Thermische Netze

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Der Schweizer Gebäudepark beansprucht 50% des Energieverbrauchs und ist für 40% der Schweizer CO2-Emissionen verantwortlich. Die Energieversorgung erfolgt zu einem grossen Teil über fossile Energieträger wie Heizöl oder Gas. Lokale erneuerbare Energien werden bisher in geringem Anteil, meist nur vereinzelt dezentral (Sonne, Erdwärme, Holz) oder über Fernwärmenetze (KVA, Holz, Erdwärme) eingesetzt. Die mit wenig Aufwand nutzbaren Quellen auf höherem Temperaturniveau (KVA, Hochtemperatur-Abwärmequellen) sind bereits gut erschlossen und beliefern Konsumenten über Fernwärmenetze. Es gilt nun die erneuerbaren Energiequellen auf tieferen Temperaturniveaus vermehrt zu nutzen.

Gemäss dem Weissbuch Fernwärme wird erwartet, dass im Jahr 2050 rund 38% des Raumwärme‐ und Brauchwarmwasserbedarfs über thermische Netze (Hoch- bis Niedertemperaturnetze) gedeckt werden könnte, sofern dazu noch Effizienzmassnahmen und Sanierungen am Gebäudepark getätigt würden, die den Endenergieverbrauch um rund die Hälfte zu reduzieren.

Die Hochschule Luzern, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik, leitet seit dem 2. Februar 2016 das Programm Thermische Netze für die nächsten drei Jahre. Ziel dieses Programms ist die Sammlung, Erarbeitung und Vermittlung von fundiertem Wissen und Grundlagen zu thermischen Netzen für alle relevanten Akteure. Auf Grundlage der dokumentierten Beispielprojekte und den dadurch gewonnen Kennwerten, soll ein Handbuch und weitere Grundlagendokumente entstehen. Diese werden es Entscheidungsträger wie Gemeinden, Bauherren oder Planer ermöglichen, sich an fundierten Methoden zu orientieren und von einer höheren Planungssicherheit zu profitieren. Ausserdem werden Aus- und Weiterbildungskurse angeboten und Vorführungen von Musterbeispielen organisiert.

Thermische Netze

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Der Schweizer Gebäudepark beansprucht 50% des Energieverbrauchs und ist für 40% der Schweizer CO2-Emissionen verantwortlich. Die Energieversorgung erfolgt zu einem grossen Teil über fossile Energieträger wie Heizöl oder Gas. Lokale erneuerbare Energien werden bisher in geringem Anteil, meist nur vereinzelt dezentral (Sonne, Erdwärme, Holz) oder über Fernwärmenetze (KVA, Holz, Erdwärme) eingesetzt. Die mit wenig Aufwand nutzbaren Quellen auf höherem Temperaturniveau (KVA, Hochtemperatur-Abwärmequellen) sind bereits gut erschlossen und beliefern Konsumenten über Fernwärmenetze. Es gilt nun die erneuerbaren Energiequellen auf tieferen Temperaturniveaus vermehrt zu nutzen.

Gemäss dem Weissbuch Fernwärme wird erwartet, dass im Jahr 2050 rund 38% des Raumwärme‐ und Brauchwarmwasserbedarfs über thermische Netze (Hoch- bis Niedertemperaturnetze) gedeckt werden könnte, sofern dazu noch Effizienzmassnahmen und Sanierungen am Gebäudepark getätigt würden, die den Endenergieverbrauch um rund die Hälfte zu reduzieren.

Die Hochschule Luzern, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik, leitet seit dem 2. Februar 2016 das Programm Thermische Netze für die nächsten drei Jahre. Ziel dieses Programms ist die Sammlung, Erarbeitung und Vermittlung von fundiertem Wissen und Grundlagen zu thermischen Netzen für alle relevanten Akteure. Auf Grundlage der dokumentierten Beispielprojekte und den dadurch gewonnen Kennwerten, soll ein Handbuch und weitere Grundlagendokumente entstehen. Diese werden es Entscheidungsträger wie Gemeinden, Bauherren oder Planer ermöglichen, sich an fundierten Methoden zu orientieren und von einer höheren Planungssicherheit zu profitieren. Ausserdem werden Aus- und Weiterbildungskurse angeboten und Vorführungen von Musterbeispielen organisiert.