Netto-Null bis 2040
Die Bundesverwaltung soll ab 2040 keine Treibhausgase mehr ausstossen. Dabei soll sie möglichst alle Emissionen senken, auch jene, die auf Dienstreisen oder bei der Abfallentsorgung anfallen.
EnergieSchweiz hat eine klare Botschaft: Der Weg in eine energieeffiziente und nachhaltige Zukunft auf der Basis von erneuerbaren Energien ist machbar. Diese Ziele gelten auch für den Bund, denn er hat eine wichtige Vorbildfunktion im Energie- und Umweltbereich.
Die Bundesverwaltung senkt ihre betrieblichen Emissionen deshalb systematisch, seit Ende 2025 mit dem Modell ecCo. Zudem trifft der Bund im Energiebereich Zielvereinbarungen mit Kantonen und Gemeinden, um die Klimaziele des Bundesrates umzusetzen. Zwischen den beiden Bereichen gibt es mehrere Überschneidungen, deshalb koordiniert der Bund die Aktivitäten.

Die Bundesverwaltung soll ab 2040 keine Treibhausgase mehr ausstossen. Dabei soll sie möglichst alle Emissionen senken, auch jene, die auf Dienstreisen oder bei der Abfallentsorgung anfallen.
Die Kantone gehören denn auch zu den wichtigsten Partnern von EnergieSchweiz. Die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren EnDK und die Energiefachstellenkonferenz erarbeiten und koordinieren die gemeinsamen energiepolitischen Aktivitäten der verschiedenen Kantone. Sie tragen massgeblich zur Zielerreichung von EnergieSchweiz bei. So fördern die Kantone Massnahmen in den Bereichen effiziente Energienutzung, erneuerbare Energien und Abwärme. Sie sind zusammen mit dem Bund für die Umsetzung des Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen verantwortlich.
Von 1999 bis Ende 2025 verminderte die Bundesverwaltung ihre betrieblichen Umweltbelastungen mit dem Programm RUMBA. Seither baut sie darauf mit dem Modell ecCo auf. Sie erfasst ihre Emissionen dabei nach dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol. Dieses unterscheidet direkte, indirekte sowie vor- und nachgelagerte Emissionen. Das Modell bildet die Grundlage, um das gesetzlich vorgeschriebene Netto-Null-Ziel bis 2040 zu erreichen. Die Departemente legen dazu ab 2027 sogenannte Fahrpläne mit konkreten Massnahmen fest.
Die Initiative Vorbild Energie und Klima (VEK) ist eine von zwölf Massnahmen der Energiestrategie 2050. Sie richtet sich an bundesnahe Unternehmen wie die Post, die SBB oder Swisscom sowie an kantonsnahe Organisationen. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung verpflichten sie sich zu einem ambitionierten Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Ausbau von erneuerbaren Energien. Die zivile Bundesverwaltung und das VBS setzen ihre Klimaziele seit 2024 eigenständig um.