Diese sechs Faktoren sollten Betreiber von Kleinwasserkraftwerken beachten, um eine Ladeinfrastruktur erfolgreich aufzubauen und wirtschaftlich zu betreiben.
Leistung des Kleinwasserkraftwerks
Ein Kleinwasserkraftwerk sollte idealerweise mindestens 25 kW Leistung liefern und konstant Strom produzieren, um eine zuverlässige Versorgung der Ladestation zu gewährleisten.
Ein attraktiver Standort
Der Standort der Ladestation sollte nah am Kraftwerk liegen, um Kabelkosten zu reduzieren, und für E‑Autofahrerinnen und E-Autofahrer attraktiv sein (Wohngebiet, Restaurants, Autobahn in der Nähe). Je nach Aufenthaltsdauer der Nutzerinnen und Nutzer kommen unterschiedliche Ladeleistungen in Frage.
Professioneller Betrieb der Ladestation
Betreiber können zwischen verschiedenen Betriebsmodellen wählen. Unter anderem stehen diese Möglichkeiten zur Verfügung: Die Betreiber können die Ladestation lediglich für den Eigenbedarf nutzen, den kommerziellen Betrieb durch eine Partnerfirma abwickeln lassen oder die gesamte Infrastruktur selbst betreiben.
Wirtschaftliche Berechnung
Die Wirtschaftlichkeit hängt vom Standort, der täglichen Nutzung und den Investitions- und Betriebskosten ab.
Kennzeichnung in E‑Mobilitäts-Apps
Damit die Ladestation gefunden wird, sollte sie in den wichtigsten E‑Mobilitäts-Apps eingetragen sein.
Gute Nachbarschaft
Für die Akzeptanz in der Bevölkerung ist es empfehlenswert, die Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig in die Planung einzubeziehen und allenfalls klare Betriebs- und Ruhezeiten zu definieren.
Herausgegeben von Bundesamt für Energie (BFE), EnergieSchweiz
Veröffentlicht April 2026
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