EnergieSchweiz

Genf – G’innove – Programm zur Förderung gesellschaftlicher Innovation

G’innove, ein von der Abteilung Agenda 21 – Nachhaltige Stadt geführtes Programm, bietet eine zeitlich begrenzte finanzielle Unterstützung für Projekte, die eine gesellschaftliche Innovation beinhalten. Das 2016 gestartete Programm hat seither rund 100 Projekte in den Bereichen nachhaltige Ernährung, Kreislaufwirtschaft, CO2-freie Mobilität, Biodiversität, Gleichstellung und Diversität unterstützt.

image

Das Förderprogramm G’innove knüpft an ein strategisches Programm für nachhaltige Entwicklung 2010–2015 an und soll zu neuen Projekten in der Region und/oder zugunsten der Genfer Bevölkerung anregen.

Förderung von gesellschaftlicher Innovation

Das Programm G’innove verfolgt das Ziel, gesellschaftliche Innovation zu fördern und unterstützen. Im Fokus stehen dabei die Struktur, die Organisation oder die Funktionsweise der Gesellschaft. Das zu unterstützende Projekt kann die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Umwelt, die Kultur oder die Technologie betreffen und soll eine Innovation für die Stadt Genf und ihre Bevölkerung darstellen.

Finanzielle Unterstützung für die Aufgleisung des Projekts

Je nach Anzahl eingereichter Projekte unterstützt das Programm die Initiativen jedes Jahr mit unterschiedlichen Beträgen. «Das Budget beläuft sich auf rund CHF 450'000.– pro Jahr und kommt rund 30 Projekten zugute. Die pro Projekt und Jahr vergebenen Beträge variieren zwischen CHF 500.– und CHF 80'000.–. Diese finanzielle Unterstützung kann um maximal zwei bis drei Jahre verlängert werden, aber immer im Rahmen der Startphase und nicht für die Weiterführung eines Projekts», erklärt Nadine Allal, Projektbeauftragte Agenda 21 – Nachhaltige Stadt. Die Projekte können von kommunalen Ämtern, Vereinen, Stiftungen, Unternehmen oder auch natürlichen Personen getragen werden.

Departementsübergreifende Subventionsentscheide

Projekte können in der Regel ein- bis zweimal jährlich eingereicht werden. Die eingegangenen Dossiers werden vom Sekretariat G’innove in Zusammenarbeit mit einer departementsübergreifenden Kommission analysiert und bewertet. «Nach einer ersten Auswahl der Projekte werden die besten einer Delegation von drei Mitgliedern des Exekutivausschusses vorgelegt, welche die ausgezeichneten Projekte bestimmen. Der definitive Subventionsentscheid wird anschliessend vom gesamten Verwaltungsrat validiert», erklärt Nadine Allal.

Neben der finanziellen Unterstützung profitieren die Projekte dank G’innove von wertvollen Beratungs- und Vernetzungsleistungen.
Nadine Allal, Projektbeauftragte Agenda 21 – Nachhaltige Stadt

Über 100 unterstützte Projekte

Seit seiner Lancierung vor acht Jahren hat das Programm G’innove mehr als 100 verschiedene Projekte unterstützt. Dazu gehören Veranstaltungen wie Hackathons, zeitlich begrenzte Forschungsprojekte oder langfristige Projekte. «Wir haben unter anderem Cargo-Bike-Sharing, Unverpackt-Läden oder die Entwicklung von Lebensmitteln auf Hanfbasis unterstützt. Unsere Unterstützung für solche langfristigen Projekte ist als Start-up-Hilfe zu betrachten. Nicht alle diese langfristigen Projekte sind zwingend wirtschaftlich tragfähig. Neben der finanziellen Unterstützung profitieren die Projekte dank G’innove von wertvollen Beratungs- und Vernetzungsleistungen», führt Nadine Allal aus.

Transversalität und Förderung: Herausforderungen des Programms G’innove

Das Programm G’innove stellt sich internen und externen Herausforderungen. Intern vor allem in Bezug auf die Transversalität und die Umsetzung der Projekte. «Da es sich oft um Pilotprojekte handelt, müssen die verschiedenen Abteilungen auch bei ihrem Vorgehen innovativ sein, damit diese neuen Projekte umgesetzt werden können, denn sie lassen sich nicht wie gewohnt schubladisieren», erklärt Nadine Allal. «Deshalb müssen wir gemeinsam mit den verschiedenen involvierten Abteilungen nach Lösungen suchen.» Extern möchte G’innove das Programm bekannter machen, um die Anzahl der Stellen, die Projekte vorschlagen, sowie die Anzahl der eingereichten Projekte zu erhöhen.

Das Projekt im Überblick

Kosten und Finanzierung

G’innove wird von der Stadt Genf finanziert

Fördergelder von CHF 450'000.– pro Jahr für rund 30 Projekte

Zeitdauer

Seit 2016 jährlich ein bis zwei Ausschreibungen zur Einreichung von Projekten

Involvierte Akteure

Stadt Genf:

Sekretariat G’innove

Departement für Finanzen, Umwelt und Wohnungswesen

Departement für Raumplanung, Bau und Mobilität

Departement für Kultur und digitale Transformation

Departement für Sicherheit und Sport

Departement für sozialen Zusammenhalt und Solidarität

Erfolge

Seit 2016 über 100 unterstützte Projekte in den Bereichen nachhaltige Ernährung, Kreislaufwirtschaft, CO2 -freie Mobilität, Biodiversität, Gleichstellung und Diversität usw.

Durchschnittlich finanzielle Unterstützung von CHF 21'000.– pro Projekt und Jahr. Pro Projekt und Jahr werden zwischen CHF 500.– und CHF 80'000.– vergeben.

Herausforderungen

Transversalität: Die involvierten Abteilungen müssen auch bei ihrem Vorgehen innovativ sein, damit diese neuen Projekte umgesetzt werden können, denn sie lassen sich nicht wie gewohnt schubladisieren.

Förderung: Das Programm bekannter machen, um die Anzahl der Stellen, die Projekte vorschlagen, sowie die Anzahl der eingereichten Projekte zu erhöhen.

Nachhaltige Perspektive

Das Programm fördert Projekte, die eine gesellschaftliche Innovation beinhalten.

G'innove unterstützt zeitlich befristet (ein bis drei Jahre) Projekte mit sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Wirkung, die für die Stadt Genf und ihre Bevölkerung eine Innovation darstellen.

Kontakt

Nadine Allal Projektbeauftragte Agenda 21 – Nachhaltige Stadt +41 22 418 22 27 nadine.allal@geneve.ch

Energieeffizienz

Sprachen
Socialmedia
bundesbanner de