Heizen

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Zwei Drittel des gesamten Energiebedarfs im Haushalt werden fürs Heizen eingesetzt. Wer effizient heizt, spart nicht nur Energie, sondern auch Geld: und zwar so viel, dass jedes sechste Jahr gratis geheizt werden kann. Alles eine Frage der Position.

 

#1 Wärme komplett nutzen

Das Sofa vom Radiator entfernen

Warme Luft muss ungehindert in den Räumen zirkulieren können. Daher sollten Sie die Heizkörper weder mit Möbeln noch mit Vorhängen verdecken. Damit die Räume weniger auskühlen, empfiehlt es sich zudem, die Roll- und Fensterläden nachts zu schliessen. Dies garantiert, dass das Haus weniger auskühlt.

 

#2 Sinnvoll und effizient lüften

Kippfentster schliessen und stosslüften

Ständig geöffnete Kippfenster verschwenden viel Energie und bringen wenig Luftqualität. Öffnen Sie stattdessen dreimal am Tag mehrere Fenster für 5 bis 10 Minuten. Durch dieses Querlüften entweicht weniger Wärme und gelangt mehr Frischluft ins Haus als bei Dauerlüftung durch offen stehende Fenster. Zusätzlicher Vorteil: Die Luftqualität wird mit dem Querlüften verbessert.

 

#3 Temperatur richtig einstellen

20°C im Zimmer einstellen

Regulieren Sie die Wärme nie durch das Öffnen der Fenster, sondern bewusst durch die entsprechende Einstellung der Heizköperventile. Thermostatventile sind dabei am effizientesten. Mit ihnen lässt sich die Wärme bequem in jedem Raum auf demjenigen Niveau halten, bei dem Sie sich am wohlsten fühlen. Übliche Durchschnittswerte für die einzelnen Räume:

  • 23 °C in Badezimmern (= Pos. 4 am Thermostatventil)
  • 20 °C in Wohn-/Aufenthaltsbereich (= Pos. 3)
  • 17 °C in Schlafräumen , Flur (= Pos. 2)
  • in wenig genutzten Räumen (= Pos. *)

Die genannten Temperaturen sind Richtgrössen. Eine «korrekte» Raumtemperatur gibt es nicht. Die Behaglichkeit ist individuell. Übrigens: mit jedem Grad Raumtemperatur erhöhen sich die Heizkosten um 6 Prozent. Ein möglichst bedarfsangepasstes Einstellen lohnt sich also.

Falls Sie bei offenem Fenster schlafen, achten Sie unbedingt darauf, dass die Ventile am Heizkörper zugedreht sind (Position * am Thermostatventil). So heizen Sie mit Ihrer wertvollen Energie nicht die Nachtluft.

Mehr zum Einfluss von Heizung und Warmwasser erfahren Sie auch in der Rubrik Bauen & Renovieren.

Heizen

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Zwei Drittel des gesamten Energiebedarfs im Haushalt werden fürs Heizen eingesetzt. Wer effizient heizt, spart nicht nur Energie, sondern auch Geld: und zwar so viel, dass jedes sechste Jahr gratis geheizt werden kann. Alles eine Frage der Position.

 

#1 Wärme komplett nutzen

Das Sofa vom Radiator entfernen

Warme Luft muss ungehindert in den Räumen zirkulieren können. Daher sollten Sie die Heizkörper weder mit Möbeln noch mit Vorhängen verdecken. Damit die Räume weniger auskühlen, empfiehlt es sich zudem, die Roll- und Fensterläden nachts zu schliessen. Dies garantiert, dass das Haus weniger auskühlt.

 

#2 Sinnvoll und effizient lüften

Kippfentster schliessen und stosslüften

Ständig geöffnete Kippfenster verschwenden viel Energie und bringen wenig Luftqualität. Öffnen Sie stattdessen dreimal am Tag mehrere Fenster für 5 bis 10 Minuten. Durch dieses Querlüften entweicht weniger Wärme und gelangt mehr Frischluft ins Haus als bei Dauerlüftung durch offen stehende Fenster. Zusätzlicher Vorteil: Die Luftqualität wird mit dem Querlüften verbessert.

 

#3 Temperatur richtig einstellen

20°C im Zimmer einstellen

Regulieren Sie die Wärme nie durch das Öffnen der Fenster, sondern bewusst durch die entsprechende Einstellung der Heizköperventile. Thermostatventile sind dabei am effizientesten. Mit ihnen lässt sich die Wärme bequem in jedem Raum auf demjenigen Niveau halten, bei dem Sie sich am wohlsten fühlen. Übliche Durchschnittswerte für die einzelnen Räume:

  • 23 °C in Badezimmern (= Pos. 4 am Thermostatventil)
  • 20 °C in Wohn-/Aufenthaltsbereich (= Pos. 3)
  • 17 °C in Schlafräumen , Flur (= Pos. 2)
  • in wenig genutzten Räumen (= Pos. *)

Die genannten Temperaturen sind Richtgrössen. Eine «korrekte» Raumtemperatur gibt es nicht. Die Behaglichkeit ist individuell. Übrigens: mit jedem Grad Raumtemperatur erhöhen sich die Heizkosten um 6 Prozent. Ein möglichst bedarfsangepasstes Einstellen lohnt sich also.

Falls Sie bei offenem Fenster schlafen, achten Sie unbedingt darauf, dass die Ventile am Heizkörper zugedreht sind (Position * am Thermostatventil). So heizen Sie mit Ihrer wertvollen Energie nicht die Nachtluft.

Mehr zum Einfluss von Heizung und Warmwasser erfahren Sie auch in der Rubrik Bauen & Renovieren.