Energieoptimierung Industrie

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In mittleren und grossen Industrieunternehmen liegt das wichtigste Energiesparpotenzial bei den Produktionsanlagen, insbesondere bei den thermischen Verfahren. Mit einer umfassenden Energieoptimierung werden die bedeutenden Energieverbraucher identifiziert und die thermischen Produktionsprozesse analysiert. Dabei ist die innere Nutzung (Rückgewinnung) der Abwärme von Produktionsanlagen zentral: Betriebe mit thermischen Verfahren können so anfallende Abwärme aus Abkühlprozessen für andere Aufheizprozesse nutzen, was letztlich zu geringeren Energiekosten beiträgt.

Als erprobte Methode bietet sich dafür die Pinch-Analyse an. Bei der Pinch-Analyse werden alle aufzuheizenden und alle abzukühlenden Wärmeströme der Produktionsanlagen und Infrastruktur erfasst und gesamthaft betrachtet. Durch eine Koppelung der Wärmeströme mittels Wärmeübertrager können je nach Branche bis zu 40 Prozent thermische Energie eingespart werden. Für energieintensive Industriebetriebe amortisieren sich die Kosten für eine Pinch-Analyse dank rentabler Sparmassnahmen innert Monatsfrist. Lassen Sie sich inspirieren von erfolgreichen Beispielen aus der Lebensmittelherstellung und der Metallveredelung.

Detaillierte Informationen zur Pinch-Analyse und Methodik finden Sie auf der Pinch-Plattform der HSLU.

 

Das Bundesamt für Energie BFE unterstützt die Durchführung von Pinch-Analysen finanziell:

Fördergegenstände des BFE ab 1. Juni 2016

  1. Grobanalysen zur Klärung des Sparpotenzials und Pinch-Eignung: Übernahme von maximal 60% der Gesamtkosten respektive maximal CHF 5‘000.–
  2. Pinch-Analysen: Übernahme von maximal 40% der externen Ingenieurkosten

Förderbedingungen

Unterstützt werden ausschliesslich Analysen von Fachleuten mit anerkannter Ausbildung in der Pinch-Methodik, die mit einer offiziellen Pinch- Software arbeiten, z.B. PinCH 1.5/2.0/3.0 der HSLU.

Mit der Unterstützung ist die Abgabe eines Schlussberichts oder Schlusspräsentation der Studien-Resultate verbunden, welche die daraus abgeleiteten technischen Massnahmen mit Schätzung der Investitionskosten und Energiekosteneinsparung umfasst.

Zudem muss ein Management-Summary (2 Seiten A4) mit den wichtigsten Daten, Erfahrungen und Ergebnissen abgegeben werden. Das BFE darf das Management-Summary von Pinch-Analysen veröffentlichen.

Der BFE-Beitrag wird ausschliesslich an das ausführende Unternehmen ausbezahlt.

Kontakt: Erich Bötsch

Energieoptimierung Industrie


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In mittleren und grossen Industrieunternehmen liegt das wichtigste Energiesparpotenzial bei den Produktionsanlagen, insbesondere bei den thermischen Verfahren. Mit einer umfassenden Energieoptimierung werden die bedeutenden Energieverbraucher identifiziert und die thermischen Produktionsprozesse analysiert. Dabei ist die innere Nutzung (Rückgewinnung) der Abwärme von Produktionsanlagen zentral: Betriebe mit thermischen Verfahren können so anfallende Abwärme aus Abkühlprozessen für andere Aufheizprozesse nutzen, was letztlich zu geringeren Energiekosten beiträgt.

Als erprobte Methode bietet sich dafür die Pinch-Analyse an. Bei der Pinch-Analyse werden alle aufzuheizenden und alle abzukühlenden Wärmeströme der Produktionsanlagen und Infrastruktur erfasst und gesamthaft betrachtet. Durch eine Koppelung der Wärmeströme mittels Wärmeübertrager können je nach Branche bis zu 40 Prozent thermische Energie eingespart werden. Für energieintensive Industriebetriebe amortisieren sich die Kosten für eine Pinch-Analyse dank rentabler Sparmassnahmen innert Monatsfrist. Lassen Sie sich inspirieren von erfolgreichen Beispielen aus der Lebensmittelherstellung und der Metallveredelung.

Detaillierte Informationen zur Pinch-Analyse und Methodik finden Sie auf der Pinch-Plattform der HSLU.

 

Das Bundesamt für Energie BFE unterstützt die Durchführung von Pinch-Analysen finanziell:

Fördergegenstände des BFE ab 1. Juni 2016

  1. Grobanalysen zur Klärung des Sparpotenzials und Pinch-Eignung: Übernahme von maximal 60% der Gesamtkosten respektive maximal CHF 5‘000.–
  2. Pinch-Analysen: Übernahme von maximal 40% der externen Ingenieurkosten

Förderbedingungen

Unterstützt werden ausschliesslich Analysen von Fachleuten mit anerkannter Ausbildung in der Pinch-Methodik, die mit einer offiziellen Pinch- Software arbeiten, z.B. PinCH 1.5/2.0/3.0 der HSLU.

Mit der Unterstützung ist die Abgabe eines Schlussberichts oder Schlusspräsentation der Studien-Resultate verbunden, welche die daraus abgeleiteten technischen Massnahmen mit Schätzung der Investitionskosten und Energiekosteneinsparung umfasst.

Zudem muss ein Management-Summary (2 Seiten A4) mit den wichtigsten Daten, Erfahrungen und Ergebnissen abgegeben werden. Das BFE darf das Management-Summary von Pinch-Analysen veröffentlichen.

Der BFE-Beitrag wird ausschliesslich an das ausführende Unternehmen ausbezahlt.

Kontakt: Erich Bötsch