Im Pilotversuch mit 20 - 40 Teilnehmenden entwickelt YogaCharge ein innovatives Anreizsystem für netzdienliches Laden, das ohne dynamische Tarife und flächendeckenden Smart-Meter-Rollout auskommt. Die Massnahme erweitert die Smart-Charging-App des TCS, um Elektrofahrzeuge direkt über Hersteller-Clouds oder Ladestationen zu steuern und so Lastspitzen zu vermeiden. Sie zielt darauf ab, ein nutzerfreundliches Flexibilitätsmodell zu schaffen, das Endkunden für ihren Beitrag transparent belohnt, während Energieversorger wie die Energie Thun AG die Netzstabilität verbessern können. YogaCharge nutzt die neuen rechtlichen Möglichkeiten des Mantelerlasses und liefert damit eine skalierbare Blaupause für andere Versorger, die Netzengpässe kostengünstig reduzieren wollen. Das Projekt wird von EnergieSchweiz gefördert und läuft voraussichtlich noch bis Frühjahr 2027.
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