Rotierende Anlagen

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Rund 44 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in der Schweiz entfallen auf elektrische Antriebe – etwa auf Kälte-, Druckluft-, Lüftungs- und Pumpenanlagen sowie auf rotierende Maschinen und Förderanlagen.

Die Potenzialanalyse über den Stromverbrauch von rotierenden Maschinen und Förderanlagen zeigt die gängigsten Technologien sowie deren Einsatzbereiche auf. Schweizweit verbrauchen heute rund 1 Million rotierende Maschinen und Förderanlagen 4 TWh Strom pro Jahr. Davon werden jährlich 3.2 TWh direkt von elektrischen Antrieben genutzt. Jedes Jahr werden rund 56‘000 neue Maschinen in Betrieb genommen.

Die drei hauptsächlichen Anwendungsbereiche sind:

  • Fertigungstechnik: Veränderung der Geometrie eines Werkstückes
  • Verfahrenstechnik: Veränderung der Eigenschaften eines Werkstückes
  • Fördertechnik: Veränderung der Position eines Werkstückes

Rotierende Maschinen und Förderanlagen werden vielseitig eingesetzt, vorrangig jedoch in der Holz-, Textil-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, in der Stein-, Metall-, Kunsstoffverarbeitung, in der Abwasserreinigung sowie in Druckereien und der Dienstleistungsbranche (z.B. Hotellerie, Einkaufzentren, Logistikzentren, Verteilzentren).

Das technisch mögliche und wirtschaftliche Potenzial dieser Maschinen wird mittelfristig auf rund 1 TWh pro Jahr geschätzt. Das ist rund ein Viertel des jährlichen Stromverbrauchs aller rotierenden Maschinen und Förderanlagen. Stromeinsparungen lassen sich in erster Linie durch den Einsatz von hocheffiziente Technologien sowie durch richtig dimensionierte Anlagen realisieren. Beispiele hierfür sind insbesondere in der Reihenfolge ihrer Bedeutung:

  • Einsatz neuer, hocheffizienter und richtig dimensionierter Motoren
  • Technologische Verbesserung am Prozess und an Integration der verschiedenen Komponenten, inklusive Einsatz von Frequenzumrichtern und Steuerung
  • Minimerung von Stand-by Verlusten
  • Verringerung des Betriebs ohne Nutzen (BoN) durch bessere Regelung und Überwachung

Die Untersuchung hat gezeigt, dass in diesem Themenbereich und insbesondere auch in Fördertechnik durch den Einsatz moderner und effizienter Technik ein beachtliches Effizienzpotential vorhanden ist.

Zusätzlich sind auch rund 30 Millionen Handmaschinen (Bohrmaschinen, Kreissägen, Mixer, etc.) sowie Stellantriebe (Türen, Ventile, etc.) im Einsatz, wobei ihre energetische Bedeutung vernachlässigbar ist.

Rotierende Anlagen

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Rund 44 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in der Schweiz entfallen auf elektrische Antriebe – etwa auf Kälte-, Druckluft-, Lüftungs- und Pumpenanlagen sowie auf rotierende Maschinen und Förderanlagen.

Die Potenzialanalyse über den Stromverbrauch von rotierenden Maschinen und Förderanlagen zeigt die gängigsten Technologien sowie deren Einsatzbereiche auf. Schweizweit verbrauchen heute rund 1 Million rotierende Maschinen und Förderanlagen 4 TWh Strom pro Jahr. Davon werden jährlich 3.2 TWh direkt von elektrischen Antrieben genutzt. Jedes Jahr werden rund 56‘000 neue Maschinen in Betrieb genommen.

Die drei hauptsächlichen Anwendungsbereiche sind:

  • Fertigungstechnik: Veränderung der Geometrie eines Werkstückes
  • Verfahrenstechnik: Veränderung der Eigenschaften eines Werkstückes
  • Fördertechnik: Veränderung der Position eines Werkstückes

Rotierende Maschinen und Förderanlagen werden vielseitig eingesetzt, vorrangig jedoch in der Holz-, Textil-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, in der Stein-, Metall-, Kunsstoffverarbeitung, in der Abwasserreinigung sowie in Druckereien und der Dienstleistungsbranche (z.B. Hotellerie, Einkaufzentren, Logistikzentren, Verteilzentren).

Das technisch mögliche und wirtschaftliche Potenzial dieser Maschinen wird mittelfristig auf rund 1 TWh pro Jahr geschätzt. Das ist rund ein Viertel des jährlichen Stromverbrauchs aller rotierenden Maschinen und Förderanlagen. Stromeinsparungen lassen sich in erster Linie durch den Einsatz von hocheffiziente Technologien sowie durch richtig dimensionierte Anlagen realisieren. Beispiele hierfür sind insbesondere in der Reihenfolge ihrer Bedeutung:

  • Einsatz neuer, hocheffizienter und richtig dimensionierter Motoren
  • Technologische Verbesserung am Prozess und an Integration der verschiedenen Komponenten, inklusive Einsatz von Frequenzumrichtern und Steuerung
  • Minimerung von Stand-by Verlusten
  • Verringerung des Betriebs ohne Nutzen (BoN) durch bessere Regelung und Überwachung

Die Untersuchung hat gezeigt, dass in diesem Themenbereich und insbesondere auch in Fördertechnik durch den Einsatz moderner und effizienter Technik ein beachtliches Effizienzpotential vorhanden ist.

Zusätzlich sind auch rund 30 Millionen Handmaschinen (Bohrmaschinen, Kreissägen, Mixer, etc.) sowie Stellantriebe (Türen, Ventile, etc.) im Einsatz, wobei ihre energetische Bedeutung vernachlässigbar ist.