17 % des jährlichen Stromverbrauchs der Schweiz wird 2026 von der Solarenergie gedeckt.
Damit hat sich die Photovoltaik zum zweitstärksten erneuerbaren Energieträger neben der Wasserkraft hochgearbeitet.
Vieles spricht für die Photovoltaik als Energiequelle. Entdecken Sie hier die Vorteile der Sonnenenergie und inwiefern sie die Zukunft der Schweizer Energieversorgung mitgestalten wird.
Die Solarenergie ist schon lange keine Nische mehr. Keine andere Energieform hat seit 2010 so stark zugelegt wie die Photovoltaik. Dieser Boom hat auch wirtschaftliche Folgen für die Schweiz: Die Solarbranche erwirtschaftet heute jährlich mehrere Milliarden Franken Umsatz.
Den mit der eigenen Photovoltaikanlage produzierten Strom vor Ort zu nutzen lohnt sich mehr, als ihn ins Netz einzuspeisen. Modelle wie der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch oder lokalen Elektrizitätsgemeinschaften ermöglichen es, den Verbrauch vor Ort oder in der Nachbarschaft zu optimieren und den Strom von eigener Photovoltaikanlage noch mehr zu nutzen.
Damit hat sich die Photovoltaik zum zweitstärksten erneuerbaren Energieträger neben der Wasserkraft hochgearbeitet.
Die Solaranlagen in der Schweiz werden 2026 mehr als 10 TWh Strom liefern.
Zwischen 2019 und 2025 hat sich die installierte Leistung vervierfacht.
Rund 10'000 Vollzeitarbeitsplätze haben die Unternehmen der Solarbranche geschaffen.
In Kombination mit intelligentem Energiemanagementsystem und Batteriespeichern können Photovoltaikanlagen flexibler eingesetzt werden. Nicht nur lässt sich der Eigenverbrauch optimieren, der Strom der PV-Anlage wird generell über 24 Stunden zugänglich gemacht. Die Solarenergie wird so zu einem Teil eines intelligenten, vernetzten Gesamtsystems.
Wird die Energieversorgung der Schweiz künftig von erneuerbaren Energien getragen, ist die Solarenergie ein zentraler Bestandteil im Energiemix. Durch eine kluge Systemintegration und dank der Bereitstellung verschiedener Speicherformate sorgt sie in Kombination mit der Wasser- und der Windkraft für eine ganzjährig verlässliche Stromversorgung.
Dass Solarstrom nicht konstant anfällt, stellt Verteilnetzbetreiber vor Herausforderungen. Mit dynamischen Tarifen werden Anreize geschaffen, wann Strom ins Netz gespeist und wann er eingespeichert oder selbst genutzt werden soll. Wer Verbrauch und Einspeisung steuern kann, spart nicht nur Kosten und erhöht die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage, sondern schafft zusätzlichen Mehrwert für das Stromnetz.
In den letzten 25 Jahren konnten der Energie- und der Stromverbrauch pro Person bedeutend gesenkt werden. Mit der zunehmenden Elektrifizierung (Wärmepumpen, Elektroautos, neue Technologien) wird der Strombedarf steigen. Um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen, braucht es deshalb weitere Effizienzfortschritte.
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