EnergieSchweiz

Thermische Netze planen: Infos und Hilfsmittel

Als Stadt, Gemeinde oder Beratungsbüro finden Sie hier hilfreiche Infos für die Planung thermischer Netze.

Das müssen Sie wissen

Zentral für Netto-Null

Thermische Netze sind wichtig für die Energie-Strategie 2050. Sie helfen der Schweiz, das Netto-Null-Ziel in dicht besiedelten Gebieten zu erreichen.

Bewährte Werkzeuge

Alle Hilfsmittel wurden von Fachpersonen entwickelt. Sie basieren auf praktischer Erfahrung.

Kostenlos verfügbar

Alle Dokumente und Tools sind für Sie kostenfrei. Laden Sie sie direkt herunter.

Energie-Planung und Machbarkeits-Studien

Werkzeug-Koffer Räumliche Energie-Planung

Die räumliche Energie-Planung ermöglicht Gemeinden, die kommunale Wärme-Versorgung zu koordinieren. Der Werkzeug-Kofferhat zehn Module. Jedes Modul enthält Anleitungen und weitere Informationen.

Inhalt einer Machbarkeits-Studie: Empfehlung

Sie wollen eine Machbarkeits-Studie in Auftrag geben? Das Dokument «Empfehlung für den Inhalt einer Machbarkeitsstudie für thermische Netze» ist als Checkliste aufgebaut. Es zeigt, was in einer aussagekräftigen Studie enthalten sein sollte.

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Empfehlung für den Inhalt einer Machbarkeitsstudie für thermische Netze

2026-01-27
Empfehlung für den Inhalt einer Machbarkeitsstudie für thermische Netze (Herunterladen)Recommandation pour le contenu d'une étude de faisabilité pour les réseaux thermiques (Télécharger)Raccomandazione per il contenuto di uno studio di fattibilità per le reti termiche (Scarica)

Projekt-Entwicklung und Finanzierung

Qualitätsmanagement (QM) Fernwärme

Die Online-Plattform qmthermischenetze.chhilft Ihnen beim Planen. Dahinter steht eine Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Fachpersonen. Sie bietet Planungshilfen, Aus- und Weiterbildung sowie neutrale Beratung. Dazu gehört das Planungshandbuch Fernwärme. Auch ein Leitfaden für Übergabestationen ist dabei. Plus ein Berechnungs-Tool zur Analyse der Netzauslegung.

Leitfaden Fernwärme und Fernkälte

Der Leitfaden «Fernwärme und Fernkälte»beschreibt den Ablauf eines Fernwärme- oder Fernkälteprojektes. Er zeigt die Zuständigkeiten und Qualitäts-Anforderungen für alle Beteiligten. Sie erfahren, wie Sie thermische Netze effizient projektieren, ausführen und betreiben.

Qualitätsmanagement (QM) Holz-Heizwerke

QM Holzheizwerkeist ein Qualitätssystem für Holzheizwerke zur Erzeugung und Verteilung von Wärme für Gebäude, Warmwasser und betriebliche Prozesse. Es enthält Leitfäden für die Projektentwicklung. Dazu kommen Berechnungs-Tools für technische und wirtschaftliche Parameter. Auch ein Register mit herstellenden Firmen und Vertragsmuster sind dabei. Alle Kantone empfehlen das QM zur Qualitätssicherung. Einige schreiben es für (geförderte) Projekte vor.

Förderungen

Für thermische Netze gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Das Gebäudeprogrammsubventioniert den Bau von thermischen Netzen und Energiezentralen. Auch der Anschluss von Gebäuden wird gefördert. Die Stiftung KliK fördert thermische Netze als CO2-Kompensationsprojekte. Welche Finanzierungsbeiträge am attraktivsten sind, ist je nach Kanton unterschiedlich. Eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten in Ihrer Gemeinde finden Sie unter www.energiefranken.ch.

Rechtsfragen

Potenzial von Fernwärme und Fernkälte: Rechtliche Rahmenbedingungen

Kapitel 4 des Berichts «Potenzial von Fernwärme- und Fernkälteanlagen»enthält eine detaillierte Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen für thermische Netze in der Schweiz. Dies umfasst:

  • Kompetenzausscheidung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden

  • Relevante Gesetzesgrundlagen zur Raum- und Energieplanung

  • Gesetzliche Vorgaben für den Bau und Betrieb thermischer Netze

  • Rechtsbeziehung zwischen Standortgemeinden und Energiedienstleistern

  • Förderung von thermischen Netzen

Die Fernwärme-Versorgung: Eine rechtliche Einordnung

Der Beitrag «Die Fernwärmeversorgung - eine rechtliche Einordnung» beleuchtet die Zuständigkeits-Ordnung und die planerischen Vorgaben für den Bau eines thermischen Netzes. Folgende Fragestellungen sind darin erklärt:

  • Welche Bewilligungen und Konzessionen müssen erteilt oder eingeholt werden?

  • Wie kann der Betrieb eines Netzes an Dritte übertragen werden?

  • Welche Grundlagen bestehen zu Anschlusspflichten und Anschlussrechten?

Wärme-Versorgung im Verbund: Rechte und Pflichten

Der Bericht «Rechte und Pflichten bei der Wärmeversorgung im Verbund» versteht sich als Arbeitshilfe zu den rechtlichen Fragen beim Aufbau und Betrieb eines thermischen Netzes. Er zeigt auf, wo Regelungen zwischen Energiedienstleistern und Standortgemeinden nötig sind. Und was sie beinhalten müssen. Er enthält zudem eine Entscheidungshilfe, um das Auswahlverfahren für einen Energiedienstleister festzulegen.

Wärmeverordnung Stadt Zürich

Die Stadt Zürich hat mit der Wärme-Versorgungs-Verordnungeine spezialgesetzliche Regelung auf kommunaler Ebene für die Erteilung von Gebietskonzessionen beschlossen. Darin ist festgelegt, dass die Stadt das Vergabeverfahren an den Vorgaben des Binnenmarkt-Gesetzes ausrichtet. Nicht an denen des öffentlichen Beschaffungsrechts.

Koordination mit Gasnetzen

Studie Gasrückzug beim Aufbau thermischer Netze

Die Studie «Gasrückzug beim Aufbau thermischer Netze» beschreibt nicht-technische Lösungsansätze. Mit diesen können Städte und Gemeinden den Ausbau thermischer Netze in gasversorgten Gebieten beschleunigen. Die Lösungsansätze werden in Steckbriefen beschrieben. Best-Practice-Beispiele illustrieren sie. Dabei wird aufgezeigt, bei welchen Voraussetzungen die einzelnen Lösungs-Ansätze geeignet sind.

Ratgeber Zukunft der Gas-Infrastruktur

Der Ratgeber«Das Gasnetz in der Energieversorgung der Zukunft» resultierte aus einem zweijährigen Dialogprojekt zur Zukunft der Gas-Infrastruktur in Städten und Gemeinden. Er enthält:

  • Erläuterungen zum grossen Handlungsbedarf bei der Planung der Gas-Infrastruktur

  • Empfehlungen für die Ziel- und Strategie-Formulierung

  • Gute Beispiele aus Städten und Gemeinden

  • Eine Faktensammlung zu Nachfrageentwicklung und Potenzialen von erneuerbaren Gasen

Studie Direktumstieg Gas zu Fernwärme Stadt Zürich

Die Studie«Direktumstieg Gas-Fernwärme» untersucht, wie sich die Transformation der leitungsgebundenen Wärmeversorgung von Gas zu Fernwärme volkswirtschaftlich optimal und gleichzeitig kundenorientiert umsetzen lässt. Sie zeigt auf, wie Härtefälle prognostiziert werden. Wie die technische Machbarkeit eingeschätzt wird. Und wie eine hohe Akzeptanz bei Kunden erreicht werden kann.

Übergangs-Lösungen und Dekarbonisierung

Dekarbonisierung bedeutet: CO2-Emissionen werden auf null reduziert.

Leitfaden: Übergangs-Lösungen beim Ausbau thermischer Netze

Mit Übergangs-Lösungen können Anschlüsse von Liegenschaften mittelfristig gesichert werden. Das gilt für Gebäude, bei denen die Anschlussmöglichkeit erst in ein paar Jahren besteht. So werden individuelle Lösungen verhindert. Der Leitfaden «Übergangslösungen beim Ausbau thermischer Netze» zeigt die Möglichkeiten aus der technischen, wirtschaftlichen, betrieblichen und rechtlichen Perspektive auf.

Ergänzende Dokumente:
Leitfaden für emissionsfreie thermische Netze

Jedes thermische Netz ist einzigartig. Keine Ausgangssituation ist exakt gleich. Der «Leitfaden für emissionsfreie thermische Netze» bietet einen Katalog möglicher Massnahmen für die Dekarbonisierung und Flexibilisierung von thermischen Netzen. Daraus können Sie für den spezifischen Fall die am besten geeigneten Massnahmen bestimmen.

Hintergrund-Wissen

Erneuerbare Fernwärme in der Schweiz: Analyse

Der Bericht«Erneuerbare Fernwärme in der Schweiz» fasst den aktuellen Stand des Fernwärme-Ausbaus in der Schweiz zusammen. Er erläutert den Wissens-Stand zum Ausbau-Potenzial bis 2050. Und er beschreibt die wichtigsten Hebel und Hemmnisse zur Markt-Entwicklung.

Potenzial von Fernwärme und Fernkälte

Der Bericht zeigt auf, wie gross das Potenzial der Fernwärme- und Fernkälte-Anlagen in der Schweiz ist. Und wie dieses besser ausgeschöpft werden kann. Er legt dar, welche Rolle den Kantonen, Gemeinden und Energieversorgungs-Unternehmen zukommt. Und welche aktuellen Hindernisse den Ausbau hemmen.

Wärmestrategie 2050

Mit der Wärmestrategie 2050 zeigt das Bundesamt für Energie, wie bis 2050 eine CO2-neutrale Wärmeversorgung der Schweiz erreicht werden kann. Das Strategiepapier beschreibt in einem Ziel-Bild 2050 und in Textform die erforderlichen Massnahmen bei thermischen Netzen und neun weiteren Bereichen.

Abwärmenutzung von Rechenzentren: Potenzialstudie und Empfehlungen

Der Bericht «Abwärmenutzung von Rechenzentren – Potenzialstudie und Empfehlungen für Betreiber und Gemeinden» beschreibt die heutigen Rahmenbedingungen für die Abwärmenutzung von Rechenzentren. Er schätzt deren Gesamtpotenzial schweizweit ab. Aus den Erkenntnissen ergeben sich Lösungsansätze und Empfehlungen, um die Abwärmenutzung von Rechenzentren voranzutreiben.

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Abwärmenutzung von Rechenzentren – Potenzialstudie und Empfehlungen für Betreiber und Gemeinden

2023-06-01

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