EnergieSchweiz

Förderung nachhaltiger Mobilität in Gemeinden und Regionen

Ihre Gemeinde oder Region möchte neue Ansätze für nachhaltige Mobilität entwickeln? EnergieSchweiz unterstützt Sie mit verschiedenen Förderungen. Entdecken Sie die MONAMO Mobilitäts-Projekte.

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Raum für neue Ideen

MONAMO (Modelle nachhaltige Mobilität) ist ein Feldexperiment und bietet Raum für neue Ideen. Gemeinden und Regionen können Ansätze für nachhaltige Mobilität entwickeln und erproben. Die per Ausschreibung ausgewählten Gemeinden und Regionen erhalten Beratung und finanzielle Förderung.

1-jährige Initialisierungs-Phase

Gemeinden und Regionen haben ein Jahr Zeit für die Initialisierung von ihren Projekten. Während dieser Phase können sie neue Ansätze ausarbeiten und in der Praxis testen. Das ermöglicht ihnen einen ergebnisoffenen Prozess. Unterstützt werdenGemeinden und Regionen mit bis zu 50'000 Einwohnenden.

Vorbildliche Gemeinden und Regionen

Die MONAMO-Gemeinden und -Regionen zeigen, wie nachhaltige Mobilität erfolgreich umgesetzt werden kann und regen zum Nachahmen an. Ihre Erfahrungen liefern zudem wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung der Aktivitäten von EnergieSchweiz und der Bundespolitik im Bereich Mobilität.

Entdecken Sie, wie andere Gemeinden nachhaltige Mobilität umsetzen. Oder lesen Sie die Zwischenevaluation von 2023.

MONAMO 2024

Mehrere Genfer Gemeinden wollten 2024 ihre Mobilität neu denken und den Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsmittel verlagern. Dafür brauchte es Anpassungen an der Infrastruktur und neue Anreize. Sie wählten einen partizipativen und datenbasierten Ansatz.

Partizipative Analyse als Planungsgrundlage

Die Bevölkerung konnte auf einer digitalen Plattform Informationen zu ihrem Mobilitätsverhalten übermitteln. Diese Daten halfen, das Verkehrsangebot gezielt anzupassen und nachhaltige Fortbewegungsarten zu fördern.

Auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnitten

Die teilnehmenden Gemeinden arbeiteten eng mit den Genfer Verkehrsbetrieben (tpg), einem Planungsbüro und den Bewohnenden zusammen. Diese brachten ihre Erfahrungen und Ideen ein. Der Dialog ermöglichte es, die Massnahmen schrittweise zu entwickeln. So entstand ein Mobilitätsmodell, das auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten war. Dank MONAMO trat das Projekt in die Planungsphase ein.

Mit MONAMO 2.0 wollte die Energie-Region Obwalden 2024 den motorisierten Individualverkehr reduzieren und nachhaltige Mobilität im Alltag verankern. Im Fokus stand die Vernetzung der Gemeinden, die Stärkung von Quartieren und Angebote für Schulkinder, junge Erwachsene sowie ältere Menschen.

Vier Teilprojekte bildeten das Herzstück

  • Sichere Schulwege

  • Sharing-Angebote und Spielstrassen zur Verkehrs-Beruhigung

  • Förderung des Velo-Verkehrs

  • Partizipativ entwickeltes Mobilitäts-Angebot für Seniorinnen und Senioren

Die Bevölkerung wurde aktiv in Planung und Umsetzung einbezogen. Die Energie-Region Obwalden positionierte sich so als Vorbild für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.

Die Stadt Thun wollte 2024 ihre Mobilität nachhaltiger gestalten. Das MONAMO-Projekt «Zämeunderwägs» förderte den Wandel von individueller zu integrierter, kollektiver Mobilitäts-Kultur.

Mit Partizipation zu gezielten Massnahmen

Die Agglomeration Thun besass bereits vielfältige, umweltfreundliche Mobilitäts-Angebote. Diese wurden jedoch selten genutzt oder waren zu wenig bekannt. Genau da setzte «Zämeunderwägs» an: Mit Massnahmen im Alltags-, Pendel-, Freizeit- und Güter-Verkehr wurden alternative Fortbewegungs-Möglichkeiten gefördert und erlebbar gemacht. Durch partizipative Ausarbeitung entwickelte die Stadt Angebote, die zum freiwilligen Umsteigen auf nachhaltige Verkehrsmittel motivieren sollten.

Die Projektziele

  • Flächeneffiziente und stadtverträgliche Mobilität fördern

  • CO₂-Emissionen reduzieren

  • Soziale Interaktion fördern

  • Prozesse anstossen

Acht Teilprojekte

Die Teilprojekte zielten darauf ab:

  • Kinder und Jugendliche motivieren, zu Fuss oder per Velo ins Training zu gehen

  • Bewusstsein für öffentliche Verkehrsmittel stärken

  • Autoarme Strassenraum-Nutzung in Quartieren fördern

  • Bikesharing-Angebote ausweiten und bekannter machen

  • Effiziente Transport-Ketten aufbauen

  • Velo als Fortbewegungsmittel für Touristinnen und Touristen stärken

  • Städtische Velo-Infrastrukturprojekte kommunikativ begleiten

Das MONAMO-Projekt in Tramelan verfolgte 2024 das Ziel, mit einer Gesamtstrategie den Weg zu nachhaltiger Mobilität zu beschleunigen. Diese baute auf vier Grundpfeilern auf.

Aktive Mobilität fördern

Der Schwerpunkt lag auf dem Velo-Verkehr und auf Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Velo-Achsen sollten aufgewertet oder ausgebaut werden. Zudem wollte die Gemeinde Hindernisse für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kartieren. Diese Massnahmen ergänzten die laufenden Sanierungen von Fusswegen.

Motorisierten Verkehr reduzieren

Vor allem der Pendel-Verkehr stand im Fokus. Die Gemeinde wollte grosse Arbeitgebende bei ihrer Mobilitätsplanung begleiten und unterstützen.

Angebote für geteilte Mobilität schaffen

Als Alternative zu motorisierten Privatfahrzeugen richteten sich diese Angebote an die Bevölkerung und an Besuchende.

Elektro-Mobilität lokal unterstützen

Vor allem bei privaten Eigentümerschaften waren Informations- und Begleitmassnahmen geplant.

Mit MONAMO 2.0 wollte die Stadt Uster 2024 eine nachhaltige Mobilitätskultur etablieren. Das bestehende Projekt «Uster steigt um!» bot eine ideale Basis.

Gezielt der Verkehrsüberlastung entgegenwirken

Die Stadt erarbeitet bis Ende 2026 Massnahmen gegen Verkehrs-Überlastungen: aktive Mobilitäts-Formen, geteilte Mobilität und Mobilitäts-Hubs. Dabei arbeitet sie eng mit Jugendlichen, Familien, Pendelnden, älteren Menschen und Sporttreibenden zusammen.

Mit dem «Uster-steigt-um-Mobil», einem umgebauten Cargo-Bike, kommen die Verantwortlichen zu den Menschen, sammeln Feedback und entwickeln gemeinsam neue Ideen.

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Förderung

Förderkompass

Der Förderkompass zeigt in drei Schritten, welches Förderprogramm für Ihr Projekt in Frage kommt, um die Ziele der Energiestrategie 2050 zu erreichen.

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