Das Wichtigste in Kürze
Das Klimaforum Zürich vernetzt seit 2022 Wirtschaft, NGO, Wissenschaft und Verwaltung für gemeinsame Klimalösungen.
20 Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmenden haben bereits stattgefunden – mit durchwegs positivem Feedback.
Aus dem Dialog entstehen konkrete Projekte: Das Pilotprojekt «Business Travel» zeigt, wie landbasiertes Reisen Flugemissionen ersetzen kann.
Das Parlament hat die Weiterführung bis 2035 genehmigt – ein klares Zeichen für das Vertrauen in den dialogbasierten Ansatz.
Das Format lässt sich auf andere Gemeinden übertragen und mit bestehenden Partizipationsformaten kombinieren.
Klimaforum Zürich: Gemeinsam vom Dialog zu Lösungen
Das Klimaforum der Stadt Zürich vernetzt Unternehmen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung, um Klimaschutzmassnahmen gezielt zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen. Denn die grossen Herausforderungen des Klimaschutzes lassen sich nur gemeinsam lösen.
Eine gemeinsame Plattform, die diskutiert und konkret wird
Das Klimaforum bringt wichtige Akteurinnen und Akteure zusammen, um Klimaschutzmassnahmen gemeinsam zu verstärken und zu beschleunigen. Erst im Zusammenspiel entsteht echte Wirkung.
Das Klimaforum wird seit 2022 in Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister durchgeführt. Das Programm umfasst:
Mehrere Fokusveranstaltungen pro Jahr zu ausgewählten klimaschutzrelevanten Themen.
Teilnehmende aus Stadtverwaltung, Wirtschaft, Bildung, NGO, Start-ups und Zivilgesellschaft.
Einmal jährlich ein Grossanlass mit breiter Öffentlichkeit.
Aushandeln statt Streiken: Wie der Dialog entstand
Was als Reaktion auf gesellschaftlichen Druck begann, hat sich zu einem dauerhaften Programm mit klaren Zielen entwickelt: Information, Austausch und das gemeinsame Erarbeiten von umsetzbaren Lösungen. Synergien mit weiteren städtischen Projekten werden dabei aktiv genutzt.
Konkrete Projekte entstehen
Seit Beginn des Forums haben 20 Veranstaltungen mit insgesamt über 1000 Akteurinnen und Akteuren stattgefunden – zu Themen wie Kreislaufwirtschaft, Begrünung, Mobilität, Bauen und Ernährung.
Ein greifbares Resultat ist das Pilotprojekt «Business Travel»: Ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen mit dem Ziel, für ausgewählte Destinationen landbasiertes Reisen zu fördern und Flugemissionen zu reduzieren.
Das Forum fördert einen offenen Erfahrungsaustausch, der es ermöglicht, voneinander zu lernen und bewährte Lösungsansätze zu diskutieren – ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung zu stärken.
Weiterführung bis 2035: Kontinuität als Erfolgsfaktor
Die Stadt Zürich setzt auf Kontinuität: Der Stadtrat beantragt die Weiterführung des Programms bis 2035. Das unterstreicht das Vertrauen in den dialogbasierten Ansatz als langfristiges Instrument des Klimaschutzes.
Erfahrungen aus der Praxis
Erfolge: 20 Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmenden und durchwegs positivem Feedback; nachhaltige Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure; konkretes Pilotprojekt «Business Travel» als messbares Resultat.
Herausforderungen: Klimaschutzmassnahmen sektorenübergreifend koordinieren; vom Dialog zur verbindlichen Umsetzung kommen.
Tipps für andere Gemeinden: Klare Themenfokussierung pro Anlass ermöglicht tiefere Auseinandersetzung. Externe Moderation fördert Offenheit. Das Format lässt sich mit bestehenden Partizipationsformaten kombinieren.
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Häufige Fragen
Das Projekt im Überblick
Involvierte Akteurinnen und Akteure | Stadt Zürich, Unternehmen, NGO, Wissenschaft, Zivilgesellschaft |
Themen | Gebäude, Mobilität, Konsum, Bauen, Kreislaufwirtschaft und Ernährung |
Periodizität | Drei bis vier Anlässe pro Jahr und ein Grossanlass jährlich |
Administrative Hinweise | Kostenlose Anlässe; schriftliche Anmeldung erforderlich |
Finanzierung / Partner | Finanziert durch die Stadt Zürich |
Kommunikation | Städtische Website mit Blogposts und Social Media |
Kontakt
Silvia Burgdorf, Projektleitung
Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ)
044 412 28 56

