Bedürfnisorientiertes Laden für die Transportlogistik

Migros Genossenschafts-Bund

Zuständig: Rainer Deutschmann | Migros Genossenschafts-Bund

Die Genossenschaft Migros Ostschweiz (GMOS) setzt in Kooperation mit der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (EMPA) eine bedürfnisorientierte E-Ladeinfrastruktur für ihre Transportlogistik um, die Ökologie, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit vereint. Die Massnahme umfasst den Bau eines E-Ladeparks am Standort Gossau/SG in Zusammenarbeit mit der Migrol AG (erste Ausbaustufe mit 6 Ladestationen und 12 Ladebuchten bis Ende 2030, Vollausbau mit 12 Schnellladestationen und 24 Ladebuchten) sowie die darauf aufbauende Beschaffung von batterieelektrischen LKW ab 2027. Ziel ist es, eine nachhaltig tragfähige Lösung für die Lebensmittellogistik zu schaffen, die täglich 18'600 Fahrkilometer auf 92 Fahrzeugen in der vielfältigen Schweizer Topografie bewältigt, wobei im Endausbau bis zu 3'600 Tonnen CO2 pro Jahr allein bei der GMOS eingespart werden sollen. Hervorzuheben ist neben dem wissenschaftsbasierten Ansatz (Simulation der optimalen Elektrifizierungsstrategie durch die EMPA) die Ausrichtung der Technologie auf die konkrete Nutzung, die Öffnung des Ladeparks für Vertragsspediteure und die transparente, interoperable Zugangs- und Reservationslösung.

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