Das Bundesamt für Verkehr (BAV) schafft mit der Gesetzesvorlage MODIG den rechtlichen und technischen Rahmen, um ein schweizweites Reservationssystem für Ladestationen – insbesondere für E-LKW – zu ermöglichen. Diese Massnahme unterstützt die Vernetzung von Dateninfrastrukturen und die Suche nach Synergien, beispielsweise durch die gemeinsame Nutzung von Ladeinfrastruktur durch Busse und LKW. Sie zielt darauf ab, die Disposition und Reichweite von E-Nutzfahrzeugen zu verbessern, private Investitionen in Ladeinfrastruktur anzureizen und die Elektrifizierung der Strassenlogistik zu beschleunigen. Als prioritärer Anwendungsfall der nationalen Mobilitätsdateninfrastruktur (MODI) setzt das Projekt einen neuen Standard für die zentrale Bereitstellung dynamischer Ladedaten und schafft die Voraussetzung für eine effiziente, reservierbare Ladeinfrastruktur. Die Umsetzung beginnt im bestehenden Rechtsrahmen und wird nach Inkrafttreten von MODIG (voraussichtlich ab 2028) fortgeführt.
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