EnergieSchweiz ist wandlungsfähig und verfügt über viel Erfahrung im Umgang mit kurzfristigen Veränderungen. Trotzdem stellt die Reduktion des Budgets um 20 Mio. Franken eine grosse Herausforderung dar. Auch in Zukunft soll EnergieSchweiz wirkungsvolle Massnahmen realisieren. Dieses Ziel zu erreichen, ist auf Basis einer inhaltlich fundierten Priorisierung der Aktivitäten möglich. Die geplante Budgetreduktion ist machbar, aber schmerzhaft.
Zwischen Januar und April 2025 hat sich die Abteilung Energieeffizienz und erneuerbare Energien intensiv mit der Erarbeitung von Kriterien für die Priorisierung der Aktivitäten auseinandergesetzt. Viele Programme, Projekte und Kampagnen wurden im Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Effizienz und auch auf ihr zukünftiges Potential hin analysiert. Begleitend dazu führten Vertreterinnen und Vertreter von EnergieSchweiz zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern des Parlaments sowie mit Verbänden und Organisationen, damit auch die Aussensicht und die Erfahrungen von Projektpartnern berücksichtig werden können.
Die Priorisierung der Aktivitäten stützt sich auf die allgemein gültigen Kriterien Entflechtung, Fokussierung, Wirkung und Projektorientierung sowie auf den Rückzug aus der Verbandsfinanzierung. Weiter wurden auch handlungsfeldspezifische Massnahmen zur Budgetreduktion erarbeitet. Damit ist sichergestellt, dass auch ab 2027 in einem engeren Budgetrahmen wirkungsvolle Programme und Projekte realisiert werden.