Front Runner Schaffhausen geht in den Bereichen Smart-City, Klima und Energie grosse Schritte nach vorne und möchte Synergien aus der Verknüpfung dieser Themen generieren. Auch die Ausarbeitung von effizienten Bewirtschaftungsmethoden sowie ein Sharing-Mobility-Konzept stehen auf dem Programm.

Die Stadt Schaffhausen mit rund 40'000 Einwohnenden hat erkannt: Smart-City- und Klimastrategie überschneiden sich inhaltlich. Verschiedene Fachstellen sind involviert, doch Zuständigkeiten und Umsetzungsschritte waren nicht klar definiert. Das Front-Runner-Projekt schafft hier Klarheit.
Mehrere Herausforderungen erschwerten die Umsetzung: «Gärtchen-Denken» in den Abteilungen, persönliche Befindlichkeiten und fehlende zeitliche Ressourcen. Die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und Teams war mangelhaft. Arbeitsweisen und Prozesse waren uneinheitlich.
Verschiedene Fachbereiche entwickeln gemeinsam Projekte. Sie stützen diese gegenüber Politik, Öffentlichkeit und Entscheidungstragenden. Ein externes Büro analysiert die bestehenden Strukturen: Welche Fachgruppen sind involviert? Wer ist für welche Themen zuständig? Wo gibt es Überschneidungen?
Alle Fachstellen werden frühzeitig eingebunden und vernetzt. Sie können sich einbringen. Beispiel: Die Stadtpolizei äussert Sicherheitsbedenken bei der geteilten Mobilität. Die verschiedenen Bereiche tauschen sich fachlich aus. Sie wissen besser, was die anderen tun und wie es funktioniert.
Die Überschneidungen der Smart-City- und Klimastrategie sind analysiert. Ein neuer Steuerungs-Prozess für verschiedene Ebenen ist definiert. Das Silodenken nimmt ab. Wissen wird ausgetauscht, Schnittstellen identifiziert und Ressourcen gebündelt.
Jede und jeder weiss besser, wer wo Fachwissen hat. Die Prozesse innerhalb der Fachstellen sind klar. Smart-City- und Klimastrategie werden fachübergreifend umgesetzt. Die Stadt überwacht regelmässig den Fortschritt und bewertet die Zielerreichung.
Mit dem Strategieprojekt ziehen alle Fachstellen an einem Strang.
Die Stadt Schaffhausen evaluiert Systeme für eine smarte Gebäude-Bewirtschaftung. Ziel ist es, Energie-Verbrauch und Betriebs-Kosten zu senken. Gleichzeitig soll der Komfort für Nutzende steigen. Sensoren erfassen Daten zu Temperatur, Luftqualität und Energie-Verbrauch. Eine zentrale Plattform wertet diese aus und optimiert die Gebäude-Technik automatisch.
Schaffhausen entwickelt ein umfassendes Sharing-Konzept für Mobilität. Verschiedene Angebote werden koordiniert: Carsharing, Bikesharing und E-Trottinetts. Die Stadt prüft, welche Systeme sich für Schaffhausen eignen. Ein Pilotversuch testet ausgewählte Lösungen im realen Betrieb. Die Erkenntnisse fliessen in die definitive Ausgestaltung ein.
Die fachübergreifende Zusammenarbeit ist mehr als ein Projekt-Ergebnis. Sie soll langfristig Bestand haben. Regelmässige Austausch-Formate bringen die Fachstellen zusammen. Gemeinsame Workshops fördern das gegenseitige Verständnis. Die Stadt hat klare Prozesse definiert, wer bei welchen Themen einzubeziehen ist.
Die bisherigen Front-Runner-Gemeinden geben ihre wichtigsten Erkenntnisse weiter.
Entdecken Sie, was Front-Runner-Gemeinden konkret umsetzen. Lassen Sie sich von erfolgreichen Energie-Projekten anderer Gemeinden inspirieren: Front Runner


