wirtschaftlich attraktive und einfach umzusetzende Alternative dar, um dieser Pflicht nachzukommen:

  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für das Brauchwarmwasser von mindestens 2% der Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel mit Wärmepumpen-Boiler und einer Photovoltaik-Anlage von mindestens 5 Wp/m2 Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und Photovoltaikanlage von mindestens 10 Wp/m2 Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für die Heizung und das Brauchwarmwasser.

Mehrfamilienhaus

Die unten aufgeführten Solarlösungen stellen deshalb eine wirtschaftlich attraktive und einfach umzusetzende Alternative dar, um dieser Pflicht nachzukommen:

  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für das Brauchwarmwasser von mindestens 2% der Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und Photovoltaikanlage von mindestens 10 Wp/m2 Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für die Heizung und das Brauchwarmwasser.

MuKEn 2014

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Die «Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich 2014» (MuKEn 2014) sollen verschiedene Massnahmen vorschlagen, um die Energieeffizienz im Gebäudebereich zu verbessern. Mit der Übernahme dieser Massnahmen erfüllen die Kantone die bundesrechtlichen Vorgaben. Die neuen Vorschriften können in bestimmten Kantonen rasch, in anderen erst 2019 oder 2020 umgesetzt werden.

Neubauten: Minimale Solarmodul-Fläche als Pflicht

«Die wichtigste Neuerung der MuKEn 2014 ist die Pflicht, bei Neubauten minimale Solarmodul-Flächen vorzusehen.» Marc Muller, Fachspezialist Solarenergie, Bundesamt für Energie

Mit der Umsetzung der MuKE 2014 wird bei Neubauten eine Solarmodul-Fläche von mindestens 10 Wp/m2 Geschossfläche (oder Energiebezugsfläche EBF) Pflicht.

Diese neue Pflicht entspricht mindestens Anlagen mit folgender Leistung:

  • 2 kWp für ein Einfamilienhaus von 200 m2 (2 Etagen mit je 100 m2)
  • 8 kWp für ein Mehrfamilienhaus von 800 m2 (4 Etagen mit je 200 m2)
  • 30 kWp für eine Industriebaute von mindestens 3000 m2

Mit diesem gesetzlichen Minimum wird die Installation von sehr kleinen Anlagen gefördert. Wirtschaftlich gesehen entspricht es nicht der optimalen Grösse der Anlagen. Es sollten durchschnittlich 20 Wp pro m2 Geschossfläche installiert werden.

Renovierung: Austausch von Wärmeerzeugern

Nach der Übernahme der MuKEn 2014 in den kantonalen Gesetzen wird der Austausch von Wärmeerzeugern bewilligungspflichtig sein. Beim Ersatz eines Öl- oder Gasheizkessels werden die Hausbesitzer schon bald darauf achten müssen, dass der Anteil an nichterneuerbarer Energie 90 % des massgebenden Bedarfs nicht überschreitet.

Konkret bedeutet diese Variante, dass entweder die Wärmeerzeugung völlig neu gestaltet, umfangreiche Isolationsarbeiten vorgenommen oder eine neue Solaranlage installiert werden müssen.

Einfamilienhaus

Die unten aufgeführten Solarlösungen stellen deshalb eine wirtschaftlich attraktive und einfach umzusetzende Alternative dar, um dieser Pflicht nachzukommen:

  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für das Brauchwarmwasser von mindestens 2% der Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel mit Wärmepumpen-Boiler und einer Photovoltaik-Anlage von mindestens 5 Wp/m2 Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und Photovoltaikanlage von mindestens 10 Wp/m2 Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für die Heizung und das Brauchwarmwasser.

Mehrfamilienhaus

Die unten aufgeführten Solarlösungen stellen deshalb eine wirtschaftlich attraktive und einfach umzusetzende Alternative dar, um dieser Pflicht nachzukommen:

  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für das Brauchwarmwasser von mindestens 2% der Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und Photovoltaikanlage von mindestens 10 Wp/m2 Energiebezugsfläche.
  • mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel und thermische Solaranlage für die Heizung und das Brauchwarmwasser.