Effiziente Motoren und Antriebssysteme

In den elektrischen Antriebssystemen steckt bedeutendes Sparpotenzial – sowohl für die Industrie als auch für die Schweiz. Zudem können Betriebe Kosten und Energie sparen.

Inhalt

Das müssen Sie wissen

49 %

des jährlichen Stromverbrauchs in der Schweiz entfallen auf elektrische Antriebe.


30 Jahre

Um das Ziel «klimaneutrale Schweiz» bis 2050 zu erreichen, muss auch in der Industrie 30 Jahre voraus gedacht werden.


Das können Sie tun

Klären Sie zuerst einmal was Sie produzieren, respektive wie Sie es produzieren. Machen Sie eine Liste der Antriebe in Ihren Anlagen und ein Bild von den Temperaturen, Energiemengen oder dem Leistungsbedarf der Prozesse. Prüfen Sie, welche Antriebe aufgrund ihres Alters, ihrer Größe und ihrer jährlichen Betriebsstunden das größte Potenzial für Energieeinsparungen haben.

Nutzen Sie in diesem Prozess auch Unterstützungsmöglichkeiten von EnergieSchweiz und lassen Sie Ihre Antriebssystem von einer Fachperson prüfen, um zu messen ob die Anlage überdimensioniert ist.

Pumpen

Druckluft

Kälteanlagen

Lüftung

Auf der Informationsplattform Topmotors finden Sie ein umfassendes Wissensangebot zu effizienten Antriebssystemen. Nutzen Sie anwendungsorientierten Informationen zu Technologien, sowie konkrete Optimierungsmassnahmen und systematische Anleitungen rund um effiziente Antriebssysteme in der Industrie:

  • Gute Beispiele: Lassen Sie sich inspirieren von den Erfahrungen anderer Anwendenden.

  • FAQ: Finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen in den FAQ.

  • Normen & Vorschriften: Zusammengefasster Überblick über die aktuelle Gesetzeslage mit weiterführenden Links.

  • Webinare: Diverse Webinare, aufgezeichnet mit Expertinnen und Experten.

  • Merkblätter: Über 30 Merkblätter zu den wichtigsten Technologien.

Wird Energie ausserhalb der produktiven Zeit verbraucht, spricht man vom «Betrieb ohne Nutzen» (BON). Diese Energie geht verloren, ohne dass dabei Wertschöpfung erzielt wird. Während bei Werkzeugmaschinen der eigentliche Prozess wenig Optimierungspotenzial aufweist, können bei Versorgungsfunktionen beträchtliche Mengen an Strom und Wärme gespart und die Betriebskosten gesenkt werden.

Swissmem und EnergieSchweiz haben eine praxisnahe Planungshilfe entwickelt, welche Planer und Maschinenbauer bei der Realisierung von energieeffizienten Anlagen und Maschinen unterstützen kann. Die Planungshilfe umfasst ein detailliertes Flussdiagramm, welche zur Analyse und Vermeidung von BON genutzt werden kann. Im Rahmen von ohnehin fälligen Reparaturen und Anpassungen bietet sich die Umsetzung von Massnahmen zur Vermeidung von BON an. Mit einer bedarfsgerechten Regelung können zudem Komponenten gezielt abgeschaltet oder deren Verbrauch zumindest reduziert werden.

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Planungshilfen für die MEM-Industrie: Vermeiden von "Betrieb ohne Nutzen"...

2012-10-01
DEFR

Wie nützlich energetische Verbesserungsmassnahmen bei Produktionsmaschinen ist, lässt sich nur mit einem Energie-Monitoring feststellen. Unternehmen können dank Energie-Monitoring zum einen erzielte Verbesserungen quantifizieren und dauerhaft sichern. Zum anderen können sie auch neue Bereiche zur Optimierung erkennen.

Die Planungshilfe von Swissmem und EnergieSchweiz zeigt, wie ein generelles Energie-Monitoring ausgestaltet und wie dieses in Unternehmen implementiert werden kann. Die Planungshilfe zeigt unter anderem auf, wie die Daten des Monitorings in die Unternehmensdatenbanken integriert werden können. 

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Planungshilfen für die MEM-Industrie: Energiemonitoring...

2012-11-14

Tools und Rechner

Nutzen Sie folgende Tools, um das individuelle Sparpotenzial in Ihrem Unternehmen abschätzen zu können.

Velani-Tool: Einsparungspotenzial bei elektrischen Antrieben

Potenzial bei elektrischen Antrieben ermitteln und Optimierungen identifizieren
Weitere Tools anzeigen

Häufige Fragen

Rotierende Maschinen und Förderanlagen werden vielseitig eingesetzt. Vorrangig sind jedoch in folgenden Branchen zu finden: Holz-, Textil-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, in der Stein-, Metall-, Kunststoffverarbeitung, in der Abwasserreinigung sowie in Druckereien und der Dienstleistungsbranche (z.B. Hotellerie, Einkaufszentren, Logistikzentren, Verteilzentren).

Die drei häufigsten Anwendungsbereiche sind:

  • Fertigungstechnik: Veränderung der Geometrie eines Werkstückes

  • Verfahrenstechnik: Veränderung der Eigenschaften eines Werkstückes

  • Fördertechnik: Veränderung der Position eines Werkstückes

ProAnalySys richtet sich an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von mindestens 0.5 GWh. Auch Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von weniger als 0,5 Gwh, die aber verschiedene Antriebssysteme in ihren industriellen Prozessen oder Räumlichkeiten haben, können teilnehmen, wenn sie eine Analyse des Einsparpotenzials nachgewiesen haben.

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Haben Sie Fragen?

Wenden Sie sich an unsere Energiefachpersonen

E-Mail0848 444 444

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