Nachhaltige Energienutzung ist Thema im SBB Schulzug

5.12.2017

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EnergieSchweiz unterstützt den SBB Schul- und Erlebniszug. Ein ganzer Wagen ist der nachhaltigen Energienutzung gewidmet. Die drei Stationen zum Thema sind alles andere als verstaubt, jedenfalls müssen sich die Schülerinnen und Schüler ins Zeug legen. Sie werden dabei von pädagogisch ausgebildeten Moderatoren geführt. Der Zug richtet sich speziell an Klassen der Mittel- und Oberstufe.

In der ersten von drei Stationen im „Energiewagen“ riecht es nach Popcorn. Rund 15 Schülerinnen und Schüler (und ein paar Mitarbeitende von EnergieSchweiz und der SBB) kurbeln mit vollem Körpereinsatz, um Energie zu produzieren. Mit dieser soll der Mais in einer Mikrowelle zum Platzen gebracht werden. Eine Aufgabe, die verdeutlicht, wie viel Kraft und Energie es braucht, auch für kleine Geräte. Die Übung zeigt, Energie ist aufwändig zu erzeugen und deshalb auch sehr wertvoll!

 

 

Was ist eigentlich Energie?

Die zweite Station widmet sich der Herstellung von Energie. Ein Kurzfilm zeigt auf, was Energie ist, woher Energie kommt und erklärt den Unterschied zwischen fossilen und erneuerbaren Energien. Der Boden des Raums zeigt Fussabdrücke auf ausgetrocknetem Boden und Fussabdrücke auf Rasen. Die Fussspuren, welche zum nächsten Abteil führen, symbolisieren den Übergang vom „fossilen Zeitalter“ ins „erneuerbare Zeitalter“, sowie den Fussabdruck, den wir Menschen auf der Erde hinterlassen und damit die Verantwortung jedes und jeder einzelnen für die Umwelt.

Der letzte Teil befasst sich mit dem heutigen Energiekonsum und gibt den Schüler- und Schülerinnen konkrete Energiespartipps mit auf den Weg. Die Schulklasse muss Fragen beantworten wie: „Wofür wird in einem durchschnittlichen Schweizer Haushalt am meisten Energie eingesetzt?“ Die richtige Antwort wird zum Beispiel mit einem Schlüssel oder einer Glühbirne gesteckt.

Stimmen die Antworten, leuchtet am Schluss eine Lampe auf.

Der SBB Schul- und Erlebniszug ist 30 Wochen im Jahr unterwegs, rund 600 Schüler besuchen ihn pro Woche. Weitere Wagen beschäftigen sich mit Mobilität, Sicherheit und Berufswahl. Der Zug hält an mehreren Stationen in der ganzen Schweiz.

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