Diese Unternehmen zeigen es vor

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Schweizer Unternehmen setzen auf Effizienz. Diese Beispiele verdeutlichen, wie individuell Effizienzmassnahmen wirken und wie sie neben weniger Strom auch andere positive Effekte für Unternehmen mit sich bringen.

 

Energieeffizienz im grossen Stil

  • Kühlung: Free Cooling-Anlage, mit zwei Nachtexpansionsspeichern mit je 100 000 Liter Kapazität, Vernetzung der Kühlgeräte und effiziente Steuerung.
  • Strom: Modernste Stromversorgungs- und Stromverteilungseinrichtungen (Trafo, Power Distribution Unit, USV-Anlagen), optimierte Leistungsumwandlungsstufen.
  • Kundenzonen: Kaltgang-Installationen, optimierte Anordnung der Hardware zur Vermeidung von Wärmenestern, Optimierung der Kaltluftströme.
  • Erneuerbare-Energien: Photovoltaik-Installation an der Südfassade.
  • Energiemanagement: Nach ISO 50001

     «Für eine maximale Energieeffizienz ist das Zusammenspiel aller Komponenten im Rechenzentrum entscheidend. Dazu zählen Gebäude, Anlagen, aber auch die Installationen unserer Kunden.»
Adrian Meyer, Operativer Leiter Green Datacenter AG
 

 

In Lupfig, westlich von Zürich, betreibt die Green Datacenter AG seit 2011 eines der modernsten und energieeffizientesten Rechenzentren der Schweiz. Das Vorzeigeprojekt, das 2014 um ein weiteres Modul erweitert wurde, vereint in vielerlei Hinsicht moderne Technologien und erreicht einen PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von 1,19. Mit einer Bruttogeschossfläche von 26‘240 m2 im Endausbau trägt jede Verbesserung zu einer spürbaren Entlastung der Ökobilanz bei. Davon profitieren auch die Kunden, indem ihr Stromkosten-Anteil geringer ausfällt.

 

 

 

Messbare Nachhaltigkeit in der RZ-Optimierung

  • Um die tatsächliche Verbesserung der Massnahmen festzustellen setzte Swiss Re auf verschiede Vorher-/Nachher-Messungen.
  • Die Messverfahren waren dabei relativ komplex aufgrund der Interdependenz der verschiedenen Systeme.
  • Gleichzeitig konnte so festgestellt werden, dass sich der Aufwand der Massnahmen tatsächlich gelohnt hat.
  • Aus den Messdaten konnte Swiss Re zudem wertvolle Informationen über die Entwicklung und die Zusammenhänge zur Effizienzsteigerung gewinnen.
  • Diese Kennzahlen helfen in der langfristigen Planung die Effizienz der Systeme zu verbessern.

     «Die Installation einer aussagekräftigen Vorher-/Nachher-Messung ist komplex. Die Auswertung der gewonnen Daten hilft uns aber, die Energieeffizienz unserer Rechenzentren langfristig zu verbessern.»
Stefan Bossard, Data Center Service Manager
 

 

Die Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re hat ihre Rechenzentren unter anderem durch Virtualisierungen, Kaltgangeinhausungen und Lifecycle-Management energieeffizienter gemacht. Die Implementierung dieser Massnahmen zur Optimierung eines bestehenden Systems setzte eine sorgfältige und zukunftsgerichtete Planung voraus und war von diversen Faktoren abhängig.

 

 

Mehr Effizienz durch Virtualisierung:

  • Im Jahr 2011 virtualisierte Coop seine Unix-Serversysteme.
  • Dadurch reduzierte sich der Stromverbrauch der Unix-Server von 151kW um über 80 Prozent auf 25kW.
  • Die kleineren Geräte verfügen über einen Virtualisierungsgrad von 1:20 und die grossen Server kommen auf über 1:80.
  • Bei der durchschnittlichen Serverauslastung kommt Coop inzwischen auf 50-70 Prozent. Vor der Virtualisierung lag der Wert auf ungefähr 20 Prozent.
 «Durch die Virtualisierung sparen wir mit der bessere Hardwarenutzung Kosten bei der Wartung und im Betrieb. Zudem erfolgt die Bereitstellung der virtuellen Systeme um Faktoren schneller.»
Christoph Kalt, Leiter Informatik Architektur bei Coop
 

 

Coop verarbeitet seine Daten in zwei Rechenzentren in Basel und Bern auf einer Fläche von insgesamt 670m2. Für die Kühlung der Anlagen setzt Coop auf Free Cooling (Basel) bzw. auf die Wiederverwendung der Abwärme (Bern). Für die Datenspeicherung verwendet das Unternehmen grösstenteils SSD/Flash-Speicher.  

 

 

 

Platz und Strom gespart dank Outsourcing:

  • Die Versicherung bezog im Jahr 2012 einen neuen Hauptsitz in Landquart/GR. 
  • Dank neuer Technik, Virtualisierung und Outsourcing konnte die Anzahl Racks von 14 auf 4 reduziert werden.
  • Diese Inhouse-Server werden in erster Linie für die Office- und Offert-Applikationen der Mitarbeitenden am Hauptsitz sowie in den Agenturen benötigt.
  • Gekühlt wird der neue Serverraum mit Free Cooling. Dazu werden Grundwasser via Wärmetauscher und ein Verdunstungskühler auf dem Dach verwendet.
  • ÖKK benötigt im Neubau bedeutend weniger Raum für die Infrastruktur und deshalb weniger Energie für den Betrieb und die Kühlung der IT.
     «Dank konsequenter Virtualisierung, reduziertem Raumbedarf und Free cooling brauchen wir wesentlich weniger Strom für den Betrieb und Kühlung unseres Serverraums.»
Martin Stalder, Leiter Informatik und Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung
 

 

ÖKK steht unter anderem vor der Herausforderung, dass jeweils im Herbst der Rechenbedarf im Vergleich zur übrigen Zeit aufgrund der Offertanfragen für Krankenkassen-Policen sehr viel höher ist. Das führt zu einer suboptimalen Auslastung der Server und der Kühlsysteme. Deshalb hat ÖKK einen beachtlichen Teil der Rechenleistung externalisiert.    

 

 

Seewasser und andere Kühlmassnahmen für das Montreux Jazz Festival:

  • Der Serverraum im Musik & Convention Centre (2m2c) ermöglicht es, unterschiedlichste Veranstaltungen auf der multifunktionellen Fläche des Gebäudes durchzuführen.
  • Durch die Trennung der Kalt- und Warmzonen hat sich die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage enorm verbessert.
  • Die Klimageräte kommen gleich neben/zwischen den Racks zum Einsatz und kühlen dadurch unmittelbar dort, wo Wärme entsteht.
  • Anstelle eines Kaltwasserersatzes für die Klimageräte, setzt CR-Network auf Seewasserkühlung durch den Lac Léman.
  • Mit den umgesetzten Energieeffizienz-Massnahmen konnten die Energiekosten für das Data Center um 40% reduziert werden.
 «Durch die Konsolidierung des neuen Serverraums wurde die Infrastruktur energieeffizienter und leistungsfähiger.»
Cédric Rolli, CR-Network
 

 

Im Rahmen der Erneuerung und Modernisierung der ICT des Musik & Convention Centre (2m2c) wurde die Server-Infrastruktur durch CR Network konsolidiert und neu aufgebaut. Die Infrastruktur wird durch ein Messsystem unterstützt, welches neben der Alarmierung auch eine permanente Überwachung zulässt.

 

 

 

Mehr Effizienz durch Optimierung der Datenspeichersysteme:

  • Gesteigerte regulatorische und Business bezogene Anforderungen, sowie das stetig wachsende Datenvolumen aus der Geschäftstätigkeit, haben die UBS veranlasst, ihr grösstes Data Warehouse zu modernisieren.
  • Im Zuge dieser Optimierung erfolgte ein Umsteigen auf SSD/Flash-Speichersysteme.
  • Dadurch verbesserten sich die Leistungsfähigkeit, die Geschwindigkeit und die Flexibilität der Umgebung beträchtlich.
  • Ebenso wurde die Serverlandschaft erneuert und die Virtualisierung weiter erhöht.
  • Als Nebeneffekt profitiert die UBS zusätzlich von beträchtlichen Einsparungen bei Lizenzkosten (weniger Hardware im Einsatz).
  • In Zahlen heisst das:
    - Stromverbrauch ging von 164kW auf rund 39kW zurück.
    - Einsparung bei Stromkosten von knapp 75-80%.
    - Platzbedarf für die Storage-Lösung: vorher 38m2, heute 13m2.
    - Rack: vorher 28, heute 3

     «Der Wechsel auf SSD/Flash sowie die Modernisierung anderer technischen Geräte hat zu einer massiven Erhöhung der Leistungsfähigkeit und einer gleichzeitiger beträchtlichen Reduktion von Strom und Platzbedarf geführt.»
Jürg Zuppinger, Head Midrange Services bei UBS
 

 

UBS ist eine global agierende Bank und zählt weltweit zu den grössten Finanzinstituten. In Zürich-Altstetten/Urdorf betreibt die UBS eines ihrer grössten Data Warehouses. Knapp 30‘000 interne und externe Kunden nutzen direkt oder indirekt die Daten und Services des Data Warehouses.

 

Auslagerung und Prozessoptimierungen

  • Den eigenen Server inkl. Backup-Lösung hat Elektroplan in das regionale und energieeffiziente Rechenzentrum von Adelcloud ausgelagert.
  • Dank Präsenzmeldern werden Arbeitsstationen und Switches je nach Anwesenheit automatisch ein- oder ausgeschaltet und damit der Betrieb ohne Nutzen eliminiert.
  • Die Energieeffizienz der IT-Infrastruktur wurde zudem durch den bewussten Einsatz von effizienten Komponenten und Geräten gesteigert.
  • Anhand von Messungen zeigte das Unternehmen auf, dass durch die Massnahmen zur Effizienzsteigerung der IT-Stromverbrauch inkl. Cloud seit 2011 um 70% gesenkt werden konnte.

     «Auch kleinere Unternehmen können einen wichtigen Beitrag zu mehr Energieeffizienz leisten. Der unnötige 24h-Betrieb der IT-Infrastruktur bietet dabei einen sehr grossen Hebel zur Effizienzsteigerung.»
Jürg Grossen, Co-Geschäftsinhaber der Elektroplan Buchs & Grossen AG, Nationalrat und Präsident der GLPB
 

 

In der Strategie der Elektroplan Buchs & Grossen AG sind die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit tief verankert. Deshalb wurde das Ziel eines eigenen Plus-Energiehauses konsequent verfolgt und umgesetzt. Die IT als wesentlicher Stromverbraucher wurde dabei besonders intensiv betrachtet. Im Jahr 2016 wurde die Firma für ihre Bemühungen belohnt und erhielt vom Bundesamt für Energie die Auszeichnung für Bestleistungen im Energiebereich – den Watt d’Or.

Diese Unternehmen zeigen es vor


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Schweizer Unternehmen setzen auf Effizienz. Diese Beispiele verdeutlichen, wie individuell Effizienzmassnahmen wirken und wie sie neben weniger Strom auch andere positive Effekte für Unternehmen mit sich bringen.

 

Energieeffizienz im grossen Stil

  • Kühlung: Free Cooling-Anlage, mit zwei Nachtexpansionsspeichern mit je 100 000 Liter Kapazität, Vernetzung der Kühlgeräte und effiziente Steuerung.
  • Strom: Modernste Stromversorgungs- und Stromverteilungseinrichtungen (Trafo, Power Distribution Unit, USV-Anlagen), optimierte Leistungsumwandlungsstufen.
  • Kundenzonen: Kaltgang-Installationen, optimierte Anordnung der Hardware zur Vermeidung von Wärmenestern, Optimierung der Kaltluftströme.
  • Erneuerbare-Energien: Photovoltaik-Installation an der Südfassade.
  • Energiemanagement: Nach ISO 50001

     «Für eine maximale Energieeffizienz ist das Zusammenspiel aller Komponenten im Rechenzentrum entscheidend. Dazu zählen Gebäude, Anlagen, aber auch die Installationen unserer Kunden.»
Adrian Meyer, Operativer Leiter Green Datacenter AG
 

 

In Lupfig, westlich von Zürich, betreibt die Green Datacenter AG seit 2011 eines der modernsten und energieeffizientesten Rechenzentren der Schweiz. Das Vorzeigeprojekt, das 2014 um ein weiteres Modul erweitert wurde, vereint in vielerlei Hinsicht moderne Technologien und erreicht einen PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von 1,19. Mit einer Bruttogeschossfläche von 26‘240 m2 im Endausbau trägt jede Verbesserung zu einer spürbaren Entlastung der Ökobilanz bei. Davon profitieren auch die Kunden, indem ihr Stromkosten-Anteil geringer ausfällt.

 

 

 

Messbare Nachhaltigkeit in der RZ-Optimierung

  • Um die tatsächliche Verbesserung der Massnahmen festzustellen setzte Swiss Re auf verschiede Vorher-/Nachher-Messungen.
  • Die Messverfahren waren dabei relativ komplex aufgrund der Interdependenz der verschiedenen Systeme.
  • Gleichzeitig konnte so festgestellt werden, dass sich der Aufwand der Massnahmen tatsächlich gelohnt hat.
  • Aus den Messdaten konnte Swiss Re zudem wertvolle Informationen über die Entwicklung und die Zusammenhänge zur Effizienzsteigerung gewinnen.
  • Diese Kennzahlen helfen in der langfristigen Planung die Effizienz der Systeme zu verbessern.

     «Die Installation einer aussagekräftigen Vorher-/Nachher-Messung ist komplex. Die Auswertung der gewonnen Daten hilft uns aber, die Energieeffizienz unserer Rechenzentren langfristig zu verbessern.»
Stefan Bossard, Data Center Service Manager
 

 

Die Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re hat ihre Rechenzentren unter anderem durch Virtualisierungen, Kaltgangeinhausungen und Lifecycle-Management energieeffizienter gemacht. Die Implementierung dieser Massnahmen zur Optimierung eines bestehenden Systems setzte eine sorgfältige und zukunftsgerichtete Planung voraus und war von diversen Faktoren abhängig.

 

 

Mehr Effizienz durch Virtualisierung:

  • Im Jahr 2011 virtualisierte Coop seine Unix-Serversysteme.
  • Dadurch reduzierte sich der Stromverbrauch der Unix-Server von 151kW um über 80 Prozent auf 25kW.
  • Die kleineren Geräte verfügen über einen Virtualisierungsgrad von 1:20 und die grossen Server kommen auf über 1:80.
  • Bei der durchschnittlichen Serverauslastung kommt Coop inzwischen auf 50-70 Prozent. Vor der Virtualisierung lag der Wert auf ungefähr 20 Prozent.
 «Durch die Virtualisierung sparen wir mit der bessere Hardwarenutzung Kosten bei der Wartung und im Betrieb. Zudem erfolgt die Bereitstellung der virtuellen Systeme um Faktoren schneller.»
Christoph Kalt, Leiter Informatik Architektur bei Coop
 

 

Coop verarbeitet seine Daten in zwei Rechenzentren in Basel und Bern auf einer Fläche von insgesamt 670m2. Für die Kühlung der Anlagen setzt Coop auf Free Cooling (Basel) bzw. auf die Wiederverwendung der Abwärme (Bern). Für die Datenspeicherung verwendet das Unternehmen grösstenteils SSD/Flash-Speicher.  

 

 

 

Platz und Strom gespart dank Outsourcing:

  • Die Versicherung bezog im Jahr 2012 einen neuen Hauptsitz in Landquart/GR. 
  • Dank neuer Technik, Virtualisierung und Outsourcing konnte die Anzahl Racks von 14 auf 4 reduziert werden.
  • Diese Inhouse-Server werden in erster Linie für die Office- und Offert-Applikationen der Mitarbeitenden am Hauptsitz sowie in den Agenturen benötigt.
  • Gekühlt wird der neue Serverraum mit Free Cooling. Dazu werden Grundwasser via Wärmetauscher und ein Verdunstungskühler auf dem Dach verwendet.
  • ÖKK benötigt im Neubau bedeutend weniger Raum für die Infrastruktur und deshalb weniger Energie für den Betrieb und die Kühlung der IT.
     «Dank konsequenter Virtualisierung, reduziertem Raumbedarf und Free cooling brauchen wir wesentlich weniger Strom für den Betrieb und Kühlung unseres Serverraums.»
Martin Stalder, Leiter Informatik und Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung
 

 

ÖKK steht unter anderem vor der Herausforderung, dass jeweils im Herbst der Rechenbedarf im Vergleich zur übrigen Zeit aufgrund der Offertanfragen für Krankenkassen-Policen sehr viel höher ist. Das führt zu einer suboptimalen Auslastung der Server und der Kühlsysteme. Deshalb hat ÖKK einen beachtlichen Teil der Rechenleistung externalisiert.    

 

 

Seewasser und andere Kühlmassnahmen für das Montreux Jazz Festival:

  • Der Serverraum im Musik & Convention Centre (2m2c) ermöglicht es, unterschiedlichste Veranstaltungen auf der multifunktionellen Fläche des Gebäudes durchzuführen.
  • Durch die Trennung der Kalt- und Warmzonen hat sich die Leistungsfähigkeit der Klimaanlage enorm verbessert.
  • Die Klimageräte kommen gleich neben/zwischen den Racks zum Einsatz und kühlen dadurch unmittelbar dort, wo Wärme entsteht.
  • Anstelle eines Kaltwasserersatzes für die Klimageräte, setzt CR-Network auf Seewasserkühlung durch den Lac Léman.
  • Mit den umgesetzten Energieeffizienz-Massnahmen konnten die Energiekosten für das Data Center um 40% reduziert werden.
 «Durch die Konsolidierung des neuen Serverraums wurde die Infrastruktur energieeffizienter und leistungsfähiger.»
Cédric Rolli, CR-Network
 

 

Im Rahmen der Erneuerung und Modernisierung der ICT des Musik & Convention Centre (2m2c) wurde die Server-Infrastruktur durch CR Network konsolidiert und neu aufgebaut. Die Infrastruktur wird durch ein Messsystem unterstützt, welches neben der Alarmierung auch eine permanente Überwachung zulässt.

 

 

 

Mehr Effizienz durch Optimierung der Datenspeichersysteme:

  • Gesteigerte regulatorische und Business bezogene Anforderungen, sowie das stetig wachsende Datenvolumen aus der Geschäftstätigkeit, haben die UBS veranlasst, ihr grösstes Data Warehouse zu modernisieren.
  • Im Zuge dieser Optimierung erfolgte ein Umsteigen auf SSD/Flash-Speichersysteme.
  • Dadurch verbesserten sich die Leistungsfähigkeit, die Geschwindigkeit und die Flexibilität der Umgebung beträchtlich.
  • Ebenso wurde die Serverlandschaft erneuert und die Virtualisierung weiter erhöht.
  • Als Nebeneffekt profitiert die UBS zusätzlich von beträchtlichen Einsparungen bei Lizenzkosten (weniger Hardware im Einsatz).
  • In Zahlen heisst das:
    - Stromverbrauch ging von 164kW auf rund 39kW zurück.
    - Einsparung bei Stromkosten von knapp 75-80%.
    - Platzbedarf für die Storage-Lösung: vorher 38m2, heute 13m2.
    - Rack: vorher 28, heute 3

     «Der Wechsel auf SSD/Flash sowie die Modernisierung anderer technischen Geräte hat zu einer massiven Erhöhung der Leistungsfähigkeit und einer gleichzeitiger beträchtlichen Reduktion von Strom und Platzbedarf geführt.»
Jürg Zuppinger, Head Midrange Services bei UBS
 

 

UBS ist eine global agierende Bank und zählt weltweit zu den grössten Finanzinstituten. In Zürich-Altstetten/Urdorf betreibt die UBS eines ihrer grössten Data Warehouses. Knapp 30‘000 interne und externe Kunden nutzen direkt oder indirekt die Daten und Services des Data Warehouses.

 

Auslagerung und Prozessoptimierungen

  • Den eigenen Server inkl. Backup-Lösung hat Elektroplan in das regionale und energieeffiziente Rechenzentrum von Adelcloud ausgelagert.
  • Dank Präsenzmeldern werden Arbeitsstationen und Switches je nach Anwesenheit automatisch ein- oder ausgeschaltet und damit der Betrieb ohne Nutzen eliminiert.
  • Die Energieeffizienz der IT-Infrastruktur wurde zudem durch den bewussten Einsatz von effizienten Komponenten und Geräten gesteigert.
  • Anhand von Messungen zeigte das Unternehmen auf, dass durch die Massnahmen zur Effizienzsteigerung der IT-Stromverbrauch inkl. Cloud seit 2011 um 70% gesenkt werden konnte.

     «Auch kleinere Unternehmen können einen wichtigen Beitrag zu mehr Energieeffizienz leisten. Der unnötige 24h-Betrieb der IT-Infrastruktur bietet dabei einen sehr grossen Hebel zur Effizienzsteigerung.»
Jürg Grossen, Co-Geschäftsinhaber der Elektroplan Buchs & Grossen AG, Nationalrat und Präsident der GLPB
 

 

In der Strategie der Elektroplan Buchs & Grossen AG sind die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit tief verankert. Deshalb wurde das Ziel eines eigenen Plus-Energiehauses konsequent verfolgt und umgesetzt. Die IT als wesentlicher Stromverbraucher wurde dabei besonders intensiv betrachtet. Im Jahr 2016 wurde die Firma für ihre Bemühungen belohnt und erhielt vom Bundesamt für Energie die Auszeichnung für Bestleistungen im Energiebereich – den Watt d’Or.