Solarmarkt-Trends

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Der Photovoltaik-Markt hat sich stark weiterentwickelt. Zwischen 2009 und 2014 ist die installierte Leistung insgesamt jährlich um über 50% gewachsen. Die Preise hingegen sind im selben Zeitraum von fast CHF 5000 pro kWP auf CHF 1600 pro kWp enorm gesunken.

Ende 2014 waren in der Schweiz rund 47‘000 Anlagen mit einer installierten Leistung von 1100 MW in Betrieb. Mit der kumulierten Produktion dieser Anlagen können 210‘000 Schweizer Haushalte versorgt werden.

Zwischen 2004 und 2009 ist der Solarwärme-Markt stark gewachsen (+38%). Seither ist die Entwicklung leicht rückläufig.

 

2014 zählte die Schweiz 150‘000 thermische Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 1100 MW. Allein im vergangenen Jahr wurden 10‘000 neue Anlagen installiert. Mit der kumulierten Produktion der thermischen Solaranlagen konnten 150‘000 Schweizer Haushalte mit Warmwasser versorgt werden.

Photovoltaik-Trends

  • Solarenergie wird durch die gesetzlichen Anforderungen gefördert. Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) verpflichten zur Installation einer minimalen Solarmodul-Fläche bei Neubauten. Ein Mindestanteil an erneuerbarer Energie ist auch bei Sanierungen der Wärmeerzeugung vorgesehen. Diese Vorschriften treten in den kantonalen Gesetzen zwischen 2016 und 2020 in Kraft.
  • Der Bund unterstützt kleine Photovoltaikanlagen (bis 30 kW) mit einer Einmalvergütung, die bis zu 30% der Kosten einer Referenzanlage beträgt. Diese Vergütung wird drei bis sechs Monate nach der Inbetriebnahme ausbezahlt. Das Verfahren zur Erlangung der Vergütung ist äusserst einfach.
  • Für grössere Anlagen hat der Bund 2009 das System der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) eingerichtet. Dank diesem Modell können die erzeugten Kilowattstunden während 20 Jahren zu einem Vorzugstarif, der die Produktionskosten deckt, verkauft werden. Da dieses Modell sehr erfolgreich ist, musste eine Warteliste eingeführt werden, welche derzeit rund 36‘000 Photovoltaik-Anlagen umfasst.
  • Das Parlament diskutiert im Rahmen der Energiestrategie 2050 die Einmalvergütung auch auf grosse Anlagen auszudehnen. Der entsprechende Beschluss soll 2016 gefasst werden. Das System soll aber frühestens 2017 (wahrscheinlich 2018) eingeführt werden.
  • Die Entwicklung eines freien Marktes ohne staatliche Förderung hat zudem bereits begonnen. Solarstrom kostet heute weniger als 20 Rp./kWh. Dadurch wird die Photovoltaik immer wettbewerbsfähiger gegenüber den Endkonsumentenpreisen, wenn der erzeugte Strom direkt vor Ort verbraucht werden kann (Eigenverbrauch).
  • Die Photovoltaik hat nun auch im Wärmemarkt Einzug gehalten! Dank der Entwicklung von Solarstrom-kompatiblen Wärmepumpen-Boiler erobert die Photovoltaik gegenwärtig den Wärmemarkt.

Solarwärme-Trends

  • Solarenergie wird durch die gesetzlichen Anforderungen gefördert. Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) verpflichten bei Neubauten zur Installation von Heizsystem, die erneuerbare Energiequellen nutzen. Sie legen zudem einen Mindestanteil an erneuerbarer Energie bei Sanierungen von Wärmeerzeugern fest. Diese Vorschriften treten in den kantonalen Gesetzen zwischen 2016 und 2020 in Kraft. Die MuKEn 2014 schlagen für jeden Fall mehrere Standardlösungen vor:
  • Mehrfamilienhausbesitzer, die ihre Wärmeerzeugungsanlage sanieren, sollten sich für die thermische Solarenergie entscheiden. Dies ist insbesondere für die Warmwasserproduktion die einfachste und rentabelste der in den MuKEn vorgeschlagenen Lösungen. Die meisten Kantone bieten dafür Fördergelder und Vergütungen.
  • Einfamilienhausbesitzer, die ihre Wärmeerzeugungsanlage sanieren, können die thermische Solarenergie für die Warmwasserproduktion und zum Heizen einsetzen. Die thermische Solarenergie ermöglicht Kostensynergien beim Heizkesselersatz, beispielsweise beim Boiler. Sie ist eine einfache und rentable Lösung, für welche die meisten Kantone Fördergelder und Vergütungen bieten. In diesem Segment wird die Solarwärme heute allerdings durch die Photovoltaik stark konkurrenziert.
  • Besitzer von Hotels oder Restaurants, die ihre Wärmeerzeugungsanlage sanieren, sollten der thermischen Solarenergie den Vorzug geben. Dies ist eine gegenüber den Wärmepumpen konkurrenzfähige Lösung der MuKEn 2014, die aber viel einfacher mit einer mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizung zu kombinieren ist. Die meisten Kantone bieten dafür Fördergelder und Vergütungen.

Solarmarkt-Trends

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Der Photovoltaik-Markt hat sich stark weiterentwickelt. Zwischen 2009 und 2014 ist die installierte Leistung insgesamt jährlich um über 50% gewachsen. Die Preise hingegen sind im selben Zeitraum von fast CHF 5000 pro kWP auf CHF 1600 pro kWp enorm gesunken.

Ende 2014 waren in der Schweiz rund 47‘000 Anlagen mit einer installierten Leistung von 1100 MW in Betrieb. Mit der kumulierten Produktion dieser Anlagen können 210‘000 Schweizer Haushalte versorgt werden.

Zwischen 2004 und 2009 ist der Solarwärme-Markt stark gewachsen (+38%). Seither ist die Entwicklung leicht rückläufig.

 

2014 zählte die Schweiz 150‘000 thermische Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 1100 MW. Allein im vergangenen Jahr wurden 10‘000 neue Anlagen installiert. Mit der kumulierten Produktion der thermischen Solaranlagen konnten 150‘000 Schweizer Haushalte mit Warmwasser versorgt werden.

Photovoltaik-Trends

  • Solarenergie wird durch die gesetzlichen Anforderungen gefördert. Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) verpflichten zur Installation einer minimalen Solarmodul-Fläche bei Neubauten. Ein Mindestanteil an erneuerbarer Energie ist auch bei Sanierungen der Wärmeerzeugung vorgesehen. Diese Vorschriften treten in den kantonalen Gesetzen zwischen 2016 und 2020 in Kraft.
  • Der Bund unterstützt kleine Photovoltaikanlagen (bis 30 kW) mit einer Einmalvergütung, die bis zu 30% der Kosten einer Referenzanlage beträgt. Diese Vergütung wird drei bis sechs Monate nach der Inbetriebnahme ausbezahlt. Das Verfahren zur Erlangung der Vergütung ist äusserst einfach.
  • Für grössere Anlagen hat der Bund 2009 das System der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) eingerichtet. Dank diesem Modell können die erzeugten Kilowattstunden während 20 Jahren zu einem Vorzugstarif, der die Produktionskosten deckt, verkauft werden. Da dieses Modell sehr erfolgreich ist, musste eine Warteliste eingeführt werden, welche derzeit rund 36‘000 Photovoltaik-Anlagen umfasst.
  • Das Parlament diskutiert im Rahmen der Energiestrategie 2050 die Einmalvergütung auch auf grosse Anlagen auszudehnen. Der entsprechende Beschluss soll 2016 gefasst werden. Das System soll aber frühestens 2017 (wahrscheinlich 2018) eingeführt werden.
  • Die Entwicklung eines freien Marktes ohne staatliche Förderung hat zudem bereits begonnen. Solarstrom kostet heute weniger als 20 Rp./kWh. Dadurch wird die Photovoltaik immer wettbewerbsfähiger gegenüber den Endkonsumentenpreisen, wenn der erzeugte Strom direkt vor Ort verbraucht werden kann (Eigenverbrauch).
  • Die Photovoltaik hat nun auch im Wärmemarkt Einzug gehalten! Dank der Entwicklung von Solarstrom-kompatiblen Wärmepumpen-Boiler erobert die Photovoltaik gegenwärtig den Wärmemarkt.

Solarwärme-Trends

  • Solarenergie wird durch die gesetzlichen Anforderungen gefördert. Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) verpflichten bei Neubauten zur Installation von Heizsystem, die erneuerbare Energiequellen nutzen. Sie legen zudem einen Mindestanteil an erneuerbarer Energie bei Sanierungen von Wärmeerzeugern fest. Diese Vorschriften treten in den kantonalen Gesetzen zwischen 2016 und 2020 in Kraft. Die MuKEn 2014 schlagen für jeden Fall mehrere Standardlösungen vor:
  • Mehrfamilienhausbesitzer, die ihre Wärmeerzeugungsanlage sanieren, sollten sich für die thermische Solarenergie entscheiden. Dies ist insbesondere für die Warmwasserproduktion die einfachste und rentabelste der in den MuKEn vorgeschlagenen Lösungen. Die meisten Kantone bieten dafür Fördergelder und Vergütungen.
  • Einfamilienhausbesitzer, die ihre Wärmeerzeugungsanlage sanieren, können die thermische Solarenergie für die Warmwasserproduktion und zum Heizen einsetzen. Die thermische Solarenergie ermöglicht Kostensynergien beim Heizkesselersatz, beispielsweise beim Boiler. Sie ist eine einfache und rentable Lösung, für welche die meisten Kantone Fördergelder und Vergütungen bieten. In diesem Segment wird die Solarwärme heute allerdings durch die Photovoltaik stark konkurrenziert.
  • Besitzer von Hotels oder Restaurants, die ihre Wärmeerzeugungsanlage sanieren, sollten der thermischen Solarenergie den Vorzug geben. Dies ist eine gegenüber den Wärmepumpen konkurrenzfähige Lösung der MuKEn 2014, die aber viel einfacher mit einer mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizung zu kombinieren ist. Die meisten Kantone bieten dafür Fördergelder und Vergütungen.