Häufig gestellte Fragen und Antworten

Die Karte ich-tanke-strom.ch wird laufend aktualisiert. Aktuell sind die Ladestationen der grössten Ladenetzbetreiber sowie von mehreren mittleren und kleineren Anbietenden der Schweiz abgebildet. Anbietende von öffentlichen Ladestationen sind eingeladen, sich der Dateninfrastruktur anzuschliessen. Treten Sie dafür mit uns in Kontakt .

Eine 2020 erschienene Studie des Paul Scherrer Instituts hat die Umweltauswirkungen von verschiedenen Antriebstechnologien für Personenwagen untersucht. Die Studie basiert auf Ökobilanzen bei denen der gesamte Lebenszyklus der Autos betrachtet wird: Produktion, Betrieb und Entsorgung sowie die Bereitstellung der Treibstoffe Benzin, Diesel und Gas, Strom und Wasserstoff (H2). Die Bilanz nach 200'000 gefahrenen Kilometern ist klar: Elektrofahrzeuge verursachen insgesamt am wenigsten CO2-Emissionen, gefolgt von den Brennstoffzellenfahrzeugen, die mit Wasserstoff betrieben werden. Danach folgen Gas-, Diesel- und schliesslich Benzinfahrzeuge. 

Bei der CO2-Bilanz der Elektroautos spielt die Herkunft des Stroms eine wichtige Rolle. Am wenigsten CO2 wird ausgestossen, wenn dieser aus Solarenergie gewonnen wird. Aber auch der Schweizer Strommix, der zu knapp zwei Dritteln aus Strom aus Wasserkraftwerken besteht, eignet sich ideal, um das Potential der Elektromobilität auszuschöpfen. Die höheren Treibhausgasemissionen aus der Produktion hat ein Elektroauto, das mit Schweizer Strommix geladen wird, bereits nach 30'000 Kilometern kompensiert.

Batterie- und Brennstoffzellenautos verursachen deutlich weniger Emissionen als Benzin-, Diesel- und Gasfahrzeuge, wenn sie mit Strom oder Wasserstoff aus CO2- armen Quellen wie erneuerbaren Energien betrieben werden. Quelle: Paul Scherrer Institut (PSI).

Das passende Ladekabel wird meistens mitgeliefert. Am Parkplatz des Elektroautos wird meist eine sogenannte Wallbox installiert. Der Stecker am Ladekabel kommuniziert dann mit der Wallbox, um das Auto korrekt zu laden. Es gibt aber auch eine Lösung ohne Wallbox, nämlich ein spezielles Ladekabel mit einer integrierten Elektronik. Diese drosselt den Ladestrom des Autos bei Bedarf so, dass weder die Sicherungen des Gebäudes ausgelöst werden noch die Leitungen erhitzen.

Wichtig ist, dass das ausgewählte Label der Grösse und Komplexität Ihres Projekts entspricht. Hier gilt die Faustregel: Das einfachere Label Minergie passt zu kleineren Gebäuden, umfassendere wie der SNBS Hochbau zu grösseren Immobilien. Eine Übersicht und Entscheidungshilfen liefert die Broschüre Standards und Labels fürs nachhaltige Bauen und Labels des Netzwerks Nachhaltiges Bauen Schweiz NNBS. Oder der Labelfinder des Vereins Minergie (www.label-finder.ch).

Die Ausstellung des GEAK und GEAK Plus kostet je nach Gebäude, Region und Experte unterschiedlich viel. Holen Sie deshalb mehrere Offerten mit einem genauen Leistungsbeschrieb ein. Auch die Kosten für eine Minergie-Zertifizierungsind abhängig von der Grösse und der Komplexität des Gebäudes. Für ein Einfamilienhaus liegen sie bei rund 1200 Franken, für Mehrfamilienhäuser beginnen sie bei 1700 Franken und nehmen mit der Projektgrösse zu. Dank Fördergeldern fallen die tatsächlichen Kosten aber deutlich tiefer aus.

Die Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS Hochbau ist umfangreicher, weshalb mit Gebühren ab 16'500 Franken zu rechnen ist. Wird das Gebäude auch nach Minergie zertifiziert, reduzieren sich die Zertifizierungsgebühren des SNBS Hochbau. Die gemeinsamen Indikatoren und Messgrössen werden nur einmal bewertet.

Ein Zertifikat ist ein Qualitätsausweis, der von einer unabhängigen Institution ausgestellt wird. Er garantiert, dass das Gebäude klar definierte Kennwerte einhält und so punkto Energieeffizienz und Klimaschutz den höchsten Anforderungen entspricht. Das steigert den Wert der Immobilie und kann ein gutes Verkaufsargument sein. Viele Kantone unterstützen eine Zertifizierung mit zusätzlichen Fördergeldern oder gewähren eine höhere Ausnützungsziffer. Auch gewisse Banken fördern umweltfreundliche Bauvorhaben mit vergünstigten Hypotheken.

Im Durchschnitt legen Menschen in der Schweiz mit dem Auto nicht mehr als 30 bis 40 Kilometer pro Tag zurück. Die dafür benötigte Energie können Sie zu Hause über Nacht innert 1 bis 3 Stunden laden. An speziellen Schnellladestationen laden die meisten Autos bis zu 80 % der Batteriekapazität innert 45 Minuten auf, einige Modelle auch deutlich schneller. Sie wollen es ganz genau wissen? Auftcs.ch/autosuche finden Sie für jedes Modell Angaben zur Ladedauer.

Elektroautos sind in der Erstanschaffung zurzeit teurer als herkömmliche Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor. Wie bei vielen Investitionen in energieeffiziente und nachhaltige Technologien zeigt sich der Preisvorteil auch bei Elektroautos erst in der langfristigen Rechnung. Bei einem Benzinpreis von 1.60 Franken und einem Verbrauch von sieben Litern pro 100 Kilometer ergeben sich für ein Fahrzeug mit Benzinmotor Kosten in der Höhe von 0.11 Franken pro Kilometer. Bei einem Strompreis von 0.14 Franken pro Kilowattstunde im Nachttarif und einem Verbrauch von 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer ergeben sich für ein Fahrzeug mit Elektromotor Kosten in der Höhe von 0.03 Franken pro Kilometer.

Bei einer Gesamtdistanz von 200 000 Kilometern über die ganze Lebensdauer des Autos sind das somit Treibstoffkosteneinsparungen in Höhe von 16 000 Franken, wodurch ein Mittelklasse-Elektroauto normalerweise günstiger kommt als ein Mittelklasse-Benzinauto. Die aktuellen Strompreise in der Schweiz finden Sie hier.

Der grosse Unterschied liegt darin, dass Sie das Elektroauto zu 100 % mit erneuerbarer, lokaler Energie betreiben können. Zum Beispiel mit Ökostrom oder Solarstrom vom eigenen Hausdach. Sie fahren ab dem ersten Kilometer umweltfreundlicher, weil während der Fahrt mit einem Elektroauto null Abgasemissionen entstehen. Und je nach Modell fahren Sie nach 30 000 Kilometern klimaneutral. Ab diesem Punkt sind die höheren Aufwände aus der Batterieproduktion durch die während der Fahrt eingesparten CO2-Emissionen wettgemacht.

Die Batterie von Elektroautos hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert. Zum Beispiel wird heute viermal weniger Kobalt für eine Batterie benötigt. Und der CO2-Ausstoss bei der Herstellung wurde um die Hälfte reduziert. Forschungsteams auf der ganzen Welt sind mit Hochdruck dran, die Batterie weiterzuentwickeln und weiter zu verbessern. In der Schweiz forscht zum Beispiel die Empa intensiv daran.

Benzin und Diesel haben bereits an der Tankstelle einen grösseren CO2-Abdruck als der Strom für ein Auto, welches mit dem Schweizer Strommix fährt. Ölförderung, Transport und Raffinierung sind mit grossen Belastungen von Boden, Luft und Wasser verbunden. Und die Abfälle des Verbrennungsvorganges landen während der Fahrt als Abgasemissionen in der Atmosphäre. Doch auch die Batterieherstellung braucht Ressourcen, die in Minen abgebaut werden. Das ist ein grosser lokaler Eingriff in die Erdkruste, die Natur und die Ökosysteme, ganz ähnlich wie bei der Gewinnung von Erdölprodukten. Im Gegensatz zum globalen CO2-Problem sind die Eingriffe hier lokal und können auch mit lokalen Massnahmen kontrolliert werden.

Die durchschnittliche Strecke im Berufsverkehr in der Schweiz beträgt 30 bis 40 Kilometer pro Tag. Die Reichweiten von Elektroautos sind für die meisten Alltagsansprüche also längst ausreichend. Bei modernen Elektroautos variiert die Reichweite je nach Modell beziehungsweise Batteriegrösse zwischen 200 und 600 Kilometern. Allerdings ist die Reichweite auch von der Witterung, der Topografie, der Fahrweise und dem Gewicht des Autos abhängig.

Das einzigartige Fahrgefühl eines Elektroautos lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Es macht Spass, es fühlt sich gut an und die dynamische Beschleunigung wird Sie überraschen! Am besten erleben Sie das aber selbst. Buchen Sie zum Beispiel ein Elektroauto von einem Carsharing-Anbieter wie Mobility für Ihren nächsten Ausflug. Viele Autohändler bieten auch Probefahrten an und es gibt immer wieder spannende Veranstaltungen rund um E-Mobilität mit Testmöglichkeiten.

Entscheidend ist, dass Sie Ihr Elektroauto in der Nähe von Ihrem Zuhause laden können. Grundsätzlich gilt: Je mehr Sie fahren, desto grösser sind die Einsparungen im Betrieb. Meist genügt im Alltag ein Elektroauto mit mittlerer Reichweite, für längere Reisen können Sie ein Auto mit grösserer Reichweite oder einen energieeffizienten Verbrenner mieten. Wenn Sie jedoch täglich mehr als die Reichweite des Elektroautos zurücklegen, sind Sie vielleicht mit einem energieeffizienten herkömmlichen Auto besser bedient.

Elektroautos sind in den letzten Jahren sehr viel günstiger und vor allem leistungsfähiger geworden. Sie können heute bereits einen Kleinwagen mit über 300 Kilometern Reichweite für knappe 20 000 Franken und Mittelklassewagen für 40 000 Franken kaufen. Wenn Sie von den gleichen Modellen die elektrische Version mit einer ähnlich ausgestatteten konventionellen Version vergleichen, lässt sich der Mehrpreis meist über den günstigeren Betrieb des Elektroautos refinanzieren.

An einer Schnellladestation wird mit Gleichstrom geladen. Von den neuen Elektroautomodellen sind praktisch alle mit einem entsprechenden Gleichstrom-Port zum Schnellladen ausgerüstet. Ausnahmen stellen Autos mit sehr kleiner Batteriekapazität dar, welche schon mit herkömmlicher Ladung in weniger als zwei Stunden aufgeladen werden können.

Bei einer besseren Isolation des Bodens resp. der Kellerdecke sinkt der Energieverbrauch um 5 bis 10 %. Weitere Informationen zur Wärmedämmung finden Sie in der Publikation «Energiegerecht sanieren - Ratgeber für Bauherrschaften».

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Energiegerecht sanieren...

2022-03-01
DEFRIT

EnergieSchweiz spricht keine Stipendien für einzelne Ausbildungen, sondern unterstützt die Anbietenden von Bildungsprojekten direkt. Finden Sie das passende Angebot auf der Seite Weiterbildungsangebote .

Um die Massnahmen aus der Roadmap umzusetzen, ist die Gebäudebranche gefordert und auf die Mitarbeit aller Akteurinnen und Akteure angewiesen. Wenn Sie eine Projektidee haben oder mehr über die Bildungsoffensive erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf unter energiebildung@bfe.admin.ch

EnergieSchweiz hat die Bildungsoffensive Gebäude initiiert und zusammen mit der Branche und Bildungsinstitutionen entwickelt. Die Roadmap enthält vier Handlungsfelder und 32 Massnahmen, die dem Fachkräfte- und Kompetenzmangel entgegenwirken.

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Bildungsoffensive Gebäude...

2021-12-20

Die Energieetikette beinhaltet nebst Basisinformationen zum Fahrzeug folgende Inhalte:

  • Treibstoffverbrauch in Liter bzw. kWh pro 100 Kilometer

  • CO2-Ausstoss in Gramm pro Kilometer (in Relation zum angestrebten Zielwert aller verkauften Neuwagen)

  • Energieeffizienzkategorie A bis G

Weitere Informationen zur Energieetikette sowie das aktuelle Marktangebot finden Sie im Verbrauchskatalogvon EnergieSchweiz und TCS.

Damit vernetzte Gebäudetechnik das tut, was sie soll, müssen die Komponenten untereinander kommunizieren. Häufig geschieht das auch übers Internet. Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass sich keine Unbefugten Zugang zu Ihrem System verschaffen. Wichtige Punkte dabei sind: • Verschaffen Sie sich eine Übersicht, wo welche Daten übertragen werden. • Wählen Sie sichere Passwörter für alle Komponenten der Gebäudeautomation, aber auch für WLAN, Router und Smartphone, falls das einmal verloren geht. • Jede Datenverbindung, ob übers Internet oder über Funk muss verschlüsselt sein. • Halten Sie Ihr Smart-Home-System auf dem neusten Stand und aktualisieren Sie sämtliche Software regelmässig.

Eine zusätzliche Isolierung der Fassade verkleinert den Energieverbrauch um 10 bis 20 %, vor allem bei vor 1975 gebauten Gebäuden mit einem normalerweise schlechten Wärmeschutz. Weitere Informationen zur Wärmedämmung der Fassaden sowie zusätzliche Möglichkeiten zur energetischen Sanierung finden Sie in der in der Publikation «Energiegerecht sanieren» .

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Energiegerecht sanieren...

2022-03-01

In einem energieeffizienten Neubau ist eine Lüftungsanlage sinnvoll. Minergie lässt weitgehend offen, wie die Frischluft in einen Raum gelangt. Möglich sind auch automatische Fensteröffnungen, in der Regel kommen aber Lüftungsanlagen zum Einsatz. Unabhängig von der gewählten Variante ist eine sorgfältige Planung sehr wichtig.

Eine Lüftungsanlage stellt eine hohe Qualität der Raumluft sicher, indem sie konstant frische Luft in die Wohnräume führt und die verbrauchte Luft (Abluft) abtransportiert. Das ist wichtig, weil die Hülle eines energieeffizienten Gebäudes sehr dicht ist. So gelangt kaum Luft von drinnen nach draussen oder umgekehrt. Es gibt also keinen automatischen Luftaustausch, wie das bei älteren Gebäuden der Fall ist. Auch mit dem Lüften von Hand kann nicht dauerhaft gute Luft in Innenräumen garantiert werden. Lesen Sie mehr dazu unter Lüftung.

Damit ein Gebäude an heissen Tagen nicht überhitzt, sind eine dichte Gebäudehülle und ein guter sommerlicher Wärmeschutz entscheidend. Die Fassade, die Fenster und das Dach sollten so wenig Wärme wie möglich hereinlassen. Zudem müssen passende Storen verhindern, dass die Sonnenstrahlen direkt auf die Fenster treffen. Wichtig ist auch das Lüften. Tagsüber sollten die Fenster im Sommer geschlossen bleiben, nachts und am frühen Morgen dagegen kann man sie zur Abkühlung des Gebäudes bewusst geöffnet lassen.

Ja, es lohnt sich finanziell und bezüglich Komfort. Energieeffiziente Neubauten verbrauchen im Betrieb sehr wenig Energie. Daher sind zum Beispiel die Kosten für den Betrieb der Heizung tiefer als bei weniger energieeffizienten Gebäuden. Zudem profitiert man von einem hohen Wohnkomfort durch ein angenehmes Raumklima. Und: Wer seinen Neubau nach einem Label baut, kann Subventionen durch das Gebäudeprogrammbeantragen.

Wenn die Lüftungsanlage im Winter die kalte Aussenluft erwärmt, sinkt die Feuchtigkeit in der Luft. Gleichzeitig wird die vorhandene Feuchtigkeit nach draussen abgeführt. Dadurch kann die Raumluft trockener werden. Das verhindert man zum Beispiel, indem man etwas weniger frische Luft hereinlässt, die Lüftung also auf tieferer Stufe betreibt. Hier gilt es dann, den richtigen Kompromiss zwischen Luftqualität und Luftfeuchtigkeit zu finden. Helfen kann auch der Einbau eines sogenannten Enthalpiewärmetauschers. Er gewinnt nicht nur die Wärme aus der Abluft zurück, sondern auch die Feuchtigkeit.

Ja, Lüftungsanlagen eignen sich für Sanierungen. Je nach Bauweise des bestehenden Gebäudes ist aber nicht jeder Lüftungstyp sinnvoll. Komfortlüftungen sind manchmal nicht möglich, weil nicht genug Platz für die Leitungen zur Verfügung steht. Für Sanierungen kommen daher in der Regel Verbundlüftungen, Abluftanlagen und Einzelraumlüftungen infrage.

Eine Lüftungsanlage tauscht die Luft im Gebäude laufend aus. Daher ist es eigentlich nicht nötig, die Fenster zu öffnen, um frische Luft hereinzulassen. Möchten Sie trotzdem die Fenster öffnen, ist das jederzeit möglich.

Ja. Sie müssen dabei aber wissen: Elektronische Transformatoren für Halogenleuchten sind normalerweise für eine stärkere Belastung ausgelegt, die mit LED-Lampen nicht erreicht wird. Dadurch brennt die LED-Lampe gar nicht erst oder flackert. In diesem Fall sollte der Transformator durch ein Modell ersetzt werden, das für LED-Leuchtmittel ausgelegt ist.

Leider nicht immer. LED-Lampen sind aus technischen Gründen meist grösser oder sonst weniger hell als die sehr kleinen Halogen-Stiftlampen z.B. mit G9, G4 oder GY6.35 Sockel. In ungünstigen Fällen sind sie zu gross und passen nicht in die Leuchte.

Augen auf beim Lampenkauf: Inzwischen sind viele dimmbare LED-Lampen erhältlich, mit welchen sich die Helligkeit stufenlos regulieren lässt. Manche LED-Lampen ändern sogar ihre Lichtfarbe und werden beim Dimmen immer warmweisser - wie die alten Glühbirnen. Auf der Lampenverpackung muss ein Hinweis stehen, falls die LED-Lampe nicht gedimmt werden kann.

Es gibt verschiedene Dimmer-Typen und sie sind nicht mit allen Lampenarten und Betriebsgeräten kompatibel, deshalb können Probleme auftreten. Fragen Sie bei Flimmern oder sonstigen Problemen einen Elektriker um Rat. Universaldimmer (R,L,C) funktionieren mit allen Arten von Lampen und Betriebsgeräten.

Ja, dafür gibt es spezielle Ventile für Heizkörper und Bodenheizungen, die die Wärmeabgabe im ganzen Haus steuern. Sie können für jeden Raum Temperaturprofile hinterlegen und ihren individuellen Wünschen anpassen. Fenster- und Türkontakte erkennen beispielsweise, wenn ein Fenster geöffnet ist. Der Heizkörperthermostat regelt dann den Heizkörper herunter, um zu verhindern, dass sinnlos ins Freie geheizt wird. Das hilft beim Energiesparen. Eine Übersicht über vernetzbare Wärmeregler bietet topten.ch/private.

Heizungen und Warmwasserspeicher haben eine Lebensdauer von rund 20 Jahren. Es ist wichtig, den Ersatz frühzeitig zu planen, am besten schon nach 10 bis 15 Jahren. So bleibt genug Zeit, um gemeinsam mit einer Fachperson den geeigneten Ersatz zu suchen und die Finanzierung zu klären. Nehmen Sie dafür zum Beispiel die Impulsberatung «erneuerbar heizen» in Anspruch. Beim Entscheid für ein neues Heizsystem sollte man die Gesamtkosten beachten und nicht nur die Kosten für die Anschaffung. Erneuerbare Heizsysteme schneiden dabei in der Regel besser ab als fossile Heizungen, weil die Kosten für den Betrieb deutlich tiefer sind. Zudem sind sie umweltfreundlicher, weil sie im Betrieb keine Treibhausgasemissionen verursachen.

Da ein herstellerübergreifender Standard im Smart-Home-Bereich noch fehlt, sind die verschiedenen Automationssysteme untereinander oft nicht kompatibel. Es gibt jedoch immer mehr «offene» Systeme mit genormter Kommunikation, in die sich auch Komponenten von anderen Anbietern einbinden lassen.

Ein Smart Home spart nicht automatisch Energie. Es kann Sie aber dabei unterstützen, die Energie effizient einzusetzen. Dies, indem es Ihnen abnimmt, daran zu denken, das Licht zu löschen oder Geräte auszuschalten, wenn Sie einen Raum verlassen. Vor allem mit der intelligenten Heizungssteuerung und der automatischen Bedienung von Sonnenstoren kann viel Energie gespart oder Komfort gewonnen werden. Gleichzeitig sind für die Automation auch Geräte nötig, die ständig in Bereitschaft sind und Strom verbrauchen. Wählen Sie deshalb energieeffiziente Modelle. Überlegen Sie sich genau, was Sie alles automatisieren und wie sie es intelligent vernetzen können. Holen Sie sich im Zweifelsfall den Rat einer Fachperson.

Eine Heizung läuft nur dann effizient, wenn ihre Betriebszeiten zu den Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner passen. Wenn Sie über etwas technisches Grundwissen verfügen, können Sie Ihre Heizung anhand der Bedienungsanleitung selbst einstellen. Tipps dazu finden Sie auch im Merkblatt «Heizkurve richtig einstellen». Alternativ kann das eine Fachperson übernehmen, zum Beispiel ein Heizungsinstallateur oder eine Energieplanerin.

Als Performance Gap bezeichnet man den Unterschied zwischen dem berechneten und dem tatsächlichen Energieverbrauch einer technischen Anlage. Oft liegt der Verbrauch höher, weil die Nutzerinnen und Nutzer die Anlage anders betreiben als geplant. Auch ihr Verhalten kann zu einem höheren Energieverbrauch führen. Das passiert beispielsweise, wenn sie die Raumtemperatur höher einstellen, mehr über die Fenster lüften oder den Sonnenschutz anders bedienen als vorgesehen. Um den Performance Gap möglichst klein zu halten, sollte die zuständige Fachperson (z. B. Energieplanerin, Heizungsinstallateur) die Nutzerinnen und Nutzer detailliert über den Betrieb der Gebäude informieren und instruieren.

Die meisten Geräte gehen in den Bereitschaftsmodus, wenn man sie per Fernbedienung ausschaltet oder wenn sie über eine gewisse Zeit inaktiv sind. Der automatische Wechsel in den Stand-by-Modus ist häufig standardmässig voreingestellt und kann von der Benutzerin oder dem Benutzer angepasst werden.

Er dient vor allem der Zustands- und Uhrzeitanzeige. Geräte im Stand-by-Modus stehen auf Bereitschaft und können Signale einer Fernbedienung oder eines Netzwerks empfangen. Bei einigen Geräten spielt auch die sofortige Funktionsbereitschaft eine Rolle, zum Beispiel bei Kaffeemaschinen oder Druckern.

Technische Anlagen machen das Wohnen komfortabel. Sie müssen aber auch richtig eingestellt, betrieben und gewartet werden. Deshalb lohnt es sich zu prüfen, wie viel Technik tatsächlich nötig ist. Wenn es die Konstruktion des Gebäudes zulässt, können gewisse Gebäudetechnik-Komponenten kleiner dimensioniert oder weggelassen werden. So sparen Sie Aufwand, Energie und Kosten.

Ja, auch Sanierungen können Sie nach Minergie, Minergie-P oder Minergie-A zertifizieren und mit dem ECO-Zusatz für Bauökologie und Gesundheit kombinieren. Für Wohngebäude bietet Minergie einen vereinfachten Weg zum Zertifikat: die Minergie-Systemerneuerung basiert auf fünf Standardlösungen und macht einen Minergie-Nachweis ohne Rechnen möglich. Sie gibt Orientierung für eine einfache, aber hochwertige Sanierung mit aufeinander abgestimmten Massnahmen an Hülle und Technik.

Eine Gesamtsanierung hat viele Vorteile und ist in den meisten Fällen die bessere Lösung. Da Sie seit 2020 Aufwendungen für energetische Sanierungen auf bis zu drei aufeinanderfolgende Steuerperioden verteilen dürfen, müssen Sie die Investitionen auch nicht mehr aus steuerlichen Gründen etappieren. Sprechen finanzielle oder mietrechtliche Gründe gegen eine Gesamtsanierung, ist die Etappierung der Sanierung eine bewährte Variante. Die Liegenschaft kann weiter bewohnt werden und die Kosten lassen sich über einen langen Zeitraum aufteilen. Wichtig ist auch hier ein Gesamtkonzept. So können Sie alle Sanierungsschritte aufeinander abstimmen.

Ja, Sie können die Kosten für bestimmte Massnahmen bei den direkten Bundessteuern und in einzelnen Kantonen auch als Liegenschaftsunterhalt vom steuerbaren Einkommen abziehen. Dazu gehören zum Beispiel die Investitionen in eine bessere Wärmedämmung, der Einbau einer Wärmepumpe oder energietechnische Analysen und Energiekonzepte. Abziehen können Sie jedoch nur den Teil, der nicht mit Förderbeiträgen subventioniert wurde. Welche energetischen Massnahmen abzugsfähig sind, unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Kontaktieren Sie deshalb vor einer umfassenden Gebäudesanierung die Steuerbehörde.

EnergieSchweiz bietet selbst keine Weiterbildungen an und spricht auch keine Stipendien, sondern fördert und unterstützt Aus- und Weiterbildungsprogramme von angesehenen Institutionen. Finden Sie das passende Angebot auf der Seite Weiterbildungsangebote .

Die Expertinnen und Experten der Infoline von EnergieSchweiz beantworten Ihre Fragen zu den folgenden Themen:

  • Gebäude, Gebäudetechnik, Erneuerbare Energien Fragen zum Bau von Gebäuden, zur Erneuerung der Gebäudehülle (Dach, Fenster, Fassade) und zu haustechnischen Anlagen (Heizung, Warmwasser, Klima, Lüftung) inklusive erneuerbare Energien (Holzheizung, Sonnenkollektoren und Photovoltaik, Wärmepumpe etc.), zum Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) und zur Finanzierung (Förderbeiträge, Hypothekarkredite, KEV und Einmalvergütung für Photovoltaikanlagen).

  • Elektrogeräte und Beleuchtung Fragen zu elektrischen Haushaltsgeräten (Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank, Kaffeemaschine etc.), zu Leuchtmitteln und Leuchten, zu Computer und Unterhaltungselektronik (Fernsehgeräte, Set-Top-Boxen etc.), zur Energieetikette, zur Entsorgung von Geräten und zum Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien.

  • Mobilität Fragen zu Fahrzeugtechnologien und zum Kauf von Fahrzeugen, zur Energieetikette, zum Fahr- und Mobilitätsverhalten sowie zum öffentlichen Verkehr.

Für telefonische Auskünfte erreichen Sie die automatische Telefonzentrale unter 0848 444 444 rund um die Uhr. Nach der Eingabe von Sprache und Thema können Sie Ihre Frage hinterlassen (Aufnahmedauer von einer Minute). Sie werden innerhalb von maximal drei Arbeitstagen (resp. fünf Arbeitstagen im Juli und August) zurückgerufen.

Bitte beachten Sie: Damit die Expertinnen und Experten der Infoline Sie zurückrufen können, registriert die automatische Telefonzentrale Ihre Anrufnummer. Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer können nicht bearbeitet werden. Nutzen Sie in diesem Fall das Online-Formular.

Es sind bei EnergieSchweiz mehrere Meldungen zu vermeintlichen Anrufen von sogenannten Expertinnen und Experten der Infoline eingegangen. Telemarketing-Firmen und unbekannte Personen, die sich als EnergieSchweiz-Berater ausgeben, rufen Privatpersonen an und wollen einen Termin für eine Energieberatung vereinbaren. EnergieSchweiz hat keine Firmen und Personen beauftragt, solche Anrufe zu tätigen. Die Expertinnen und Experten der Infoline von EnergieSchweiz beantworten Fragen von Privaten telefonisch und per Mail ausschliesslich dann, wenn solche an die Infoline gestellt worden sind. Die Infolineberatung ist gratis und beinhaltet keine Vor-Ort-Beratungen.

Der theoretische durchschnittliche Förderbeitrag beträgt ca. 50’000 CHF pro Projekt. Dazu gibt es einige weniger grössere Projekte mit einem Fördervolumen von bis zu 400’000 CHF aber auch eine Vielzahl von Kleinprojekten mit Förderungen von 5’000 bis 10’000 CHF.

Die Förderbeiträge können bis zu 40 % des gesamten Projektvolumens betragen, d.h. die restli-chen 60 % werden durch die involvierten Projektpartnerschaften oder über Drittmittel erbracht.

Ein Projektantrag muss im Minimum folgende Angaben enthalten: 

  • Ziel und erwartete Wirkung des Projekts

  • Beschrieb der Projektleistungen

  • Projektdauer und Meilensteine

  • Kostenübersicht und Finanzierungsplan

  • Involvierte Projektpartnerinnen und Partner sowie Kontaktpersonen

Nein. EnergieSchweiz bietet keine finanziellen Sponsorings für Sportlerinnen und Sportler an.

Für diese Fälle wird eine Vorabklärung empfohlen. Bitte nehmen Sie mit der EnergieSchweiz Kontakt auf und beschreiben Sie Ihre Idee. Senden Sie auch schon alle bestehenden Unterlagen mit.

Die dargestellten Informationen entsprechen keiner offiziellen Statistik des Bundes und es können aufgrund methodischer Unterschiede und abweichender Datengranularität Abweichungen entstehen. Die zugrundeliegende Datenbasis wird laufend verbessert und mit öffentlich verfügbaren Daten aktualisiert. Die Verantwortung für die Methodik und die angezeigten Ergebnisse liegt bei der geoimpact AG.

Alle im Solar-Offerte-Check hoch geladenen Offerten werden anhand derselben Kriterien bewertet. Sie finden alle Informationen dazu im folgenden Dokument:

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Solar-Offerte-Check - Photovoltaik - Beurteilungskriterien...

2021-07-01

Die dem Untergrund entzogene Energie kann mit verschiedenen Techniken für Heiz- und Kühlzwecke sowie für die Stromerzeugung genutzt werden. Die meisten dieser Techniken, wie zum Beispiel Erdwärmesonden, Erdwärmekörbe und Grundwasserwärmenutzungen sind in der Schweiz weit verbreitet. Aber auch in der Schweiz weniger häufig eingesetzte Techniken wie hydrothermale Geothermieanlagen wie in Riehen BL sind etablierte und bewährte Systeme. Städte wie München und Paris beweisen die Praxistauglichkeit.

Die Geothermie auf der Basis von stimulierten Systemen in grosser Tiefe (petrothermale Geothermie oder EGS) befindet sich dagegen noch in der Entwicklungsphase. Diese Technologie weist ein grosses Potenzial zur Erzeugung von Wärme und Strom in praktisch allen geologischen Verhältnissen auf.

Die Daten stehen für vielseitige Verwendungen bereit: Sie sind als Open Data verfügbar und dürfen grundsätzlich frei verwendet werden, sofern die Quelle angegeben wird. Dank offener Schnittstelle können spezifisch definierte Daten ausgegeben werden – z.B. alle freien Ladestationen mit einem spezifischen Anschluss im Umkreis von 10 km – und direkt in weitere Anwendungen eingebunden werden. Das Bundesamt für Energie wertet die Daten zur öffentlichen Ladeinfrastruktur monatlich aus und stellt sie in Grafiken dar. Die Kennzahlen dazu können Sie auch als Open Data verwenden.

Eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe bezieht ihre Energie vom Grundwasser oder von Oberflächengewässern. Das Grundwasser wird über Brunnenbohrungen erschlossen. Ein Rohrsystem führt das Grundwasser oder die Oberflächengewässer zur Wärmepumpe und transportiert das genutzte Wasser wieder via einen Versickerungsbrunnen oder -schacht ins Herkunftssystem zurück. Grundwasserwärmenutzung mittels einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe ist konzessions- und bewilligungspflichtig.

Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe bezieht die im Erdreich gespeicherte, natürliche Geothermie (Erdwärme). Diese lässt sich mit senkrechten Erdwärmesonden, die bis zu 500 Meter tief in den Untergrund ragen, nutzen. Im gelegten Rohrsystem im Untergrund zirkuliert eine sogenannte Sole – eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel –, welche dem Erdreich die Wärme entzieht und bis zur Wärmepumpe transportiert. Der von der Erdwärmesonde abgekühlte Untergrund wird durch natürliche Wärmeleitung laufend wieder erwärmt, oder muss bei zu starker Abkühlung regeneriert werden. Bohrung und Erstellung einer Erdwärmesonde erfordern eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung.

Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe benutzt als Wärmequelle die Umgebungsluft. Diese wird über Luftkanäle zur Wärmepumpe gebracht, und die abgekühlte, genutzte Luft wird über Luftkanäle wieder ausgeblasen. Die aus der Umgebungsluft gewonnene Wärme wird an ein herkömmliches Heizungssystem oder an eine Warmwassererwärmungsanlage abgegeben. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann sowohl im Gebäude als auch ausserhalb stehen.

Das Programm EnergieSchweiz wurde 1991 unter dem Namen Energie 2000 vom Bundesrat als erstes energiepolitisches Instrument der Schweiz mit dem Ziel lanciert, die rationelle Energienutzung und die erneuerbaren Energien mit freiwilligen Massnahmen zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und der öffentlichen Hand, Bildung und Wissenschaft, Umwelt und Konsum zu fördern.

Heute leistet das Programm im Verbund mit den andern energie- und klimapolitischen Instrumenten einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Auf die Initiative von EnergieSchweiz gehen zum Beispiel die Labels Minergie und Energiestadt zurück, die heute auch international stark positioniert sind.

Unter dem Dach von EnergieSchweiz werden freiwillige Massnahmen zur Umsetzung der Energiestrategie vereint. Dazu gehören die Information und Beratung der breiten Bevölkerung und spezieller Zielgruppen, die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften aus energierelevanten Branchen oder die Qualitätssicherung bei der Marktdurchdringung von neuen Technologien. Mit solchen Massnahmen soll EnergieSchweiz neuen Technologien und Konzepten, die einen Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz im Brenn-, Treibstoff- und Elektrizitätsbereich oder zur Verbreitung der erneuerbaren Energien leisten können, zum Marktdurchbruch verhelfen.

Bericht zu den Tätigkeiten 2011-2018

Im Dekadenbericht IMPULSE finden Sie Informationen zu vergangenen Projekten und zukünftigen Schwerpunkten. Lassen Sie sich inspirieren.

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Impulse - Dekadenbericht von EnergieSchweiz 2011-2018...

2020-02-27

Elektroautos sind in der Erstanschaffung teurer als herkömmliche Verbrennerfahrzeuge (Benzin/Diesel). Wie bei vielen Investitionen in energieeffiziente und nachhaltige Technologien zeigt sich der Preisvorteil auch bei Elektroautos erst in der langfristigen Rechnung. Bei einem Benzinpreis von CHF 1.60 und einem Verbrauch von sieben Litern pro 100 km ergeben sich für ein Fahrzeug mit Benzinmotor Kosten in der Höhe von CHF 0.11 pro Kilometer. Bei einem Strompreis von CHF 0.14 pro Kilowattstunde (kWh) (Nachttarif) und einem Verbrauch von 20 kWh pro 100 km ergeben sich für ein Fahrzeug mit Elektromotor Kosten in der Höhe von drei Rappen pro Kilometer.

Bei einer Gesamtdistanz von 200'000 km über die ganze Lebensdauer des Autos sind das somit CHF 16'000.– gesparte Treibstoffkosten, wodurch ein Mittelklasse Elektroauto normalerweise günstiger kommt als ein Mittelklasse Benzinauto.

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Energieeffiziente Fahrzeuge - Markttrends 2021...

2021-05-11

Die Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 nicht mehr CO2 auszustossen als auch wieder gebunden wird. Der grösste Teil der CO2-neutralen Stromproduktion sollen die Solarenergie und die bereits stark ausgebaute Wasserkraft übernehmen. Doch beide produzieren am meisten Strom im Sommerhalbjahr. Die Windenergie mit ihrem Winterstrom soll als dritte Säule der Energieversorgung der Schweiz die Versorgungssicherheit im Winter erhöhen und die Schweiz von Stromimporten unabhängiger machen.

Das hängt stark von der Grösse des Windrades ab. Eine neuere Anlage mit einer Höhe von über 150 m und einer Flügellänge von etwa 50 m versorgt ein Dorf mit 4'500 Personen in ca. 2'000 Haushalten mit Strom. Würde das gleiche Dorf mit Solarstrom versorgt werden, müsste auf einer Fläche von sechs Fussballfeldern Photovoltaikanlagen installiert werden.

Gemäss der einzigen Schweizer Studie aus dem Jura mit 150 m hohen Windräder verunfallen vor allem kleine Vögel auf dem Durchzug, Kollisionen mit Greifvögeln wurden keine festgestellt. Jährlich verunfallten etwa 21 Vögel pro Windrad, im Jahr 2020 gab es 37 solche Gross-Windenergieanlagen in der Schweiz. Zum Vergleich: in der Schweiz sterben laut der Vogelwarte mehrere Millionen Vögel pro Jahr wegen Kollisionen mit Glasfassaden und die Anzahl getöteter Vögel durch Katzen wird auf 2 Mio. geschätzt, je nach Quelle auch bis zu 30 Mal mehr. Gemäss Birdlife International sind 75 % der Vogelarten durch den Klimawandel bedroht. Windräder tragen mit ihrem CO2-neutralen Strom zur Verlangsamung und Abschwächung des Klimawandels bei. Durch eine sorgfältige Planung der Windenergieanlage kann die Anzahl der Kollisionen verringert werden und gleichzeitig können drei Viertel der Vogelarten von den Folgen des Klimawandels geschützt werden.

Nach den Bereichen Angewandte Forschung und Entwicklung sowie Pilot- und Demonstrationsprojekte soll EnergieSchweiz neuen Technologien und Konzepten in den Bereichen Energieeffizienz und/oder erneuerbaren Energien zum Marktdurchbruch verhelfen. Mehr dazu finden Sie unter dem Überblick Innovationsförderung (admin.ch).

Bioenergie ist 100% erneuerbar, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, die vielfach Abfallprodukte sind. Ausserdem wurde das bei der Verarbeitung der Biomasse freigesetzte CO2 beim Pflanzenwachstum gebunden, wodurch unter dem Strich nur etwas CO2 für die meist kurzen Transportwege und die Anlagen anfällt. Weiter werden Stoffkreisläufe geschlossen, weil bei der Weiterverarbeitung von Biomasse organisches Material und wichtige Nährstoffe zurückbleiben. Diese Rückstände können in der Landwirtschaft als wertvollen und nützlichen Dünger eingesetzt werden. Ausserdem werden durch die Verarbeitung der Biomasse lokale Arbeitsplätze geschaffen. Die Energie aus Biomasse kann, im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien, jederzeit bezogen und sogar gespeichert werden.

Die Wasserkraftwerke produzieren, im Vergleich mit anderen Energiequellen, am wenigsten Treibhausgase für eine Kilowattstunde Strom und am meisten Energie. Unter Grauen Energie wird die Energie für die Baumaterialien, den Bau, den Betrieb und den Rückbau der Wasserkraftwerke zusammengefasst. Flusskraftwerke produzieren etwa 80 Mal mehr Energie als sie benötigten. Speicherkraftwerke haben, wegen den Dämmen, eine nicht ganz so gute Bilanz, doch auch sie produzieren etwa 60 Mal mehr Energie als sie verbrauchen. Zudem haben Speicherkraftwerke den grossen Vorteil, dass sie Strom genau dann produzieren können, wenn viel verbraucht und wenig produziert wird, zum Beispiel an einem windstillen Abend nach Sonnenuntergang.

Nutzen Sie die Suchmaske unter der Frage 4, um herauszufinden, ob in Ihrer Umgebung ein Fernwärmenetz existiert. Um über Fernwärmenetze in Planung informiert zu werden, wenden Sie sich am besten an Ihre Gemeinde oder Stadtverwaltung.

Für Heizungen mit erneuerbaren Energien gibt es verschiedene Förderprogramme, zum Beispiel von kantonaler Seite, von Energie 360°, von Energie Zukunft Schweiz oder von myclimate. Eine Übersicht über alle Fördermöglichkeiten in ihrer Gemeinde finden Sie auf Massnahmenförderung. Ausserdem gibt es in den meisten Kantonen eine vergünstigte oder kostenlose Impulsberatung, bei denen eine Fachperson Sie vor Ort über einen möglichen Ersatz Ihrer fossilen Heizung berät und Ihnen dabei auch Auskunft über die verschiedenen Fördermöglichkeiten gibt.

Das BFE übernimmt bis zu 40% der Kosten 

  • der Feinanalysen von elektrischen Antriebssystemen mit einer nominalen Leistung ab 10 kW, pro Firma aber maximal 15 000 Franken. 

  • der Begleitung bei der Umsetzung von Effizienzmassnahmen, pro Firma aber maximal 1000 Franken. 

Die beiden Beträge sind frei von der Mehrwertsteuer. Teilnehmende Firmen unterliegen keiner Verpflichtung zur Umsetzung der Effizienzmassnahmen.

Hinter dem Programm EnergieSchweiz steht das Bundesamt für Energie im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK.

Die Geschäftsstelle von EnergieSchweiz ist im Bundesamt für Energie in der Abteilung Energieeffizienz und Erneuerbare Energien (AEE) angesiedelt und zeichnet verantwortlich für die operativen Geschäfte. Die Programmleitung und strategische Ausrichtung von EnergieSchweiz wird durch die Abteilungsleitung AEE wahrgenommen.

Die Schweiz hat im Jahr 2012 analog zur Europäischen Union CO2-Emissionsvorschriftenfür neue Personenwagen eingeführt. Dabei werden Schweizer Importeure verpflichtet, die CO2-Emissionen der erstmals in der Schweiz zum Verkehr zugelassenen Personenwagen zu senken. Konkret war das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2015 auf durchschnittlich 130 g/km und bis Ende 2020 auf 95 g/km zu senken. Zusätzlich gelten seit dem Jahr 2020 CO2-Emissionsvorschriften für Lieferwagen und leichte Sattelschlepper (LNF). Dabei wurden Importeure von Lieferwagen und leichten Sattelschleppern verpflichtet, die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeugflotte im Durchschnitt auf 147 g/km zu senken.  

Seit dem Jahr 2021 betragen diese Zielwerte unter Berücksichtigung des realistischeren WLTP-Messverfahrens 118 g/km für neue Personenwagen und 186 g/km für neue LNF. 

Auf Basis der Zielwerte muss die Flotte jedes Importeurs eine individuelle Zielvorgabe einhalten. Überschreitet er diese, wird eine Sanktion fällig.

ProAnalySys richtet sich an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von mindestens 0.5 GWh. Auch Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von weniger als 0,5 Gwh, die aber verschiedene Antriebssysteme in ihren industriellen Prozessen oder Räumlichkeiten haben, können teilnehmen, wenn sie eine Analyse des Einsparpotenzials nachgewiesen haben.

Rotierende Maschinen und Förderanlagen werden vielseitig eingesetzt. Vorrangig sind jedoch in folgenden Branchen zu finden: Holz-, Textil-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, in der Stein-, Metall-, Kunststoffverarbeitung, in der Abwasserreinigung sowie in Druckereien und der Dienstleistungsbranche (z.B. Hotellerie, Einkaufszentren, Logistikzentren, Verteilzentren).

Die drei häufigsten Anwendungsbereiche sind:

  • Fertigungstechnik: Veränderung der Geometrie eines Werkstückes

  • Verfahrenstechnik: Veränderung der Eigenschaften eines Werkstückes

  • Fördertechnik: Veränderung der Position eines Werkstückes

Kleinwasserkraft bezeichnet alle "kleinen" Wasserkraftwerke, sprich solche mit einer Leistung bis zu 10 MW. Die Vorteile der Kleinwasserkraft sind, dass sie aufgrund ihrer Grösse die Umwelt nicht stark und nur sehr lokal beeinflusst. Ausserdem schafft sie Arbeitsplätze in Randregionen und liefert dezentral und gleichmässig Strom. In der Schweiz gibt es über 1'000 Kleinwasserkraftwerke, welche zusammen 10 % des Stroms aus Wasserkraft ausmachen.

2019 wurde 36.5 TWh oder 57 % des Stromverbrauchs von Wasserkraftwerken produziert. Dieser Strom hatte einen Wert von über 1.8 Milliarden Franken. Die Gemeinden verdienten dabei über 500 Millionen Franken, weil die Wasserkraftwerke das Wasser benutzen durften.

Nein, in der Schweiz nicht. Konflikte mit Nahrungsmitteln können dann auftreten, wenn Energiepflanzen auf Flächen angebaut werden, die für die Nahrungsmittelproduktion geeignet sind. Hierzulande ist dies nicht der Fall; denn für die Energieproduktion kommen primär organische Abfälle oder Waldholz zum Einsatz. Die Schweiz legt hohen Wert darauf, dass Biomasse zuerst Nahrungsmittel und Baustoff ist, dann als Futtermittel und erst in einem dritten Schritt energetisch eingesetzt wird. Dieses Prinzip hat der Bund in seiner Biomassestrategie festgeschrieben.

Aus nachwachsenden organischen Abfällen, welche alle zur Biomasse zählen, kann Wärme, Strom und Treibstoffe, kurz Bioenergie, hergestellt werden. Zum Beispiel durch die Vergärung von nichtholziger Biomass kann Biogas gewonnen werden. Dieses kann in einem Blockheizkraftwerk zu Wärme und Strom umgewandelt werden. Dieses Biogas kann auch zu Biomethan aufbereitet werden, welches dann als Treibstoff verwendet werden kann. Ebenfalls als Treibstoffe können Bioethanol oder Biodiesel genutzt werden. Bioethanol wird aus zucker- und stärkehaltiger Biomasse wie z.B. Zuckerrohr, Kartoffeln oder Mais hergestellt, für Biodiesel wird ölhaltige Biomasse wie altes Frittieröl oder Tierfette verwendet. Eine weitere Umwandlung von Biomasse zu Energie ist die Verbrennung von Holzresten. Die dadurch entstandene Wärme kann beispielsweise für ein Fernwärmenetz genutzt oder in einem Blockheizkraftwerk zu Dampf umgewandelt werden. Dieser Dampf treibt die Turbinen an, die dadurch Strom produzieren.

2019 wurde knapp 7 % des Schweizer Energieverbrauchs, also Strom, Wärme, Treibstoffe, mit Biomasse abgedeckt. Der grösste Teil davon macht die Verbrennung von Holz zur Wärme- sowie Stromgewinnung mit 4.7 % des Gesamtverbrauches aus. Auch die Verwendung von Industrieabfällen, wie z.B. Klärschlamm oder Papierverarbeitungsresten, mit 1.4 % und Treibstoffe aus Biomasse mit knapp 1 % waren wichtige Energielieferanten aus Biomasse.

Die Reifenetikette gibt Auskunft über folgende Faktoren:

  • Reifenwiderstand: Je kleiner der Rollwiderstand, desto geringer sind Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoss. Eine Skala von A bis G gibt darüber Auskunft, wobei A der beste und G der schlechteste Wert ist. Wenn Sie einen Pneu mit einer Klassierungsstufe höher wählen, z. B. B anstatt C, reduzieren Sie Ihren Treibstoffverbrauch um bis zu 0,1 l/100 km. 

  • Nasshaftung: Die Nasshaftung eines Reifens ist ein zentrales Sicherheitskriterium. Der Unterschied zwischen der höchsten und der tiefsten Stufe ist erheblich. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h kann sich der Bremsweg, je nach Fahrzeug, bis zu 18 Meter verkürzen.

    Rollgeräusche: Die Rollgeräusche von Reifen werden mit einer, zwei oder drei Schallwellen sowie in Dezibel (dB) dargestellt. Mit leisen Reifen können die Lärmemissionen halbiert werden.

Alle rechtlichen Grundlagen und weitere Hintergrundinformationen gibt es auf der Reifenetikette (Bundesamt für Energie).

Nein. EnergieSchweiz ist ein nationales Programm und setzt die Fördermittel nur für Projekte in der Schweiz ein.

Die Förderbeiträge können bis zu 40 % des gesamten Projektvolumens betragen, d.h. die restlichen 60 % werden durch die involvierten Projektpartnerschaften oder über Drittmittel erbracht.

Ja. Die Kombination von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen hat den grossen Vorteil, dass die produzierte Solarenergie optimal genutzt und gespeichert werden kann. Finanziell lohnt sich einen möglichst hohen eigenen Verbrauch des Solarstroms. Dadurch können die Stromnetzgebühren gespart werden. Die Wärmepumpe kann so eingestellt werden, dass sie genau dann Strom braucht und als Wärme im Warmwasser oder im Gebäude selbst speichert, wenn die Sonne am stärksten scheint. Damit sparen Sie Kosten und entlasten das Stromnetz.

Der Bedarf nach Warmwasser – zum Duschen und in der Küche – ist über das Jahr in etwa konstant. Mit einer kleineren Solaranlage kann die Wärme für einen relevanten Teil des Warmwassers durch Sonnenenergie bereitgestellt werden. Im Sommer deckt die Anlage fast den gesamten Bedarf, im Winter nur einen kleinen Anteil. Mit etwas grösseren Anlagen ist es auch möglich, mit der Solarwärme zu heizen. Im Winter leistet sie nur einen kleinen Beitrag an Warmwasser und Heizung, im Herbst und Frühling einen etwas grösseren Teil und im Sommer deckt sie den gesamten Bedarf an Warmwasser ab. Wer beispielsweise mit einer Gas- oder Ölheizung heizt, kann so seinen Brennstoffverbrauch bei älteren Bauten für gewöhnlich um 20-30% senken, bei Neubauten sind Einsparungen bis 50% möglich.

Die am häufigst verwendeten Photovoltaikanlagen bestehen hauptsächlich aus Glas, Aluminium, Silizium und Kunststoffen, deren Verfügbarkeit unbestritten hoch ist. Sie benötigen zusätzlich Silber, das nur begrenzt verfügbar ist. Jedoch werden laufend Lösungen entwickelt, um den Silberverbrauch zu reduzieren oder ganz durch Kupfer zu ersetzten, welches in grossen Mengen verfügbar und 100% rezyklierbar ist. So ist der Anteil an Silber in den Photovoltaikanlagen fast fünf Mal kleiner geworden, Tendenz weiter sinkend. Aufgrund der aktuellen Forschung und erster Startups ist davon auszugehen, dass Photovoltaikanlagen in Zukunft ganz ohne Silber und somit auch frei von begrenzt verfügbaren Rohstoffen hergestellt werden können.

Für einen 4-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4500 kWh (bzw. 4,5 MWh) und einer PV-Anlage mit einer Leistung zwischen 3 und 6 kWp Leistung ist ein Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von 4 bis 6 kWh (Grösse ca. die eines kleinen Kühlschranks) angemessen. Damit kann der Eigenverbrauch von 30% auf bis zu 70% erhöht werden.

Die aktuellen Preise der Batteriespeicher für ein Einfamilienhaus ergeben bei Lithium-Ionen-Speichern umgerechnet auf die Lebensdauer Speicherkosten von rund 7 bis 65 Rp/kWh, bei Blei-Batterien sind diese höher. Hinzu kommt noch der Wert des Solarstroms von ca. 7 Rp (d.h. der Preis, den man alternativ für die Einspeisung bekäme). Dies bedeutet, dass der abends aus dem Speicher bezogene Strom dann 14 bis 72 Rp/kWh kostet. Die Speicherlösungen sind also noch nicht wirtschaftlich oder gerade an der Grenze zur Wirtschaftlichkeit. Aufgrund der zu erwartenden weiteren Preisreduktionen bei den Speichern in den nächsten Jahren kann sich dies zukünftig jedoch ändern.

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen unterstützt Sie in der ganzen Schweiz mit Fördergeldern bei der Verbesserung der Wärmedämmung Ihres Gebäudes und in den meisten Kantonen bei einer Umstellung auf eine Heizanlage mit erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Wärmepumpen, Sonnen- oder Holzenergieanlagen. Umfassende Informationen und den Link zum Förderprogramm Ihres Kantons finden Sie auf Das Gebäudeprogramm. Neben der Unterstützung des Bundes und der Kantone gibt es noch eine Reihe weiterer Fördermöglichkeiten durch Gemeinden, Energieanbieter und Banken. Eine für Ihren Wohnort massgeschneiderte Übersicht finden Sie unter Massnahmenförderung.

Für den Ersatz Ihrer Ölheizung gibt es verschiedene erneuerbare Energieformen, die in Frage kommen könnten. Eine Möglichkeit ist Fernwärme, sofern in Ihrem Wohngebiet ein solches Wärmenetz besteht. Auch eine Heizung mittels Wärmepumpe ist möglich. Wärmepumpen beziehen ihre Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser. Eine dritte Möglichkeit ist eine Heizung mit Holz, dabei kann aus Stückholz, Holzschnitzel oder Pellets Wärme gewonnen werden. Schlussendlich kann auch die Sonnenenergie zur Beheizung des Gebäudes verwendet werden. Weitere Informationen, Vor- und Nachteile sowie die Preise dieser verschiedenen erneuerbaren Heizsysteme finden Sie auf Erneuerbar Heizen.

Nutzen Sie für die Berechnung der Heizkosten den Heizkostenrechner. Wenn Sie Ihre fossile Heizung mit einem Anschluss ans Fernwärmenetz ersetzen, können Sie über 20 Jahre gesehen finanzielle Einsparungen von bis zu 16 % realisieren. Zudem kennt Heizen mit Fernwärme praktisch keine Preisschwankungen, denn die erneuerbaren Energieträger wie Holz, Abfall oder Abwärme sind einheimisch und somit kaum Kursschwankungen an den Börsen unterworfen. Dadurch können Sie bestens budgetieren und riskieren keine Überraschungen. Auch müssen Sie sich nicht mit Heizungsrevisionen, Tank- und Brennerservice sowie dem Kaminfeger auseinandersetzen.

Heizen mit Wärmepumpen ist zwar etwas teurer in der Investition als zum Beispiel der 1:1-Ersatz einer fossilen Heizung, doch die Betriebs- und Energiekosten sind tiefer, da über zwei Drittel der Energie aus der Umgebung stammt. Das macht sich in der Abrechnung bemerkbar. Die Versorgungssicherheit ist das ganze Jahr gewährleistet und die Wärmequelle unterliegt keinen Preisschwankungen. Die Wärmepumpen-Systeme halten mindestens 20 Jahre. Dadurch können Sie gut budgetieren und riskieren beim Heizen keine Überraschungen. Nutzen Sie für die Berechnung der Heizkosten den Heizkostenrechner. Wenn Sie Ihre fossile Heizung mit einer energieeffizienten Wärmepumpe ersetzen, können Sie über 20 Jahre gesehen finanzielle Einsparungen etwa zwischen 10 und 30 Prozent realisieren.

Die Wärmepumpe nutzt die Wärme der Aussenluft, der Erde (Erdwärmesonde in 200 bis 400 Metern Tiefe oder horizontale Erdkollektoren in ca. 1,5 Metern Tiefe), des Grundwassers oder eines Gewässers. Diese Wärme reicht aus, um ein flüssiges Kältemittel, das in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert, zum Verdampfen zu bringen. Ein Kompressor verdichtet den Dampf, und mit dem Druck steigt auch die Temperatur. Die so generierte Wärme wird an das Heizwasser abgegeben, das im Haus zirkuliert. Als Folge der Wärmeabgabe verflüssigt sich das Kältemittel wieder. Es fliesst zurück zur Wärmequelle, der Vorgang kann sich wiederholen. Die Wärmepumpe braucht zwar Strom, generiert aber das Drei- bis Fünffache davon an Wärmeenergie. Für einen vollständig CO2-neutralen Betrieb ist Strom aus erneuerbaren Quellen nötig, also zum Beispiel Solarstrom.

Ein Personenwagen steht durchschnittlich während 23 Stunden am Tag still. So bietet es sich an, die Batterien von Elektrofahrzeugen entweder über Nacht zu Hause oder tagsüber am Arbeitsplatz aufzuladen. Alternativ können Sie auch die öffentliche Ladeinfrastruktur nutzen. Die Schweiz hat eines der dichtesten öffentlichen Ladenetze für Elektroautos in Europa. Auf ich-tanke-strom.chfinden Sie eine umfassende, schweizweite Übersicht der öffentlichen Ladestationen für Elektroautos. Dabei ist in Echtzeit ersichtlich, welche Ladestationen gerade verfügbar sind.

Die Reichweite von modernen Elektroautos variiert je nach Modell beziehungsweise Batteriegrösse zwischen 200 bis 600 km. Allerdings ist die Reichweite auch von der Witterung, der Topografie, der Fahrweise und dem Gewicht des Autos abhängig. Die durchschnittliche Strecke im Berufsverkehr in der Schweiz beträgt 30 - 40 km. Bereits heute sind die Reichweiten von Elektroautos also für die meisten Alltagsansprüche längst ausreichend.

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